Wildcampen auf dem Breithorn
Das 4'164 m hohe Breithorn über Zermatt, nicht eines der Breithörner von Lauterbrunnen, im Lötschental, in Grengiols, St. Niklaus oder am Simplon, hat seinen Gipfel auf der Grenze zu Italien. Auf Zermatter Seite ist ein Zelt verboten, auch auf dem Gletscher. Für den Sonnenaufgang brauchst du eine Hüttennacht und einen Start am Seil.
Was heisst das?
Illegal Eine konkrete Regel verbietet es, meist mit Busse, und sie wird durchgesetzt. Schlaf woanders.
Nicht erlaubt Hier gibt es keinen echten Platz zum Zelten. Ein abgesperrtes Gelände, ein bebautes Gebiet oder nirgends sinnvoll zum Hinlegen, auch wenn keine Busse droht.
Kommt drauf an Du darfst hier schlafen, aber zuerst gilt eine Bedingung: den Grundeigentümer fragen, einen Platz buchen, in einer festen Zone bleiben oder statt Zelt nur biwakieren. Der Bericht sagt, welche.
Toleriert Keine Regel erlaubt oder verbietet es klar, aber eine einzelne Nacht wird in der Praxis akzeptiert und niemand schreitet ein. Üblich für hohe Biwaks über der Baumgrenze.
Legal Eine Nacht ist hier in Ordnung. Entweder erlaubt es eine Regel, oder wir haben alle Gesetze geprüft und nichts dagegen gefunden. Trotzdem: spät aufbauen, früh weg, keine Spuren.
Wildcampen auf dem Breithorn: der 4'164 m hohe Gipfel über Zermatt
Wildcampen auf dem Breithorn meint hier den 4'164 m hohen Gipfel über Zermatt, den das Namenverzeichnis des Bundes «Alpiner Gipfel Breithorn (VS) - Zermatt» nennt, LV95 2'623'972 / 1'087'761, WGS84 45.94101 / 7.74773: den Westgipfel, den höchsten Punkt des Breithorngrats. Von der Bergstation Klein Matterhorn auf 3'883 m, die du mit der Bahn erreichst, quert die Normalroute das Breithornplateau und steigt über die Südwestflanke auf, 370 Höhenmeter in 1 h 45 bis 2 h 15, beim SAC mit L bewertet, leicht.16
Es ist nicht das einzige Breithorn. Das Namenverzeichnis des Bundes führt fünf weitere Gipfel dieses Namens in der Schweiz: über Blatten im Lötschental, über Lauterbrunnen, über Grengiols, über St. Niklaus und in Zwischbergen am Simplon, dazu ein Kleines Breithorn in Blatten. Um keinen davon geht es in diesem Bericht.1
Der Gipfel liegt auf der Grenze. Die Landesgrenze zu Italien läuft über den Gipfel, und der Gipfelpunkt liegt 1,73 m auf Schweizer Boden. Von einem Grenzpunkt direkt daneben zieht eine Linie nach Osten dem Grat entlang, eine andere nach Süden die Wand hinunter; der Keil dazwischen, die Südwand, ist Italien, Gemeinde Ayas im Aostatal. Die Nordwand, der Westen und die ganze Südwestflanke mit der Normalroute sind Schweiz, und die Schweizer Seite des Bergs ist Zermatter Boden.110
Im Gelände markiert nichts die Linie. Am Gipfel folgt sie der Wasserscheide, und nach einem Notenaustausch zwischen der Schweiz und Italien von 2008 wandert sie mit dem Eis, wenn die Gletscher schwinden: In den Grenzdaten des Bundes hat sie sich am Gipfel zwischen den Ausgaben 2015 und 2016 verschoben. Wer dort oben steht, kann nicht sagen, in welchem Land er ist.1
Gipfel und Plateau: ein Firngrat und ein Skigebiet auf dem Gletscher
Stell die erste Frage vor jedem Gesetz: Wäre eine Nacht hier oben legal, würde sich jemand auf diesen Boden legen? Auf dem Gipfel nicht. Das Breithorn endet in einem schmalen Firngrat, und eben ist nur der Grat selbst, wenige Meter um den höchsten Punkt. Im Umkreis von 100 m sind die Hänge im Schnitt etwa 40 Grad steil, und die Nordwand fällt auf den ersten 650 m fast 800 m ab; im Mai 2024 stürzte dort ein Skitourengänger rund 300 m ab und starb, meldete die Kantonspolizei Wallis.16
Eben ist nur das Plateau, und das ist ein Skigebiet auf einem spaltenreichen Gletscher. Es trägt den Skilift Plateau Breithorn, der 2026 bis am 18. Oktober läuft, und markierte Sommerpisten. Ausserhalb der Betriebszeiten sind die Pisten gesperrt, und die SKUS, die Schweizerische Kommission für Unfallverhütung auf Schneesportabfahrten, schreibt, sie seien dann «vor keinen Gefahren wie Lawinensprengungen oder Pistenmaschinen mit Seilwinden oder Fräsen gesichert», und warnt: «Lebensgefahr!»76
Neben den markierten Pisten ist der Gletscher tödlich: Die Kantonspolizei Wallis verzeichnete zwei Snowboarder, die die Pisten verliessen und in Spalten starben, im April 2016 Richtung Plateau Rosa und im November 2019 auf 3'700 m auf dem Theodulgletscher. Der SAC warnt vor zahlreichen Spalten auf der Normalroute und vor immer wieder schweren Unfällen, meist aus Selbstüberschätzung. Die Bergstation Klein Matterhorn am Rand des Plateaus hat ein Restaurant und eine Aussichtsplattform, aber keine Betten, und die letzte Kabine fährt zwischen 16.15 und 16.30 Uhr ins Tal.67
Und schon die Höhe ist ein Grund. Wer am Tag des Aufstiegs von Zermatt, 1'608 m, auf 3'800 bis 4'160 m schläft, macht einen Sprung von über 2'000 Höhenmetern. Die Höhenmedizin-Richtlinien der Wilderness Medical Society stufen alle, die an einem Tag auf über 3'500 m steigen, als hohes Risiko ein, und über 3'000 m raten sie, die Schlafhöhe um höchstens 500 m pro Tag zu steigern.6
Niemand, der bei Verstand ist, schläft auf dem Gipfelgrat oder auf dem Plateau, und das Recht sagt dasselbe.
Die Regel: Zermatt verbietet das Campieren auf öffentlichem Grund, und der Gletscher ist öffentlicher Grund
Die Schweizer Seite des Breithorns ist Zermatter Boden, und das Polizeireglement von Zermatt gilt «örtlich und sachlich für die Gemeinde Zermatt» (Art. 2 Abs. 1). Sein Art. 43, in Kraft seit 26. Januar 2022, entscheidet über die Nacht:2
«Unter Campieren versteht man das vorübergehende Verweilen in Zelten, Wohnwagen oder ähnlichen mobilen und unbeweglichen Einrichtungen. Das blosse Aufstellen von Zelten, Wohnwagen etc. fällt ebenfalls unter den Begriff des Campierens. Das Campieren auf öffentlichem Grund ist verboten.»Polizeireglement der Einwohnergemeinde Zermatt, Art. 43 Abs. 1 und 2.
Ein Zelt ist also doppelt erfasst: Die Nacht darin ist Campieren, und schon das blosse Aufstellen ist es, auch wenn niemand darin liegt. Das Verbot gilt für den öffentlichen Grund, und Abs. 3 erlaubt das vereinzelte gelegentliche Campieren abseits von Campingplätzen nur mit Zustimmung des Grundeigentümers.2
Am Breithorn ist alles öffentlicher Grund. Das Walliser Einführungsgesetz zum Zivilgesetzbuch schlägt Land, das sich nicht kultivieren lässt, dem öffentlichen Eigentum der Gemeinden zu:4
«Die Gemeindestrassen, die nicht kultivierbaren Regionen, wie Felsen, Schutthalden, Schneefelder und Gletscher, Seen, alle Wasserläufe, ab demjenigen Punkt wo sie entspringen, fallen in das öffentliche Eigentum der Gemeinden.»Einführungsgesetz zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch (EGZGB), RS/VS 211.1, Art. 163 Abs. 3.
Das Zivilgesetzbuch des Bundes sagt dasselbe von der anderen Seite: An Felsen und Schutthalden, Firnen und Gletschern besteht unter Vorbehalt anderweitigen Nachweises kein Privateigentum (Art. 664 Abs. 2 ZGB). Der Breithorngipfel ist nie vermessen worden, oben gibt es keine Parzelle und keinen Grundbucheintrag. Der Grundeigentümer, auf den Abs. 3 verweist, ist die Gemeinde, die das Verbot geschrieben hat, und für ein Zelt auf ihrem öffentlichen Grund publiziert Zermatt weder eine Bewilligung noch ein Formular oder eine Gebühr.415
Die Busse für einen Verstoss gegen Art. 43 beträgt 10 bis 5'000 Franken (Art. 49 Abs. 2); einen Tarif kennt das Reglement nicht. Auch Fahrlässigkeit ist strafbar (Art. 49 Abs. 1): Nicht zu wissen, auf welcher Seite einer unmarkierten Grenze dein Zelt steht, schützt nicht. Von Personen ohne festen Wohnsitz in der Schweiz kann die Regionalpolizei eine Kaution verlangen (Art. 50 Abs. 3), und die Kosten eines ausserordentlichen Polizeieinsatzes kann die Gemeinde dem Verursacher verrechnen (Art. 52).2
Die Gemeinde sagt es auch selbst, in ihrer Medienmitteilung vom 1. Mai 2026: «Das Wildcampieren ist in der Gemeinde Zermatt nicht erlaubt.» Derselbe Artikel entscheidet unsere Berichte zum Stellisee, zum Riffelsee und zur Zermatter Hälfte des Oberrothorns.5
Das zweite Verbot: Art. 37 des Zermatter Verkehrsreglements
Zermatt hat eine zweite Campingregel, und sie ist älter. Das Verkehrsreglement der Gemeinde enthält einen Artikel mit dem Titel «Freies Campieren», von der Urversammlung am 6. Mai 2004 revidiert und vom Staatsrat am 16. August 2004 homologiert:3
«Das freie Zelten und Campieren ist untersagt. Vorbehalten bleibt die Benutzung offizieller Zeltplätze. Gelegentliches, nicht kommerzielles Campieren auf privatem Boden ist gestattet, falls die schriftliche Einwilligung des Bodeneigentümers vorliegt.»Verkehrsreglement der Einwohnergemeinde Zermatt, Art. 37 Abs. 1 und 2.
Das Reglement gilt für das Gebiet der Gemeinde, «namentlich» für die öffentlichen Strassen und Wege (Art. 2 Abs. 1). Art. 37 steht im Kapitel über die Sondernutzung von Strassen, aber sein erster Absatz nennt keinen Ort, und der zweite, der privaten Boden mit schriftlicher Einwilligung öffnet, ergibt nur Sinn, wenn der erste über die Strassen hinausreicht. Die Busse beträgt bis 5'000 Franken (Art. 53 Abs. 1), und Ausnahmen gibt es nur bei unzumutbarer Härte (Art. 50); der Wunsch nach einem Sonnenaufgang ist das nicht.3
Hier endet jede Diskussion über das Eigentum. Selbst wer behauptet, der Gletscher sei kein öffentlicher Grund, landet bei Art. 37 Abs. 1, dessen einzige Tür privater Boden mit schriftlicher Einwilligung des Eigentümers ist, und ein Gletscher hat keinen privaten Eigentümer.34
Der Artikel steht neben dem Polizeireglement von 2022, das nur widersprechende Bestimmungen aufhebt (Art. 54 Abs. 1) und das Verkehrsreglement ausdrücklich vorbehält (Art. 53); Art. 37 und Art. 43 verbieten beide und lassen beide für privaten Boden eine Tür mit Zustimmung offen. Die Gemeinde führt es weiterhin in ihrer Liste der Reglemente.25
Ohne Zelt: Warum der Biwaksack kein Weg um das Verbot herum ist
Keine der beiden Normen sagt «Biwakieren». Das Polizeireglement definiert Campieren als Verweilen «in Zelten, Wohnwagen oder ähnlichen mobilen und unbeweglichen Einrichtungen», und das Verkehrsreglement verbietet «das freie Zelten und Campieren». Ein Zelt erfassen beide. Über einen blossen Biwaksack lässt sich als «ähnliche mobile Einrichtung» streiten, sicher ist es nicht, und für Zermatt hat noch kein Gericht darüber entschieden.23
Am Breithorn stellt sich die Frage kaum. Die Gemeinde sagt klar, Wildcampieren sei nicht erlaubt, und auf der Schweizer Seite gibt es keinen Platz zum Liegen: auf dem Gipfel ein Firngrat, auf dem Plateau ein spaltenreicher Skigletscher. Ein Biwaksack ist kein Weg um das Verbot herum, und nichts hier heisst, eine Nacht ohne Zelt auf dem Breithorn sei erlaubt. Ein echtes, ungeplantes Notbiwak ist eine Rettungssituation und kein Campieren; eine Nacht, die für den Sonnenaufgang geplant ist, ist kein Notfall.51
Die italienische Seite: das Recht des Aostatals, wenige Meter südlich des Gipfels
Dieser Abschnitt beschreibt italienisches Recht, nicht unser Urteil. Wenige Meter südöstlich des Gipfelpunkts ist der Boden italienisch, Gemeinde Ayas, und es gilt das Regionalgesetz des Aostatals über die Beherbergung im Freien von 2002. Es verbietet «ogni forma di sosta o di soggiorno in tenda, anche per periodi inferiori alle ventiquattro ore», jeden Halt und Aufenthalt im Zelt, auch unter 24 Stunden (Art. 20), mit Bussen von 300 bis 1'700 Euro, die die Gemeinde verhängt (Art. 21, Art. 23). Und Art. 19 nimmt einen Fall aus: «bivacchi alpinistici in tende, realizzati a quote superiori a metri 2.500 slm», alpinistische Zeltbiwaks über 2'500 m.10
Daher stammt das verbreitete «über 2'500 m ist es erlaubt»: Es ist eine Regel des Aostatals, nicht der Schweiz. Wir haben das Gesetz in der 2002 publizierten Fassung gelesen und konnten spätere Änderungen nicht prüfen; Bedingungen, die online oft zitiert werden, etwa nur von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang, stehen in diesem Originaltext nicht. Der italienische Teil des Plateaus und die Südwand unterhalb des Gipfels liegen zudem im Natura-2000-Gebiet «Ambienti glaciali del Gruppo del Monte Rosa».10
Nichts davon macht das Breithorn zu einem Schlafplatz. Die Ausnahme ist für alpinistische Biwaks geschrieben, und ob eine Nacht für den Sonnenaufgang eines ist, ist nicht geklärt. Der italienische Boden neben dem Gipfel ist die Südwand, der italienische Teil des Plateaus ein spaltenreicher Gletscher neben den Schweizer Pisten, in einem Schutzgebiet. Die Grenze ist nicht markiert und wandert mit dem Eis, und ein Schritt auf die Schweizer Seite stellt ein Zelt unter die beiden Zermatter Verbote. Wenige Meter südlich des Gipfels beginnt ein anderes Recht, und es ändert die Antwort nicht.101
Was Kanton und Bund beitragen
Das Wallis kennt kein kantonales Campingverbot. Seine Bauverordnung verlangt eine Baubewilligung nur für Zelte ausserhalb eines bewilligten Campingplatzes, die länger als drei Wochen stehen oder deren Zahl zwölf übersteigt (Art. 17 Abs. 2 lit. a BauV); eine Nacht kommt nicht in die Nähe.4
Kein Schutzgebiet des Bundes fügt ein Verbot hinzu. Der Gipfel liegt in keinem eidgenössischen Jagdbanngebiet, keiner Wildruhezone und keinem Park. Er liegt im Objekt 1707 des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler, das die Behörden bindet und nicht die Besucher, und der Zermatter Zonenplan hat für Gipfel und Plateau keine Campierklausel. Wie diese Ebenen in der ganzen Schweiz zusammenspielen, steht in der Übersicht für die Schweiz.15
So geht es: der Sonnenaufgang aus dem Bett, dann ein Start am Seil
Was die meisten hier oben wollen, ist der Sonnenaufgang auf dem Gipfel, und keine Bahn bringt dich rechtzeitig hin. 2026 fährt die erste Kabine ab Trockener Steg aufs Klein Matterhorn, das Matterhorn Glacier Paradise, nur vom 27. Juni bis 16. August um 07.00 Uhr, sonst um 09.00 Uhr; vom 28. September bis 30. Oktober ist der Matterhorn Glacier Ride I in Revision, und die alte Pendelbahn fährt. Mit 1 h 45 bis 2 h 15 für die Normalroute bringt dich selbst die erste Kabine gegen 09.00 bis 09.30 Uhr auf den Gipfel, rund drei Stunden nach einem Sonnenaufgang Mitte Juli; ausserhalb dieses Fensters gegen 11.00 Uhr.76
Das Licht. Auf dem Gipfel geht die Sonne Mitte Juli etwa um 05.50 Uhr auf, Mitte August etwa um 06.30 Uhr und Ende September etwa um 07.20 Uhr, Sommerzeit.1
Das Bett ist das Rifugio Guide del Cervino. Es steht auf 3'480 m auf der Testa Grigia, direkt auf der Grenze und wenige Meter neben den Zermatter Skiliften, 3,2 km westsüdwestlich des Gipfels, und der Matterhorn Glacier Ride II verbindet es mit dem Klein Matterhorn. Von der Hütte sind es 684 Höhenmeter bis zum Gipfel: Starte etwa drei Stunden vor Sonnenaufgang am Seil.871
Rifugio Guide del Cervino, +39 0166 948369, info@rifugioguidedelcervino.com. 40 Betten in Zimmern für fünf und sieben Personen, gebaut 1984; Reservation per E-Mail oder Telefon. Die Halbpension steht auf einer Seite der Website mit 100 Euro, auf einer anderen mit 70 Euro, kläre den Preis also bei der Buchung. Frag vor dem Aufbruch nach, ob die Hütte offen ist: Die Startseite sagt, sie sei offen und nehme Buchungen per E-Mail an, die übrigen Seiten sagen, sie sei vorübergehend geschlossen.8
Geh mit einem Bergführer. Eine Sonnenaufgangstour aufs Breithorn bietet niemand an. Am nächsten kommt das Zweitagesprogramm der Società delle Guide del Cervino, mit der Bahn aufs Plateau Rosa, einer Nacht im Rifugio Guide del Cervino und dem Breithorn am zweiten Tag, von Juni bis September, solange die Bahnen fahren, info@guidedelcervino.com, +39 0166 948169; frag nach einem Start, der früh genug fürs erste Licht ist. In Zermatt führt ZERMATTERS Gruppen von drei bis sechs Personen für 240 Franken pro Person über die Normalroute, Bahnen extra, ab 08.30 Uhr: eine Tagesbesteigung, kein Sonnenaufgang.89
Schlaf zuerst tiefer. Die Gandegghütte, 3'029 m, 20 bis 30 Minuten zu Fuss ab Trockener Steg, nennt sich selbst Ausgangspunkt für die Akklimatisation; Halbpension ab 103 Franken, +41 79 607 88 68. Eine Nacht dort vor einer auf 3'480 m verteilt die Höhe auf zwei Tage, aber als Startpunkt für den Sonnenaufgang auf dem Breithorn taugt sie nicht: Von dort ist der Gipfel ein langer Nachtaufstieg über den Skigletscher.96
Nur für Alpinisten. Das Bivacco Rossi e Volante, eine unbewartete Unterkunft mit 12 Plätzen auf etwa 3'750 m auf der italienischen Seite, erreichst du über Gletscher mit Seil, Pickel und Steigeisen, rund vier Stunden von der Testa Grigia. Es ist ein legales Dach für eine Seilschaft, keine Abkürzung zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel.9
Wo du legal schlafen kannst
- Rifugio Guide del Cervino, Testa Grigia, 3'480 m. +39 0166 948369; frag vorher nach, ob es offen ist.8
- Gandegghütte, 3'029 m. 20 bis 30 Minuten ab Trockener Steg, Halbpension ab 103 Franken, +41 79 607 88 68.9
- Bivacco Rossi e Volante, etwa 3'750 m. Unbewartet, 12 Plätze, Zustieg über Gletscher, nur für Alpinisten.9
- Nicht auf dem Gipfel, seinem Grat, dem Plateau und nicht im Becken am Fuss der Normalroute. Auf der Schweizer Seite gelten die beiden Zermatter Verbote, mit Bussen bis 5'000 Franken; das Becken ist grösstenteils italienischer Gletscher in einem Natura-2000-Gebiet.2310
Unterwegs. Kein Feuer: Stand 25. September 2026 gilt in Zermatt weiterhin das kommunale Verbot für jedes Feuer im Freien und im Wald, obwohl der Kanton sein allgemeines Verbot am 15. September aufgehoben hat. Und nimm alles wieder mit hinunter.5
Allgemeine Regeln fürs Wildcampen
Das gilt überall dort, wo du wirklich draussen schlafen darfst, und am Breithorn heisst das: nirgends. Nimm es mit zu den Hütten und an die Orte weiter unten, wo eine Nacht draussen legal ist: Es ist kein Gesetzestext, es ist Anstand und gesunder Menschenverstand.
- Kein Feuer. Offenes Feuer hat in den Bergen nichts verloren. Ein Gaskocher reicht.
- Spät aufstellen, früh abbauen. Erst gegen Abend aufbauen, früh wieder weg. Ein Biwak ist eine Nacht, kein Basislager.
- Keinen Abfall zurücklassen. Alles, was du hochträgst, trägst du wieder runter, auch Bioabfall und WC-Papier.
- Mindestens 50 Meter Abstand zu jedem Gewässer fürs grosse Geschäft, damit du nicht verschmutzt, was Mensch und Vieh trinken.
- Klein und leise bleiben. Kleine Gruppe, kein Lautsprecher, keine Drohne, Hunde an der Leine, und das Wort des Alppersonals gilt.
Disclaimer
Dieser Artikel gibt meine Recherche und Einschätzung nach bestem Wissen wieder, Stand September 2026. Er stützt sich auf die öffentlich zugänglichen und amtlichen Quellen, die unten verlinkt sind. Er ersetzt keine Rechtsberatung und ist keine verbindliche Aussage zur aktuellen Rechtslage.
Das Urteil gilt für den Breithorngipfel über Zermatt und die Schweizer Seite des Bergs, den Schweizer Teil des Breithornplateaus eingeschlossen. Es stützt sich auf das Polizeireglement von Zermatt von 2022 und sein Verkehrsreglement, beide in der Reglementsliste der Gemeinde; auf das Walliser und das eidgenössische Zivilrecht, die Gletscher und Fels zu öffentlichem Grund machen; auf die Landesgrenze, wie swisstopo sie publiziert, die weniger als zwei Meter am Gipfelpunkt vorbeiläuft, im Gelände nicht markiert ist und mit dem Eis wandert; und auf das Gelände. Ob ein Biwak ohne Zelt nach einem der beiden Zermatter Reglemente als Campieren gilt, hat noch kein Gericht entschieden. Der Abschnitt zur italienischen Seite beschreibt das Recht des Aostatals nach seinem Originaltext von 2002; spätere Änderungen, die Gemeindevorschriften von Ayas und die Massnahmen des Natura-2000-Gebiets wurden nicht geprüft, und er ist nicht unser Urteil. Bahnen, Hütten, Preise und Saisons stammen von ihren Betreibern, Stand September 2026, die Zeiten des Sonnenaufgangs sind berechnet, und all das kann sich ändern. Hochtouren über Gletscher verlangen Erfahrung, Ausrüstung und für die meisten einen Bergführer. Prüfe vor jeder Tour die aktuellen Quellen selbst und befolge Anweisungen vor Ort. Ein echtes Notbiwak in einer Notlage ist eine andere Frage als ein geplantes Lager. Wer draussen übernachtet, trägt die Verantwortung für sein Verhalten und die Folgen selbst. Hikebeast, Leon Helg und die Saftladen GmbH übernehmen keine Haftung für Entscheidungen auf Grundlage dieses Textes und rufen niemanden dazu auf, geltendes Recht zu brechen.
Häufige Fragen
Um welches Breithorn geht es in diesem Bericht?
Kann ich für den Sonnenaufgang auf dem Breithorn übernachten?
Kann ich auf dem Breithornplateau zelten?
Gilt am Breithorn die 2'500-Meter-Regel?
Ist ein Biwaksack ohne Zelt auf dem Breithorn erlaubt?
Quellen
- Amtliche Geodaten des Bundes, Identify-Dienst am 25. September 2026 am Gipfel abgefragt, LV95 2'623'971.6 / 1'087'760.6 (WGS84 45.94101 / 7.74773; Name im Namenverzeichnis «Alpiner Gipfel Breithorn (VS) - Zermatt»), Höhendienst 4'158.2 m gegenüber der Kartenhöhe von 4'164 m, Gemeinde Zermatt nach der Grenze des laufenden Jahres, Toleranz 0, mit einer Kontrolle über einen erfundenen Layer, die HTTP 400 lieferte, und der Positivkontrolle bei 2'626'000 / 1'154'500, die im selben Lauf das Jagdbanngebiet Kiental lieferte. Weitere Gipfel namens Breithorn im Namenverzeichnis: Blatten (Lötschental), Lauterbrunnen, Grengiols, St. Niklaus und Zwischbergen, dazu ein Kleines Breithorn in Blatten. Landesgrenze (rechtskräftige Hoheitsgrenze der Landesvermessung): nächster Grenzpunkt bei 2'623'973.3 / 1'087'760.3, 1.73 m östlich des Gipfelpunkts, unversichert und nicht exakt definiert, auf einer natürlichen Grenze; eine Linie läuft ostsüdöstlich dem Gipfelgrat entlang, die andere süd- bis südsüdwestlich die Südwand hinunter und dann südwestlich zum Breithornpass und zur Gobba di Rollin; der Keil dazwischen ist Italien, Gemeinde Ayas (Aostatal), der Rest des Gipfels Zermatt. Punkte 5 m und 25 m südöstlich des Gipfels liegen in jeder Jahresausgabe von swissBOUNDARIES3D bis 2015 in Zermatt und von 2016 bis 2026 ausserhalb der Schweiz. Notenaustausch vom 23. und 26. Mai 2008 zwischen der Schweiz und Italien (SR 0.132.454.31, in Kraft seit 8. Februar 2010): Wo die Grenze der Wasserscheide oder einem Grat folgt, folgt sie deren natürlichen, allmählichen Veränderungen, und bei einem schwindenden Gletscher wird sie zur Wasserscheide des freiwerdenden Felsens. swisstopo, 27. September 2024: Der Bundesrat hat die Unterzeichnung einer Grenzbereinigung für «Testa Grigia / Plateau Rosa, Rifugio Carrel und Gobba di Rollin» genehmigt; in Italien läuft das Genehmigungsverfahren. Plateau: Bergstation Klein Matterhorn (1'244 m von der Grenze), die Beschriftung «Breithornplateau» und der Skilift Plateau Breithorn liegen in der Schweiz; das ebene Becken auf 3'810 bis 3'820 m am Fuss der Südwestflanke liegt zu rund vier Fünfteln in Italien; der kartierte Punkt des Rifugio Guide del Cervino liegt 2 m auf Zermatter Boden. Entfernungen vom Gipfel: Rifugio Guide del Cervino 3.17 km westsüdwestlich, Gandegghütte 3.09 km nordnordwestlich, Bivacco Rossi e Volante 2.18 km ostsüdöstlich, Bergstation Klein Matterhorn 1.37 km westlich. Vermessungsstand am Gipfel: nicht vermessen; der Walliser ÖREB-Kataster liefert dort keine Parzelle, ein Kontrollpunkt im Dorf Zermatt liefert eine. Bundesinventare am Punkt: kein Jagdbanngebiet, keine Wildruhezone, kein Park, kein Moor, keine Aue, kein Amphibienlaichgebiet, keine Trockenwiese, kein Ramsar- oder Smaragdgebiet, kein Waldreservat und kein militärisches Gebiet; BLN 1707 «Dent Blanche - Matterhorn - Monte Rosa», das Behörden bindet, nicht Besucher. Zonenplan Zermatt (geodienste.ch, in Kraft seit 18. August 1999): «Übriges Gemeindegebiet», überlagert von einer kommunalen Naturschutzzone und dem Landschaftsschutzgebiet von nationaler Bedeutung, am Gipfel und auf dem Schweizer Teil des Plateaus; kein kantonales Naturschutzgebiet. Gelände aus swissALTI3D: mittlere Neigung von etwa 40 Grad im Umkreis von 100 m um den Gipfel; der flachste Boden ist der Grat 5 bis 7 m um den höchsten Punkt; nach Norden fällt das Gelände auf den ersten 640 m um 778 m. Sonnenaufgang am Gipfel nach dem Sonnenstandsalgorithmus der NOAA, Sommerzeit, Horizont auf Meereshöhe: 15. Juli 05.53 Uhr, 16. August 06.29 Uhr, 25. September 07.19 Uhr; die Höhe des Gipfels bringt ihn bei freiem Horizont rund 11 bis 14 Minuten früher. map.geo.admin.ch, Layer «Hoheitsgrenze der Schweiz», swisstopo, Grenzbereinigung mit Italien. ↩
- Polizeireglement der Einwohnergemeinde Zermatt, vom Gemeinderat am 10. Dezember 2020 und 29. April 2021 beschlossen, von der Urversammlung am 8. Juni 2021 angenommen, vom Walliser Staatsrat am 26. Januar 2022 homologiert, unterzeichnet am 2. Februar 2022, und am 25. September 2026 die Fassung in der Reglementsliste der Gemeinde. Art. 2 Abs. 1: «Das Polizeireglement Zermatt gilt örtlich und sachlich für die Gemeinde Zermatt.» Art. 4 Abs. 1: «Die Strafbehörde ist das Polizeigericht.» Art. 43 «Campieren»: Abs. 1 «Unter Campieren versteht man das vorübergehende Verweilen in Zelten, Wohnwagen oder ähnlichen mobilen und unbeweglichen Einrichtungen. Das blosse Aufstellen von Zelten, Wohnwagen etc. fällt ebenfalls unter den Begriff des Campierens.»; Abs. 2 «Das Campieren auf öffentlichem Grund ist verboten.»; Abs. 3 «Das vereinzelte gelegentliche Campieren abseits von bewilligten Campingplätzen ist nur mit Zustimmung des Grundeigentümers gestattet.» Art. 49 Abs. 1: «Die unter Strafe gestellten Übertretungen sind strafbar, auch wenn sie fahrlässig begangen werden.»; Abs. 2: Verletzungen der Abschnitte V. und VI., in dem Art. 43 steht, «werden mit Bussen von CHF 10.- bis CHF 5'000.- bestraft». Art. 50 Abs. 3: «Die Regionalpolizei kann Personen, die über keinen festen Wohnsitz in der Schweiz verfügen, für die zu erwartende Busse und die mutmasslichen Verfahrenskosten Sicherheiten oder Kautionen verlangen.» Art. 52: Kostenersatz für ausserordentliche Aufwendungen bei einem Polizeieinsatz, «namentlich wenn sie vorsätzlich oder grobfahrlässig verursacht worden sind». Art. 53: Unter den vorbehaltenen kommunalen Reglementen steht das «Verkehrsreglement». Art. 54 Abs. 1: Aufgehoben werden «das bisherige Polizeireglement und ihm widersprechende kommunale Bestimmungen». Einen Tarif enthält das Reglement nicht. cms.ewg-zermatt.ch (PDF). ↩
- Verkehrsreglement der Einwohnergemeinde Zermatt, von der Urversammlung am 23. September 1990 angenommen und vom Staatsrat am 5. Dezember 1990 genehmigt; Art. 37 von der Urversammlung am 6. Mai 2004 revidiert und vom Staatsrat am 16. August 2004 homologiert; letzte Revisionen homologiert am 21. Oktober 2009 (Art. 55); am 25. September 2026 in der Reglementsliste der Gemeinde als «Verkehrsreglement (21.10.2009)» geführt. Art. 2 Abs. 1: «Dieses Reglement findet auf das Gebiet der Gemeinde Zermatt Anwendung, namentlich auf die öffentlichen Strassen und Wege.» Art. 37 «Freies Campieren», im Abschnitt IX. «Sondernutzung von Strassen»: Abs. 1 «Das freie Zelten und Campieren ist untersagt. Vorbehalten bleibt die Benutzung offizieller Zeltplätze.»; Abs. 2 «Gelegentliches, nicht kommerzielles Campieren auf privatem Boden ist gestattet, falls die schriftliche Einwilligung des Bodeneigentümers vorliegt.» Art. 50: Der Gemeinderat kann Ausnahmen gestatten «bei ausserordentlichen Verhältnissen, wenn die Einhaltung des Reglementes im Einzelfall zu einer offensichtlich unzweckmässigen Lösung führen und eine unzumutbare Härte bedeuten würde». Art. 53 Abs. 1: Handlungen gegen die Vorschriften «werden durch den Gemeinderat mit einer Busse bis zu CHF 5'000.-- bestraft, sofern die kantonale oder eidgenössische Gesetzgebung nicht eine höhere Busse vorsieht». Im PDF der Gemeinde gelesen am 25. September 2026. cms.ewg-zermatt.ch (PDF). ↩
- Kantonales und eidgenössisches Recht. Einführungsgesetz zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch (EGZGB), RS/VS 211.1, Fassung in Kraft seit 1. Januar 2023: Art. 163 Abs. 3 «Die Gemeindestrassen, die nicht kultivierbaren Regionen, wie Felsen, Schutthalden, Schneefelder und Gletscher, Seen, alle Wasserläufe, ab demjenigen Punkt wo sie entspringen, fallen in das öffentliche Eigentum der Gemeinden.»; Abs. 5 behält alle gültig geschaffenen Privatrechte an öffentlichen Sachen vor; Art. 164 Abs. 2: «Der Gemeingebrauch der öffentlichen Sachen ist durch das kantonale öffentliche Recht geregelt sowie durch die herkömmlichen Gebräuche und die gültigen Reglemente des Kantons und der Gemeinden.» Schweizerisches Zivilgesetzbuch (ZGB), SR 210, Fassung vom 1. Juli 2026, Art. 664 Abs. 2: «An den öffentlichen Gewässern sowie an dem der Kultur nicht fähigen Lande, wie Felsen und Schutthalden, Firnen und Gletschern, und den daraus entspringenden Quellen besteht unter Vorbehalt anderweitigen Nachweises kein Privateigentum.» Bauverordnung (BauV), RS/VS 705.100, in Kraft seit 1. Januar 2026, Art. 17 Abs. 2 lit. a: Baubewilligung nur für «das Aufstellen von Wohnwagen, Zelten und dergleichen ausserhalb eines bewilligten Campingplatzes, wenn sie länger als 3 Wochen aufgestellt sind oder ihre Anzahl 12 übersteigt». lex.vs.ch (EGZGB), fedlex.admin.ch (ZGB), lex.vs.ch (BauV). ↩
- Einwohnergemeinde und Burgergemeinde Zermatt, eigene Publikationen, am 25. September 2026 gelesen. Medienmitteilung vom 1. Mai 2026, «Hinweis: Wildcampieren in Zermatt verboten»: «Das Wildcampieren ist in der Gemeinde Zermatt nicht erlaubt. Gemäss Art. 43 des Polizeireglements der Einwohnergemeinde Zermatt gilt bereits das vorübergehende Verweilen in Zelten, Wohnwagen oder ähnlichen mobilen Einrichtungen sowie das blosse Aufstellen solcher Einrichtungen als Campieren. Das Campieren auf öffentlichem Grund ist verboten, das gilt auch für die Bergseen.» Der Campingplatz der Gemeinde am Dorfeingang ist geschlossen. Mitteilung vom 17. September 2026: Das Feuerverbot in Zermatt bleibt bestehen, «Jegliches Feuer im Freien und im Wald ist verboten», obwohl der Kanton sein allgemeines Verbot am 15. September 2026 aufgehoben hat. Reglementsliste der Gemeinde: 24 Reglemente, von denen nur das Polizeireglement (Art. 43) und das Verkehrsreglement (Art. 37) Campingregeln enthalten. Bau- und Zonenreglement (Urversammlung 8. Juni 1997, Staatsrat 18. August 1999): Art. 25 (Landschaftsschutzzone) und Art. 26 (Naturschutzzone) beschränken Bauten und Terrainveränderungen und enthalten keine Bestimmung zu Campieren oder Zutritt; Art. 67 Abs. 1: «Für die Benützung von öffentlichem Grund, die über den Allgemeingebrauch hinausgeht, ist beim Gemeinderat eine Bewilligung einzuholen»; eine Bewilligungspraxis, ein Formular oder eine Gebühr für das Campieren publiziert die Gemeinde nicht. Burgergemeinde Zermatt, «Aktuelles aus dem Burgerrat»: An der Sitzung vom 24. April 2023 «genehmigt» der Burgerrat «unter Auflagen und im Rahmen einer Ausnahmebewilligung eine Zeltanfrage im Gebiet Schwarzsee», auf eigenem Boden; an der Sitzung vom 25. August 2025 «berät» er «über die aktuell angewandte Handhabung bei Anfragen zum Campieren auf Burgerboden». Einwohnergemeinde Zermatt, Kirchplatz 3, 3920 Zermatt, gemeinde@zermatt.ch, +41 27 966 22 90. Medienmitteilung vom 1. Mai 2026 (PDF), Feuerverbot, Reglemente, Bau- und Zonenreglement (PDF), burgergemeindezermatt.ch. ↩
- Sicherheit am Berg, am 25. September 2026 gelesen. SAC-Tourenportal, Breithorn (Zermatt) Westgipfel, Normalroute ab der Bergstation Klein Matterhorn: Schwierigkeit L, 1 h 45 bis 2 h 15, 370 m Aufstieg; zahlreiche Spalten, Seilhandhabung und Spaltenrettung vorausgesetzt; immer wieder Schauplatz schwerer Unfälle, meist aus Selbstüberschätzung; bei schlechtem Wetter finden auf dem Plateau nur Berggänger mit Navigationskenntnissen zurück. Kantonspolizei Wallis, Medienmitteilungen: 10. April 2016, ein Snowboarder verliess die markierte Piste Richtung Plateau Rosa, stürzte rund 25 m in eine Gletscherspalte und starb; 1. Dezember 2019, ein Snowboarder, der am 30. November auf 3'700 m auf dem Theodulgletscher die markierten Pisten verlassen hatte, stürzte in eine 15 bis 20 m tiefe Spalte und starb; 19. Mai 2024, ein Skitourengänger stürzte in der Breithorn-Nordwand «zirka 300 Meter» ab und starb. SKUS, Richtlinien für Skifahren und Snowboarden 2023: «Ausserhalb der Bahnbetriebszeiten sind die Pisten und Abfahrten geschlossen und vor keinen Gefahren wie Lawinensprengungen oder Pistenmaschinen mit Seilwinden oder Fräsen gesichert», gefolgt von «Lebensgefahr!». Wilderness Medical Society, Praxisrichtlinien zur akuten Höhenkrankheit, Fassung 2019: Über 3'000 m soll die Schlafhöhe um höchstens 500 m pro Tag steigen, und die Risikotabelle ordnet alle, die an einem Tag auf über 3'500 m steigen, dem hohen Risiko zu; 2024 aktualisiert (Wilderness Environ Med 35:2S-19S). Das Dorf Zermatt liegt auf 1'608 m, eine Nacht auf 3'800 bis 4'160 m am selben Tag bedeutet also 2'200 bis 2'550 m Höhengewinn. sac-cas.ch, polizeiwallis.ch, 10.04.2016, polizeiwallis.ch, 01.12.2019, polizeiwallis.ch, 19.05.2024, skus.ch (PDF), doi.org (WMS 2024). ↩
- Zermatt Bergbahnen AG, Fahrplan Sommer 4. Mai bis 31. Oktober 2026 (PDF, «Fahrplanänderungen vorbehalten: Juli 2026»), am 25. September 2026 gelesen: Trockener Steg bis Matterhorn Glacier Paradise 07.00 bis 16.15 Uhr, letzte Talfahrt 16.30 Uhr, vom 27. Juni bis 16. August; sonst 09.00 bis 16.00 oder 16.15 Uhr, letzte Talfahrt 16.15 oder 16.30 Uhr; Fussnote 14: Matterhorn Glacier Ride I in Revision vom 27. April bis 22. Mai 2026 und vom 28. September bis 30. Oktober 2026, Betrieb mit der Pendelbahn Trockener Steg bis Matterhorn Glacier Paradise; Zermatt bis Furi im Spitzenfenster ab 06.30 Uhr; Testa Grigia bis Matterhorn Glacier Paradise 08.10 bis 16.00 Uhr vom 17. August bis 4. Oktober und 09.10 bis 16.00 Uhr ab 5. Oktober; Skilift Plateau Breithorn 08.00 bis 14.00 Uhr vom 17. August bis 4. Oktober und 08.45 bis 15.00 Uhr ab 5. Oktober, offen bis 18. Oktober 2026; Sommerbetrieb Cervinia 4. Mai bis 6. September 2026. Live-Status am 25. September 2026: Matterhorn Glacier Ride I 09.00 bis 16.15 Uhr. Stationsseite Matterhorn Glacier Paradise: Restaurant, Shop, Gletscherpalast, Aussichtsplattform und Kino, keine Übernachtungsmöglichkeit. Fahrplan Sommer 2026 (PDF), Anlagen und Pisten, Matterhorn Glacier Paradise. ↩
- Rifugio Guide del Cervino, Plateau Rosa, Testa Grigia, 3'480 m, Valtournenche, +39 0166 948369, info@rifugioguidedelcervino.com, Seiten am 25. September 2026 aufgerufen. Startseite: «IL RIFUGIO E' APERTO, SI ACCETTANO PRENOTAZIONI VIA E-MAIL»; alle übrigen Seiten: «ATTENZIONE: IL RIFUGIO E' TEMPORANEAMENTE CHIUSO». «Posto sul confine italo-svizzero»; von Breuil-Cervinia mit den Bahnen oder zu Fuss in rund drei Stunden erreichbar; die Zermatter Skianlagen liegen «a pochissimi metri di distanza». Seite «Accoglienza»: gebaut 1984, «40 posti letto distribuiti in camere da 5 e 7 posti», Halbpension «70,00 euro a persona»; Seite «Il rifugio»: «Mezza pensione Euro 100,00». Programm «Salita al Breithorn Occidentale» der Società delle Guide del Cervino: am ersten Tag mit der Bahn aufs Plateau Rosà und Nacht in der Hütte, am zweiten Tag das Breithorn; «Periodo: da Giugno a Settembre durante il periodo di apertura degli impianti»; Buchung info@guidedelcervino.com, +39 0166 948169. Programm «Traversata dei Breithorn»: der Grat von der Roccia Nera über den Ost- und den Mittelgipfel zum Westgipfel. rifugioguidedelcervino.com, Il rifugio, Accoglienza, Salita al Breithorn Occidentale, Traversata dei Breithorn. ↩
- Weitere Betten und Bergführer, Seiten am 25. September 2026 aufgerufen. Gandegghütte, 3920 Zermatt, nach eigener Angabe auf 3'030 m (Landeskarte 3'029 m): im Sommer ab der Seilbahnstation Trockener Steg in 20 bis 30 Minuten zu Fuss; «Die Gandegghütte ist Ausgangspunkt für schöne Bergtouren, Akklimatisation, Wanderer, Kletter- und Gletscherausbildung.»; Halbpension pro Person ab 103 Franken; Sommersaison ab 17. Juni 2026, kein Schlussdatum publiziert; +41 79 607 88 68, info@gandegg.ch. CAI UGET Torino, Bivacco Rossi e Volante, Gemeinde Ayas: unbewartet, 12 Plätze, auf etwa 3'750 m (die Seite der Sektion nennt 3'850 m); Zustieg über Gletscher ab der Testa Grigia «per il colle del Breithorn ore 4», mit Seil, Pickel und Steigeisen. ZERMATTERS, Breithorn-Besteigung 4'164 m (Buchungsseite auf zermatt.swiss): 240 Franken pro Person in einer Gruppe von 3 bis 6 Personen, Ausrüstung inbegriffen, Bahnen nicht inbegriffen; Treffpunkt bei der Station Matterhorn Express je nach Saison ab 08.30 Uhr; rund 6 Stunden; Mindestalter 18 Jahre; +41 27 966 24 66. gandegg.ch, Schlafen, gandegg.ch, Anreise, caiuget.it, zermatt.swiss (ZERMATTERS). ↩
- Italienische Seite, keine Grundlage des Urteils. Legge regionale Valle d'Aosta 24 giugno 2002, n. 8, «Disciplina dei complessi ricettivi all'aperto e norme in materia di turismo itinerante», Bollettino Ufficiale Nr. 31 vom 23. Juli 2002, im Originaltext gelesen; spätere Änderungen konnten nicht geprüft werden, weil die konsolidierte Fassung auf consiglio.vda.it nicht erreichbar war. Art. 19 c. 4: «Le disposizioni di cui al presente articolo non si applicano ai bivacchi alpinistici in tende, realizzati a quote superiori a metri 2.500 slm.» Art. 20: «Al di fuori dei casi di cui all'articolo 19, è vietata ogni forma di sosta o di soggiorno in tenda, anche per periodi inferiori alle ventiquattro ore.» Art. 21: Busse «da euro 300 a euro 1.700». Art. 23 c. 3: Feststellung und Busse durch die Gemeinde, auf deren Gebiet die Widerhandlung begangen wurde. Der amtliche französische Text desselben Bulletins: «Les dispositions du présent article ne sont pas appliquées aux bivouacs en montagne installés à plus de 2 500 mètres d'altitude.» Natura 2000 (Europäische Umweltagentur): Der italienische Teil des Plateaus und die Südwand liegen im Gebiet IT1204220 (geprüft 300 m südlich des Gipfels; ein Punkt 30 m südöstlich davon lieferte kein Gebiet) «Ambienti glaciali del Gruppo del Monte Rosa». Agenzia delle Entrate, Katasterkarte: Südwand und italienischer Teil des Plateaus gehören zur Gemeinde Ayas (A094). BUR Nr. 31/2002 (PDF), eunis.eea.europa.eu (IT1204220). ↩