Wildcampen auf dem Grossen Mythen
Der Grosse Mythen, 1'898 m, ist der Kalkzahn über Schwyz mit einem Restaurant auf dem Gipfel. Der Gipfel liegt in einem eidgenössischen Jagdbanngebiet und in einem kantonalen Pflanzenschutzreservat, und beide verbieten das Campieren. Die Nacht gehört auf die Holzegg, an den Fuss der 47 Kehren.
Was heisst das?
Illegal Eine konkrete Regel verbietet es, meist mit Busse, und sie wird durchgesetzt. Schlaf woanders.
Nicht erlaubt Hier gibt es keinen echten Platz zum Zelten. Ein abgesperrtes Gelände, ein bebautes Gebiet oder nirgends sinnvoll zum Hinlegen, auch wenn keine Busse droht.
Kommt drauf an Du darfst hier schlafen, aber zuerst gilt eine Bedingung: den Grundeigentümer fragen, einen Platz buchen, in einer festen Zone bleiben oder statt Zelt nur biwakieren. Der Bericht sagt, welche.
Toleriert Keine Regel erlaubt oder verbietet es klar, aber eine einzelne Nacht wird in der Praxis akzeptiert und niemand schreitet ein. Üblich für hohe Biwaks über der Baumgrenze.
Legal Eine Nacht ist hier in Ordnung. Entweder erlaubt es eine Regel, oder wir haben alle Gesetze geprüft und nichts dagegen gefunden. Trotzdem: spät aufbauen, früh weg, keine Spuren.
Wildcampen auf dem Grossen Mythen: ein Restaurant auf einem Felszahn
Wildcampen auf dem Grossen Mythen ist eine Frage nach einem Gipfel, der vor allem aus Luft besteht. Der Grosse Mythen, 1'898 m, ragt über Schwyz aus den Hügeln, und oben steht das Mythenhaus, ein Gipfelrestaurant mit Terrasse. Das Haus gehört dem Verein der Mythenfreunde, der auch den Weg unterhält, geführt wird es von der Gipfelgenuss GmbH. Der Aufstieg beginnt auf der Holzegg, 1'405 m: 47 Kehren und knapp 500 Höhenmeter, 1 bis 1,5 Stunden.73
Der Boden antwortet vor dem Gesetz. Im Umkreis von 30 m um den Gipfel ist die Hälfte des Geländes steiler als 43,5 Grad, und die einzige ebene Fläche ist die Gipfelplattform mit dem Restaurant und seiner Terrasse. Der erste ebene Boden liegt 485 m nördlich und 538 m tiefer, noch tief im Jagdbanngebiet. Ein Kalkzahn mit einem Haus darauf ist kein Ort zum Liegen.3
Das Haus hat keine Betten. Die Betreiberin schreibt "Das Mythenhaus wird vom Verein der Mythenfreunde unterhalten, es hat für Gäste keine Übernachtungsmöglichkeit." Sie schickt Übernachtungsgäste hinunter auf die Holzegg: "Im Schihaus Holzegg oder im Berggasthaus Holzegg kann man schlafen." Auf derselben Seite steht: "Campieren und Biwakieren ist auf dem Gipfel nicht erlaubt, das ganze Mythengebiet befindet sich im eidgenössischen Jagdbanngebiet."7
Das Recht: ein Jagdbanngebiet des Bundes und ein Pflanzenschutzreservat des Kantons
Der Gipfel liegt 693 m innerhalb des eidgenössischen Jagdbanngebiets Nr. 8 Mythen. Das Banngebiet umfasst 844,9 ha rund um die beiden Kalkblöcke von Chli Mythen und Grossem Mythen und reicht im Südwesten bis gegen Schwyz hinunter. Das Objektblatt hält fest: "Das gesamte Banngebiet ist integral geschützt." Es gibt keine Zonen und keine Ausnahmen für Wege. Das Bundesrecht ist dort kurz:23
"Das freie Zelten und Campieren ist verboten. Vorbehalten bleibt die Benutzung offizieller Zeltplätze. Die Kantone können Ausnahmen bewilligen."Verordnung über die eidgenössischen Jagdbanngebiete (VEJ), SR 922.31, Art. 5 Abs. 1 lit. e.
Die Busse ist fix: 150 Franken vor Ort, nach Anhang 2 Ziff. 12005 der Ordnungsbussenverordnung des Bundes (OBV, SR 314.11), "Freies Zelten oder Campieren in eidgenössischen Jagdbanngebieten". Eine Ausnahme kann nur der Kanton bewilligen, über sein Amt für Wald und Natur, Jagd und Wildtiere, und für Wandernde ist keine veröffentlicht. Der Grundeigentümer, das Restaurant und der Verein, der den Weg unterhält, können es nicht.1
Der Kanton verbietet es ein zweites Mal. Der Gipfel liegt auch 532 m innerhalb des Pflanzenschutzreservats Mythengebiet, das der Regierungsrat 1970 festgelegt hat, mit Beschluss Nr. 521/1970. Das Schwyzer Gesetz über den Landschafts- und Naturschutz (LSG, SRSZ 721.110) führt es im Anhang auf, und sein § 9a Abs. 3 verbietet dort das Pflücken und Ausgraben von Pflanzen und hält fest: "Das Campieren ist untersagt." Nach § 26 wird eine Widerhandlung mit Busse bestraft.4
Was diese kantonale Busse kostet, ist weniger klar. Das kantonale Ordnungsbussengesetz (KOBG, SRSZ 233.210) setzt für einen Verstoss gegen § 9a Abs. 2 und 3 100 Franken an, unter dem Titel "Verstoss gegen das Artenschutzgebot". Der Satz zum Campieren und dieser Tarif wurden beide am 17. November 2021 gefasst, was dafür spricht, dass die 100 Franken ein Zelt ebenso treffen wie eine gepflückte Blume, aber kein veröffentlichter Entscheid sagt das. Falls nicht, gilt die ordentliche Busse nach § 26. So oder so stehen die 150 Franken des Bundes für sich.4
Ein Biwaksack ist kein Ausweg. Beide Texte sagen "Campieren", keiner definiert es, und keiner nennt das Biwak; kein Gericht hat über einen Biwaksack in einem der beiden Schutzgebiete entschieden. Die Betreiberin nennt Campieren und Biwakieren in einem Satz. Gegen eine fixe Busse des Bundes ist eine Nacht ohne Zelt ein Argument, kein Plan.147
Unterhalb des Kantons ändert nichts daran. Die Gemeinde Schwyz veröffentlicht kein Polizei- und kein Campingreglement, und ihre Schutzverordnung von 1999 enthält keine Campingbestimmung; am Gipfel zeigt der Kataster übriges Gemeindegebiet ohne Naturschutzzone. Auch Polizeigesetz und Polizeiverordnung des Kantons haben keine Campingbestimmung. Wie die Ebenen zusammenspielen: die Übersicht für Schwyz und die Übersicht für die Schweiz.64
Wo die Schutzgebiete enden: auf der Holzegg, und dann beginnt das nächste
Die Linie des Bundes läuft über die Holzegg. Der Pass am Fuss des Gipfelwegs, LV95 2'695'753 / 1'209'402, liegt 3 m von der Grenze des Jagdbanngebiets, die Haggenegg auf der Nordseite 2 m. Dazwischen und darüber liegt der ganze Mythenstock drin: beide Flanken des Grossen Mythen, der Weg mit seinen 47 Kehren, der Sattel Zwüschet Mythen und der Chli Mythen, 982 m innerhalb.3
Das Pflanzenschutzreservat deckt die Holzegg selbst. Seine Grenze verläuft östlich des Passes: Der Holzeggpass liegt 41 m innerhalb, das Berggasthaus Holzegg 17 m innerhalb, das Skihaus Holzegg dagegen 282 m ausserhalb. Auf der Nordseite liegt die Haggenegg 481 m ausserhalb.4
Rund 40 m östlich des Skihauses beginnt das kantonale Naturschutzgebiet Ibergeregg. Seine Verordnung, in der Fassung in Kraft seit 1. September 2013, untersagt "das Campieren sowie das Überlassen von Flächen hiezu" (§ 4 Abs. 1 lit. b), und die kantonale Bussenliste setzt dafür 150 Franken an. Das Faltblatt des Kantons sagt es direkt: "Das Campieren ist im ganzen Naturschutzgebiet verboten." Das Schutzgebiet umfasst das offene Alpgelände östlich der Holzegg, den Schwarzenstock und die Moore Richtung Müsliegg und Ibergeregg. Der ebene Boden neben den Liften auf der Holzegg, LV95 2'696'017 / 1'209'407, liegt 30 m innerhalb.5
Übrig bleibt Skigebiet. Um die Holzegg liegen auf dem Streifen, den keines der drei Schutzgebiete deckt, das Skihaus, die Liftstationen und die Pisten, auf rund 1'400 m und unter der natürlichen Waldgrenze. Auf der Nordseite ist die Haggenegg ein Pass mit Berggasthaus auf rund 1'414 m, ebenfalls unter der Waldgrenze, und die Linie des Bundes läuft über den Sattel. In Reichweite des Gipfels gibt es keinen rechtmässigen Boden für Zelt oder Biwaksack: Die Nacht verbringst du hier unter einem Dach.35
Wo du schläfst: auf der Holzegg, am Fuss des Wegs
Auf der Holzegg, 1'405 m, beginnt der Gipfelweg, und dort gehört die Nacht hin. Zwei Häuser stehen dort, beide ausserhalb des Jagdbanngebiets. Das Berggasthaus steht im Pflanzenschutzreservat, und das verbietet das Campieren, nicht ein Bett.34
Skihaus Holzegg, rund 1'410 m, Gemeinde Schwyz, 228 m ausserhalb des Jagdbanngebiets. Ein Zimmer mit 10 Etagenbetten, eines mit 8 und ein Doppelzimmer; 95 Franken pro Person mit Dreigangmenü am Abend, Frühstück und Kurtaxe. Keine Dusche, Hüttenruhe ab 22:00, und sonntags keine Übernachtung. Gastgeber sind Csilla und Ronny, skihaus-holzegg.ch.9
Berggasthaus Holzegg, 1'405 m, Gemeinde Alpthal, 11 m ausserhalb des Jagdbanngebiets. 21 Zimmer für 41 Gäste, Duschen und WC auf der Etage, Frühstück inbegriffen, Halbpension 35 Franken am Freitag und Samstag; Zimmerpreise über die Buchungsseite. Hotelgäste fahren gratis mit der Bahn; Anreise bis 16:30 ab der Talstation Brunni. +41 41 811 12 34, gastgeber@holzegg.ch.8
Auf die Holzegg. Die Luftseilbahn Brunni-Holzegg fährt von Brunni im Alpthal, 1'105 m, in 5 Minuten auf 1'410 m: 08:00 bis 17:15 alle 30 Minuten, mit Mittagspause von 12:00 bis 12:45. Erwachsene zahlen 13 Franken für eine Fahrt und 20 Franken retour; +41 41 811 12 49, luftseilbahn@holzegg.ch. Zu Fuss sind es 45 Minuten bis 1 Stunde ab Brunni und 35 Minuten ab der Passhöhe Ibergeregg, oder du nimmst die Rotenfluebahn ab Rickenbach und gehst 20 Minuten.89
Sonnenaufgang auf dem Gipfel: Zeit, Saison und Weg
Das Mythenhaus öffnet bei Sonnenaufgang. Auf seiner Seite steht "Das Mythenhaus ist täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang offen." Von der Holzegg brauchen die 47 Kehren 1 bis 1,5 Stunden: Geh im Dunkeln mit Stirnlampe los, und du stehst zum ersten Licht oben, während das Restaurant aufmacht. Umgekehrt geht es auch: hinauf zum Sonnenuntergang, hinunter mit Stirnlampe.7
Der Weg ist ein Bergweg. "Der Bergweg wird vom Verein der Mythenfreunde unterhalten." Er ist steil und stellenweise ausgesetzt: Geh ihn im Dunkeln nur, wenn du ihn bei Tag kennst, und nicht auf nassem oder vereistem Fels.7
Die Saison geht zu Ende. "Die Saison dauert bis ca. Ende Oktober/Mitte November, je nach Wetter." Am 19. Oktober 2026 war das Gipfelhaus noch offen. Die Geschäftsbedingungen des Berggasthauses nennen eine Sommersaison vom 1. Mai bis 31. Oktober und eine Wintersaison vom 1. November bis 31. März, mit Rezeption im Winter bis 16:30. Ruf vor einer Nacht im Spätherbst an.78
Ort für Ort: was wo gilt
- Gipfel des Grossen Mythen, 1'898 m: nein. Im eidgenössischen Jagdbanngebiet Nr. 8 und im Pflanzenschutzreservat Mythengebiet; ein Restaurant auf Fels, ohne Betten.347
- Chli Mythen und Sattel Zwüschet Mythen: nein. Im Jagdbanngebiet des Bundes; der Chli Mythen auch im Pflanzenschutzreservat.34
- Holzeggpass, 1'405 m: nein. Die Linie des Bundes läuft darüber, und das Pflanzenschutzreservat deckt ihn; rundherum Liftstationen und Pisten, unter der Waldgrenze.34
- Alpgelände östlich der Holzegg, Schwarzenstock und Richtung Ibergeregg: nein. Das kantonale Naturschutzgebiet Ibergeregg verbietet das Campieren, 150 Franken.5
- Haggenegg: nein. Ein Pass mit Berggasthaus unter der Waldgrenze, die Linie des Bundes über dem Sattel.3
- Skihaus und Berggasthaus Holzegg: ja, im Bett. Die rechtmässige Nacht für einen Sonnenaufgang auf dem Gipfel.89
- Sonst im Kanton Schwyz: der Fronalpstock, die Rigi und das Muotatal.
Allgemeine Regeln fürs Wildcampen
Auf dem Grossen Mythen gelten sie für Weg und Gipfel am Tag und für die Nacht auf der Holzegg. Das Banngebiet ist da, um die Tiere vor Störung zu schützen, und ein Stirnlampenzug im Morgengrauen gehört dazu.
- Kein Feuer. Offenes Feuer hat in den Bergen nichts verloren. Ein Gaskocher reicht.
- Spät aufstellen, früh abbauen. Erst gegen Abend aufbauen, früh wieder weg. Ein Biwak ist eine Nacht, kein Basislager.
- Keinen Abfall zurücklassen. Alles, was du hochträgst, trägst du wieder runter, auch Bioabfall und WC-Papier.
- Mindestens 50 Meter Abstand zu jedem Gewässer fürs grosse Geschäft, damit du nicht verschmutzt, was Mensch und Vieh trinken.
- Klein und leise bleiben. Kleine Gruppe, kein Lautsprecher, keine Drohne, Hunde an der Leine, und das Wort des Alppersonals gilt.
Disclaimer
Dieser Artikel gibt meine Recherche und Einschätzung wieder, Stand 19. Oktober 2026, gestützt auf die unten verlinkten amtlichen Quellen. Er ersetzt keine Rechtsberatung und ist keine verbindliche Aussage zur aktuellen Rechtslage.
Die Grenzen der beiden Schutzgebiete und alle Distanzen stammen aus der veröffentlichten Geometrie des Bundesinventars und aus den Geodaten des Kantons, so genau wie diese Daten und nicht wie eine Markierung im Gelände; der Plan zum Regierungsratsbeschluss von 1970 wurde nicht eingesehen. Ob die kantonale Ordnungsbusse von 100 Franken auf das Campieren in einem Pflanzenschutzreservat angewendet wird, ist nicht veröffentlicht. Der Eigentümer der Gipfelparzelle wurde nicht abgefragt, und keine Zustimmung eines Grundeigentümers hebt das Verbot eines eidgenössischen Jagdbanngebiets auf. Saisons, Preise und Fahrpläne stammen von ihren Herausgebern, Stand Oktober 2026, und können sich ändern; der letzte Tag der Gipfelsaison 2026 ist nicht veröffentlicht. Bei Gemeinde, Kanton und Häusern wurde nicht nachgefragt. Prüfe vor jeder Tour die aktuellen Quellen selbst und befolge Anweisungen vor Ort. Ein echtes Notbiwak in einer Notlage ist eine andere Frage als ein geplantes Lager. Wer draussen übernachtet, trägt die Verantwortung für sein Verhalten und dessen Folgen selbst. Hikebeast, Leon Helg und die Saftladen GmbH übernehmen keine Haftung für Entscheidungen auf Grundlage dieses Textes und rufen niemanden dazu auf, geltendes Recht zu brechen.
Häufige Fragen
Ist Wildcampen auf dem Grossen Mythen erlaubt?
Kann ich im Mythenhaus auf dem Gipfel übernachten?
Kommt man mit einem Biwaksack ohne Zelt um das Verbot herum?
Wo kann ich in der Nähe des Grossen Mythen legal übernachten?
Wie hoch ist die Busse fürs Campieren auf dem Grossen Mythen?
Quellen
- Verordnungen des Bundes. Verordnung über die eidgenössischen Jagdbanngebiete (VEJ), SR 922.31, Art. 5 Abs. 1 lit. e: "Das freie Zelten und Campieren ist verboten. Vorbehalten bleibt die Benutzung offizieller Zeltplätze. Die Kantone können Ausnahmen bewilligen." Die Bestimmung kennt keine Zonenqualifikation und weist Ausnahmen den Kantonen zu, nicht Grundeigentümern oder Pächtern; das Banngebiet Nr. 8 Mythen steht im Anhang der Verordnung. Ordnungsbussenverordnung (OBV), SR 314.11, Anhang 2 Ziff. 12005: "Freies Zelten oder Campieren in eidgenössischen Jagdbanngebieten", 150 Franken, gestützt auf Art. 18 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit Abs. 3 des Jagdgesetzes (JSG, SR 922.0). Eine Ordnungsbusse wird ohne ordentliches Verfahren vor Ort ausgestellt. fedlex.admin.ch (VEJ), OBV. ↩
- Bundesamt für Umwelt (BAFU), Inventar der eidgenössischen Jagdbanngebiete, Objektblatt "8. Mythen Kt. SZ" in der Revision 2023: "Die beiden Kalkblöcke des Kleinen und Grossen Mythens ragen aus dem Flyschgestein zwischen Schwyz und Alpthal heraus und dominieren das kleine Schutzgebiet, das im Südwesten bis nach Schwyz hinunterreicht." Zu den Zielen gehört "Schutz der Tiere vor Störung." Besondere Massnahmen: "Das gesamte Banngebiet ist integral geschützt." Geometrie des Banngebiets, Objekt 1019: ein Polygon ohne Löcher, 844,9 ha, Typ "Gebiet mit integralen Schutzbestimmungen". Objektblatt Nr. 8 (PDF), Geometrie des Banngebiets. ↩
- Amtliche Geodaten des Bundes, abgefragt am 19. Oktober 2026. Gipfel, swissNAMES3D "Gross Mythen" und "Restaurant Grosser Mythen", LV95 2'695'029 / 1'209'497 (WGS84 47.02970 / 8.68883), Gemeinde Schwyz nach der Grenze des laufenden Jahres in jeder Richtung bis 300 m. Am Punkt: eidgenössisches Jagdbanngebiet Nr. 8 Mythen, 693 m innerhalb seiner Grenze; keine Wildruhezone, kein Park, kein BLN-Objekt, keine Aue, kein Flachmoor, kein Hochmoor, keine Moorlandschaft, kein Amphibienlaichgebiet, keine Trockenwiese, kein Ramsar- oder Smaragdgebiet, kein Waldreservat und kein Militärgebiet. Distanzen zur Grenze des Banngebiets: Holzeggpass, LV95 2'695'753 / 1'209'402, 3 m; Haggeneggpass, LV95 2'694'660 / 1'211'915, 2 m, ausserhalb; Chli Mythen, LV95 2'694'703 / 1'210'717, 982 m innerhalb; Berggasthaus Holzegg, LV95 2'695'776 / 1'209'413, 11 m ausserhalb; Skihaus Holzegg, LV95 2'696'066 / 1'209'230, 228 m ausserhalb. Gelände, swissALTI3D mit 2 m: mittlere Neigung (Median) 43,5 Grad im Umkreis von 30 m um den Gipfel; einziger Boden unter 20 Grad ist die Gipfelplattform mit dem Haus, 8 m nordnordwestlich; das erste Fenster mit höchstens 8 Grad, LV95 2'695'087 / 1'209'979, 1'354 m, 485 m nördlich und 538 m tiefer, im Banngebiet. ÖREB-Kataster des Kantons Schwyz: Gipfelparzelle 2404 von Schwyz (EGRID CH414083227744, 183,6 ha), übriges Gemeindegebiet und Empfindlichkeitsstufe III, keine Naturschutzzone. map.geo.admin.ch, Katasterauszug, Parzelle 2404. ↩
- Recht und Geodaten des Kantons Schwyz, abgerufen am 19. Oktober 2026. Gesetz über den Landschafts- und Naturschutz (LSG), SRSZ 721.110, vom 24. September 1992, § 9a Abs. 3, in der Fassung vom 17. November 2021: "In den im Anhang aufgeführten Pflanzenschutzreservaten dürfen mit Ausnahme der Neophyten oder Problempflanzen der landwirtschaftlichen Nutzung keine Pflanzen und Pilze gepflückt, ausgegraben oder ausgerissen werden. Das Campieren ist untersagt." Der Anhang nennt unter sechs Pflanzenschutzreservaten das "Pflanzenschutzreservat Mythengebiet (Perimeter gemäss Planbeilage zum Regierungsratsbeschluss Nr. 521/1970)". § 26: "Widerhandlungen gegen § 9a und § 9b dieses Gesetzes werden mit Busse bestraft." Kantonales Ordnungsbussengesetz (KOBG), SRSZ 233.210, Anhang Ziff. 2.3, in der Fassung vom 17. November 2021: "Verstoss gegen das Artenschutzgebot" (§ 9a Abs. 2 und 3 in Verbindung mit § 26 LSG), 100 Franken. Polizeigesetz (PolG), SRSZ 520.110, und Polizeiverordnung (PolV), SRSZ 520.111: keine Campingbestimmung. Kantonale Geodaten, Layer der Pflanzenschutzreservate: Reservat Mythengebiet, 321,9 ha; Gipfel 532 m innerhalb, Chli Mythen 583 m innerhalb, Holzeggpass 41 m innerhalb, Berggasthaus Holzegg 17 m innerhalb, Skihaus Holzegg 282 m ausserhalb, Haggeneggpass 481 m ausserhalb. LSG (PDF), KOBG (PDF), map.geo.sz.ch. ↩
- Kanton Schwyz, Verordnung betreffend Nutzung und Schutz der Ibergeregg (VSI), SRSZ 722.314, Umweltdepartement, vom 18. Dezember 2008; Änderung vom 26. August 2013, in Kraft seit 1. September 2013: § 4 Abs. 1, im Gebiet Ibergeregg ist untersagt, lit. b, "das Campieren sowie das Überlassen von Flächen hiezu". § 21 lit. d: Haft oder Busse. KOBG, Anhang Ziff. 3.1: "Verstoss gegen das Lagerungs- oder Campierverbot", darunter § 4 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit § 21 lit. d VSI, 150 Franken. Faltblatt des Kantons: "Das Campieren ist im ganzen Naturschutzgebiet verboten." Kantonale Geodaten, Layer der Naturschutzgebiete: Schutzgebiet Ibergeregg, 3'190,9 ha; Gipfel 949 m ausserhalb, Berggasthaus Holzegg 198 m ausserhalb, Skihaus Holzegg 41 m ausserhalb, der ebene Boden bei den Liften auf der Holzegg, LV95 2'696'017 / 1'209'407, 30 m innerhalb, der Schwarzenstock 399 m innerhalb. VSI 2008 (PDF), Änderung 2013 (PDF), Faltblatt (PDF). ↩
- Gemeindeebene. Gemeinde Schwyz: Die veröffentlichte Liste der Gemeindereglemente, gelesen am 16. Oktober 2026, enthält kein Polizei- und kein Campingreglement; ihre Schutzverordnung von 1999 enthält keine Campingbestimmung. Gemeinde Alpthal, wo das Berggasthaus Holzegg steht: Die Liste der Reglemente, gelesen am 19. Oktober 2026, enthält kein Polizei-, Camping- oder Ordnungsbussenreglement. gemeindeschwyz.ch, Reglemente, Schutzverordnung (PDF), alpthal.ch, Reglemente. ↩
- Mythenhaus, Gipfelgenuss GmbH, Lisa Reichmuth, Giessenbrücke 14, 8752 Näfels, gelesen am 19. Oktober 2026. Seite "Mythenhaus": "Das Mythenhaus wird vom Verein der Mythenfreunde unterhalten, es hat für Gäste keine Übernachtungsmöglichkeit." "Im Schihaus Holzegg oder im Berggasthaus Holzegg kann man schlafen." "Campieren und Biwakieren ist auf dem Gipfel nicht erlaubt, das ganze Mythengebiet befindet sich im eidgenössischen Jagdbanngebiet." Startseite: "Das Mythenhaus ist täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang offen." "Die Saison dauert bis ca. Ende Oktober/Mitte November, je nach Wetter." Seite "Anreise": Der Weg beginnt auf der Holzegg, 1'405 m, 47 Kehren und knapp 500 Höhenmeter auf 1'899 m, 1 bis 1,5 Stunden; "Der Bergweg wird vom Verein der Mythenfreunde unterhalten." +41 78 759 23 23, info@grosser-mythen.ch. grosser-mythen.ch, Mythenhaus, Startseite, Anreise. ↩
- Berggasthaus Holzegg und Luftseilbahn Brunni-Holzegg, gelesen am 19. Oktober 2026. Hotel: 21 Zimmer, 41 Gäste, Duschen und WC auf der Etage, Frühstück inbegriffen, Halbpension 35 Franken am Freitag und Samstag; Hotelgäste fahren gratis mit der Bahn; nur per Luftseilbahn erreichbar, Anreise bis 16:30 ab der Talstation Brunni, oder zu Fuss in rund 1 Stunde ab Brunni, 305 Höhenmeter. Geschäftsbedingungen 2026/27: Rezeption im Sommer, 1. Mai bis 31. Oktober, 16:00 bis 17:15, im Winter, 1. November bis 31. März, bis 16:30; Kinder bis 6 Jahre gratis, 7 bis 16 Jahre 35 Franken pro Nacht mit Frühstück. Bahn: 5 Minuten, Talstation 1'105 m, Bergstation 1'410 m, 08:00 bis 17:15 alle 30 Minuten, Mittagspause 12:00 bis 12:45; Erwachsene 13 Franken einfach, 20 Franken retour. +41 41 811 12 34, gastgeber@holzegg.ch; Bahn +41 41 811 12 49, luftseilbahn@holzegg.ch. holzegg.ch, Hotel, Luftseilbahn, AGB 2026/27 (PDF). ↩
- Skihaus Holzegg, Gastgeber Csilla und Ronny, 1'410 m, gelesen am 19. Oktober 2026. Seite "übernachten": ein Zimmer mit 10 Etagenbetten, eines mit 8 und ein Doppelzimmer; 95 Franken pro Person inklusive Dreigangmenü am Abend, Frühstück und Kurtaxe; keine Dusche; Hüttenruhe ab 22:00; das Angebot trägt den Vermerk "ausser Sonntags". Seite "Lage": zu Fuss 45 Minuten ab Brunni, 35 Minuten ab der Passhöhe Ibergeregg, 120 Minuten ab Rickenbach; mit der Bahn Brunni-Holzegg und 5 Minuten zu Fuss; mit der Bahn Rickenbach-Rotenflue und 20 Minuten zu Fuss. skihaus-holzegg.ch, übernachten, Lage. ↩