Wildcampen am Tanzbödeli
Am Tanzbödeli über Gimmelwald gibt es eine flache Alpwiese. Eine Zeltnacht braucht aber eine Ausnahmebewilligung der Gemeinde. Frage vor der Wanderung mit genauem Punkt und Eigentümerzustimmung bei der Sicherheitskommission an. Ohne dieses Ja reservierst du im Sommer in Obersteinberg.
Was heisst das?
Illegal Eine konkrete Regel verbietet es, meist mit Busse, und sie wird durchgesetzt. Schlaf woanders.
Nicht erlaubt Hier gibt es keinen echten Platz zum Zelten. Ein abgesperrtes Gelände, ein bebautes Gebiet oder nirgends sinnvoll zum Hinlegen, auch wenn keine Busse droht.
Kommt drauf an Du darfst hier schlafen, aber zuerst gilt eine Bedingung: den Grundeigentümer fragen, einen Platz buchen, in einer festen Zone bleiben oder statt Zelt nur biwakieren. Der Bericht sagt, welche.
Toleriert Keine Regel erlaubt oder verbietet es klar, aber eine einzelne Nacht wird in der Praxis akzeptiert und niemand schreitet ein. Üblich für hohe Biwaks über der Baumgrenze.
Legal Eine Nacht ist hier in Ordnung. Entweder erlaubt es eine Regel, oder wir haben alle Gesetze geprüft und nichts dagegen gefunden. Trotzdem: spät aufbauen, früh weg, keine Spuren.
Wildcampen am Tanzbödeli: vor der Wanderung anfragen
Eine geplante Zeltnacht am Tanzbödeli braucht eine rechtmässige Ausnahme vom Campingreglement. Das Reglement der Gemeinde Lauterbrunnen gilt seit 1. Januar 2025. Art. 2 Abs. 1 erfasst das vorübergehende Verweilen und Übernachten in Zelten, Wohnwagen, Motorhomes, Mobilheimen oder ähnlichen Unterkünften. Ein kleines Zelt nur von Abend bis Morgen fällt unter beide Begriffe. Die kurze Dauer nimmt es nicht von der Regel aus. 1
Art. 3 Abs. 1 verbietet Campieren ausserhalb von Campingplätzen grundsätzlich. Ausgenommen ist vereinzeltes Campieren auf privatem Gelände zu privaten Zwecken; der Eigentümer muss die nötigen hygienischen Einrichtungen bereitstellen. Das ist eine echte Ausnahme für eine private Vereinbarung. Ein Freipass für jede Alpweide ist sie nicht. Ein Wanderweg liefert weder die Zustimmung noch eine Toilette. 1
"Das Campieren ausserhalb von Campingplätzen ist grundsätzlich nicht gestattet."
Für diese ausgesetzte Wiese ist Art. 3 Abs. 2 der konkrete Weg: Die Sicherheitskommission kann auf Gesuch hin eine Ausnahmebewilligung erteilen, mit Zustimmung des Eigentümers und des zuständigen Tourismus-Vereins. Nach Art. 3 Abs. 3 umfasst sie Bedingungen zu Hygiene, Sauberkeit, Ruhe und Ordnung und ist zeitlich befristet. Sie kann den Ort und die Nacht festlegen. Warte vor dem Aufbau auf diesen Entscheid; ein hängiges Gesuch oder Schweigen ist kein Ja. 1
Ansprechpartner ist Marcel Sarro, Sekretär der Sicherheitskommission: marcel.sarro@lauterbrunnen.ch. Die Gemeindeverwaltung erreichst du unter +41 33 856 50 50 oder gemeinde@lauterbrunnen.ch. Frage nach der Ausnahmebewilligung gemäss Art. 3 Abs. 2, statt nach einer allgemeinen Schweizer Biwakregel. Nenne Koordinaten, Datum, Gruppengrösse und Unterkunftsart. Kläre, wie Eigentümer und Tourismus-Verein einbezogen werden. 2
Die kommunale Regel gilt über dem Dorf ebenso wie im Tal. Die SAC-Empfehlungen für ruhige Nächte oberhalb der Waldgrenze sind hilfreiche Bergpraxis, verweisen aber ausdrücklich auf kantonale und kommunale Regeln. Die Höhe hebt dieses Reglement nicht auf. Der Schweizer Wildcamping-Überblick erklärt das Zusammenspiel. 1 7
Die Wiese ist da, bewilligt wird nur im Einzelfall
Gemeint ist die kleine Wiese oberhalb der Waldgrenze, kein Aussichtspunkt an einer Strasse. Berner Wanderwege verortet das Tanzbödeli bei 46.527033, 7.887781, auf etwa 2'132 m. Swisstopo nennt es Tanzbedeli. Die Namensbeschriftung der Karte liegt nahe am steilen Nordrand; der Aussichtspunkt liegt auf der nutzbaren Wiese. Beide bezeichnen denselben Ort. 3
Das Plateau ist recht eben, mit Gras, Steinen und Mulden. Am Aussichtspunkt beträgt die lokale Neigung ungefähr 6 Grad, der Median im Umkreis von 30 m ungefähr 9 Grad. Ein kleiner Bereich daneben ist noch flacher. Jenseits des Randes fällt das Gelände deutlich ab, besonders nördlich und östlich. Prüfe einen bewilligten Platz bei Tageslicht, halte Abstand zur Kante und lasse Weg und Aussichtspunkt frei. Wind und Gewitter treffen hier auf ausgesetztes Berggelände; Campingplatz-Infrastruktur gibt es nicht. 3
Der amtliche Kataster ordnet den Punkt der Parzelle 960 in Lauterbrunnen, EGRID CH188046352509, zu. Landwirtschaftszone, Landschaftsschongebiet und Gewässerschutzbereich Au gelten hier. Art. 41 Abs. 3 des Baureglements hält das Landschaftsschongebiet offen und begrenzt Bauten, Anlagen und Terrainveränderungen. Er erlaubt dadurch noch keine Zeltnacht. Die Campingentscheidung richtet sich weiterhin nach Art. 3. 5
Der historische Dorfweg nennt die Bergschaft Schilt und Busen als Eigentümerin von Schiltalp und Busenalp. Das ist ein Anhaltspunkt für die umliegende Alp, kein aktueller Grundbuchnachweis für jeden Teil der Wiese. Aktuelle Eigentümerdaten gibt Bern über GRUDIS public mit AGOV-Anmeldung frei. Frage die Kommission, wer für Parzelle 960 zustimmen darf. Der Name eines früheren Alpbewohners ersetzt keine heutige Zustimmung. 6
Fürs Tanzbödeli sind weder ein allgemeines Zeltangebot noch ein Nachtpreis veröffentlicht. Ein Rucksack ohne Toilette erfüllt die Hygieneanforderung nicht. Beschreibe Abfall- und Toilettenlösungen im Gesuch und frage, ob dieser Ort bewilligt werden kann. Lehnt Eigentümer oder Kommission ab, bleibt die reservierte Unterkunft. Was zählt, ist der tatsächliche Entscheid für deine Nacht; eine Erfolgsgarantie für jedes Gesuch gibt es nicht. 1 2
Ausserhalb des Schutzgebiets gilt weiterhin die Gemeinderegel
Das Tanzbödeli liegt ausserhalb des Naturschutzgebiets im hinteren Tal. Die nächstgelegene Grenze des Naturschutzgebiets Hinteres Lauterbrunnental liegt rund 645 m südöstlich des Aussichtspunkts, in Luftlinie gemessen. Der Kanton verlinkt weiterhin den Schutzbeschluss vom 21. Juni 1960. Ziff. 5 lit. e verbietet dort Feuer, Campieren und das Aufstellen von Zelten. Eine Bewilligung am Tanzbödeli gilt für den bewilligten Ort, nicht für einen späteren Umzug ins hintere Tal. 4
Ziff. 7 lit. b behält Ausnahmen bei der Ausführung von Hochtouren im Schutzgebiet vor. Das betrifft echte bergsteigerische Unternehmungen, nicht jede Wanderung zu einer alpinen Wiese. Ein Aufstieg zum Tanzbödeli für die Aussicht über Nacht begründet keine automatische Ausnahme. Gewöhnliche Verstösse gegen bernische Naturschutzverbote können nach NSchG Art. 57 mit CHF 100 bis 50'000 geahndet werden. Das ist eine eigene Schutzgebietssanktion, kein fixer Tanzbödeli-Tarif. 4
Das benachbarte Wildschutzgebiet Breithorn beginnt etwa 547 m südöstlich. Seine Objektregeln betreffen Jagd, Leinenpflicht und Motorfahrzeuge; sein Blatt enthält keinen Satz über Campieren oder Biwakieren. Natur- und Wildschutzperimeter unterscheiden sich und haben eigene Massnahmen. Keiner der beiden reicht bis zum Tanzbödeli-Aussichtspunkt. 4
Die eidgenössischen Karten zeigen am Plateau weder Jagdbanngebiet noch Wildruhezone, national bezeichneten Park, geschütztes Feuchtgebiet oder Trockenwieseninventar, Waldreservat oder verbindlichen Militärperimeter. Es liegt aber im BLN-Landschaftsinventar, im nördlichen Berner Hochalpen und Aletsch-Bietschhorn-Gebiet. BLN steuert öffentliche Planungs- und Schutzentscheide; es begründet hier kein eigenes Campingverbot. Die massgebende Übernachtungsregel kommt von der Gemeinde. 3
Beim Abstieg nach Obersteinberg und auf der längeren Runde ins hintere Tal wechseln die Schutzperimeter. Bleibe auf dem markierten Weg und beachte die Schutzregeln ab der Gebietsgrenze. Die Gemeinde bleibt Lauterbrunnen: Auch auf der Grasfläche nebenan gilt Art. 3. Mehr zum Umfeld steht in den Berichten zu Lauterbrunnen und Obers Sulsseeli. 1 4 9
Keine veröffentlichte Erlaubnis für den Schlafsack
Die kommunale Definition erfasst das kleine Zelt ausdrücklich. Sie spricht von vorübergehendem Verweilen und Übernachten in Zelten und ähnlichen Unterkünften. Ein Zelt bleibt ein Zelt, auch wenn man es Biwak nennt. Auch der kurze Aufenthalt, der auf der Wiese vom Gelände her möglich ist, braucht die oben erklärte Ausnahme. 1
Eine Person im offenen Schlafsack wird nicht ausdrücklich genannt. Die Definition erfasst aber ähnliche Unterkünfte; eine veröffentlichte Auslegung, welche die geplante Nacht ohne Zelt hier ausnimmt, fehlt. Beschreibe im Gesuch genau, womit du übernachtest, und verlange eine klare Antwort. Ein Biwaksack ist kein garantierter Weg, Art. 3 zu umgehen. Eine geplante Nacht für die Aussicht unterscheidet sich von einem unvorhergesehenen Notfall. 1 2
Art. 24 Abs. 2 sieht bei Verstössen gegen Art. 3 eine Busse bis CHF 5'000 vor, soweit nicht eidgenössische oder kantonale Strafbestimmungen gelten. Das ist die kommunale Obergrenze, kein normaler oder unvermeidlicher Preis pro Nacht. Die weiterhin verlinkte Camping-Verordnung von 2010 nennt CHF 200 auf öffentlichem Grund und verweist auf den früheren Art. 4. Das Reglement von 2025 hob das Stammreglement von 1972 auf und verschob die heutige Regel in Art. 3. Der ältere Tarif belegt keine automatische Busse von CHF 200 nach dem neuen Artikel. 1
Nach Art. 24 Abs. 1 kann die zuständige Stelle die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands verfügen; ein Zelt kann also wieder abgebaut werden müssen. Eine freundliche Auskunft des Tourismusbüros hilft bei der Abstimmung. Die formelle Bewilligung nach Art. 3 Abs. 2 erteilt aber die Kommission, und die Eigentümerzustimmung bleibt nötig. Halte dich an Zeit, Ort und Bedingungen der Bewilligung und nimm den Entscheid mit. 1 2
Wo du ohne Bewilligung übernachtest
Das Berghotel Obersteinberg liegt direkt am Weg und hat im Sommer Betten. Unter dem Tanzbödeli auf 1'778 m bietet es 12 Doppelzimmer und ein Matratzenlager mit 30 Plätzen. Der Betrieb nennt die Saison Juni bis September und nimmt Reservationen nur telefonisch unter +41 33 855 20 33 an. Kläre Datum und Preis vor dem Aufstieg. Es gibt keinen Strom. Nimm Taschenlampe, Hausschuhe, ein Leintuch oder einen Seidenschlafsack fürs Lager sowie Bargeld in CHF mit. 8
Steige vom Tanzbödeli-Abzweig zurück nach Busenbrand und folge dem markierten Bergweg zum Hotel. Die offiziellen Wanderhinweise von Gimmelwald beschreiben einen schmalen Abschnitt durch Felsen und verlangen Trittsicherheit. Reserviere das Bett vor dem Aufstieg und plane Tageslicht für den Abstieg ein. Die Reservation gilt für das gebuchte Bett, nicht für ein Zelt neben dem Haus. 8 9
Gimmelwald gibt für die Route normalerweise Mitte Juni bis Ende September an. Die ganze Runde über Tanzbödeli, Obersteinberg, Wilde Egg, Schürboden und Trachsellauenen dauert etwa 6 bis 8 Stunden; der Abstecher ab der Abzweigung zum Aussichtspunkt dauert hin und zurück rund 45 Minuten. Das sind Zeitangaben für die Tour, kein Grund für einen exponierten Abstieg im Dunkeln. Ausserhalb der normalen Saison können Schnee oder Eis den gesamten Plan verändern. 9
Im Oktober liegt Obersteinberg ausserhalb seiner veröffentlichten Saison. Nutze Camping Jungfrau in Lauterbrunnen als etablierten ganzjährigen Übernachtungsort und besuche das Tanzbödeli tagsüber. Der Platz liegt an der Weid 406; Kontakt +41 33 856 20 10 oder Online-Buchung beim Betreiber. Kläre, ob der gewünschte Zeltplatz oder die Unterkunft an deinem Datum verfügbar ist. Toiletten und Abfallentsorgung gehören zum bewilligten Campingplatz; damit hängt die Nacht nicht von einer Wiesen-Ausnahme ab. 8
Sichere zuerst die rechtmässige Übernachtung und wähle dann eine Wanderung, die zu Wetter und Erfahrung passt. Mit einem bewilligten Platz oder reservierten Bett kannst du bei Eis auf dem oberen Weg umkehren. Ein kurzfristiger Aufstieg weiter ins Schutzgebiet vereinfacht weder Nacht noch Abstieg.
Allgemeine Regeln fürs Wildcampen
Wenn die Kommission eine Nacht auf der Wiese bewilligt, halte ihre Bedingungen und diese Bergregeln ein:
- Kein Feuer. Offenes Feuer hat in den Bergen nichts verloren. Ein Gaskocher reicht.
- Spät aufstellen, früh abbauen. Erst gegen Abend aufbauen, früh wieder weg. Ein Biwak ist eine Nacht, kein Basislager.
- Keinen Abfall zurücklassen. Alles, was du hochträgst, trägst du wieder runter, auch Bioabfall und WC-Papier.
- Mindestens 50 Meter Abstand zu jedem Gewässer fürs grosse Geschäft, damit du nicht verschmutzt, was Mensch und Vieh trinken.
- Klein und leise bleiben. Kleine Gruppe, kein Lautsprecher, keine Drohne, Hunde an der Leine, und das Wort des Alppersonals gilt.
Disclaimer
Diese Einschätzung beruht auf den am 6. Oktober 2026 verfügbaren öffentlichen Regeln und Geodaten. Sie ist keine Rechtsberatung. Die Kommission entscheidet über einzelne Gesuche; Eigentümerzustimmung und Bewilligung wurden für die Lesenden nicht eingeholt. Aktuelle Eigentümerangaben gibt es nur mit Login beim Berner Grundbuchdienst. Für die geplante Nacht ohne Zelt fehlt eine veröffentlichte lokale Auslegung.
Prüfe vor dem Aufbruch Wetter, Einschränkungen und Bewilligung. Beachte Schilder und rechtmässige Anweisungen vor Ort, schone die Weide und trage allen Abfall hinunter. Hikebeast, Leon Helg und Saftladen GmbH übernehmen keine Haftung für Entscheidungen aufgrund dieses Texts und rufen niemanden zu Rechtsverletzungen auf. Ein unvorhergesehenes Notbiwak ist eine andere Situation als eine geplante Nacht.
Häufige Fragen
Darf ich am Tanzbödeli eine Nacht wildcampen?
Wer bearbeitet ein Campinggesuch fürs Tanzbödeli?
Liegt das Tanzbödeli in einem Naturschutzgebiet?
Kann ich die Bewilligung mit einem Biwaksack umgehen?
Wo kann ich ein Bett beim Tanzbödeli reservieren?
Quellen
- Einwohnergemeinde Lauterbrunnen, Camping-Reglement, in Kraft seit 1. Januar 2025; Gemeindeversammlungsbeschluss vom 17. Juni 2024, Rechtskraft publiziert am 22. August 2024. Art. 2 Abs. 1: vorübergehendes Übernachten in Zelten oder ähnlichen Unterkünften; Art. 3 Abs. 1: Grundregel und private Ausnahme mit hygienischen Einrichtungen; Art. 3 Abs. 2: Kommissionsbewilligung mit Zustimmung von Eigentümer und Tourismusverein; Art. 3 Abs. 3: befristete Bedingungen; Art. 24 Abs. 1: Wiederherstellung, 24(2): maximal CHF 5'000; Art. 27: Aufhebung des Reglements von 1972. Aktuelles Reglement (PDF). Die verlinkte Camping-Verordnung, in Kraft seit 1. August 2010, geändert am 20. August 2012, nennt CHF 200 und den früheren Art. 4; dieser Tarif ist damit für den neuen Art. 3 nicht belegt. Ältere Verordnung (PDF); Aktuelle Reglementesammlung. ↩
- Einwohnergemeinde Lauterbrunnen, aktuelle Sicherheitskommission, gelesen am 6. Oktober 2026: Sekretär Marcel Sarro, marcel.sarro@lauterbrunnen.ch; Gemeinde +41 33 856 50 50, gemeinde@lauterbrunnen.ch. Kommission und öffentliche Kontakte. ↩
- swisstopo swissALTI3D 2 m, SWISSIMAGE, aktuelle swissBOUNDARIES3D und eidgenössische Schutzinventare, gelesen am 6. Oktober 2026. Aussichtspunkt 46.527033, 7.887781, LV95 2'634'461 / 1'152'958, 2'132.4 m, Median der Neigung im Umkreis von 30 m: 9.3 Grad. Kein Jagdbanngebiet, Wildruhezone, Park, Feuchtgebiets- oder Trockenwieseninventar, Waldreservat oder verbindlicher Militärperimeter; BLN nördliches Berner Hochalpen und Aletsch-Bietschhorn-Gebiet erfasst den Punkt. Amtliche Karte. Berner Wanderwege nennt dieselben Koordinaten. Aussichtspunkt. ↩
- Kanton Bern, aktuelle NSG- und WILDSG-Geodaten: Aussichtspunkt ausserhalb beider; nächste NSG-Grenze Hinteres Lauterbrunnental 644.8 m, Richtung 151.1 Grad; nächste WILDSG-Grenze Breithorn 547.0 m, Richtung 155.6 Grad. Breithorn Nr. 5 regelt Jagd, Hunde und Fahrzeuge, ohne Campingsatz. WTSchV BSG 922.63, Anhang 2, Stand 1. Dezember 2024. Aktuelle Wildtierschutzverordnung. Naturschutzgebiete; Wildschutzgebiete. RRB 3804 vom 21. Juni 1960: Ziff. 5 lit. e verbietet Feuer, Campieren und Zelte im Naturschutzgebiet; Ziff. 7 lit. b nimmt tatsächliche Hochtouren aus. Schutzbeschluss (PDF). NSchG BSG 426.11 Art. 57: gewöhnliche Busse CHF 100 bis 50'000, mit eigenen Bestimmungen für schwere und besonders leichte Fälle. Aktuelles Naturschutzgesetz. ↩
- ÖREB-Kataster Bern, Auszug vom 6. Oktober 2026, Parzelle 960, EGRID CH188046352509. Am Punkt gelten Landwirtschaftszone, Landschaftsschongebiet und Gewässerschutzbereich Au; Natur- und Wildschutzperimeter greifen nicht. Aktueller Parzellenauszug mit Geometrie. Verlinktes Baureglement, genehmigt am 5. November 2018: Art. 41 Abs. 3 Landschaftsschongebiet; Art. 42 lokale Wildruhezonen innerhalb ihrer kartierten Grenzen. Genehmigtes Baureglement (PDF). ↩
- Gimmelwalds historischer Dorfweg nennt Bergschaft Schilt und Busen als Eigentümerin von Schiltalp und Busenalp; kein aktueller Nachweis für jeden Teil der Parzelle 960. Geschichte der Bergschaft. Berns Grundbuchamt verlangt seit 1. September 2025 GRUDIS public mit AGOV für aktuelle Eigentümerinformationen. Aktuelle Eigentumsauskunft. ↩
- SAC, Campieren und Biwakieren: Kantonale und kommunale Regeln gelten auch am Berg; Schutzgebiete und Grundeigentümer respektieren. Empfehlungen, keine kommunale Campingbewilligung. SAC-Biwakempfehlungen. ↩
- Berghotel Obersteinberg, aktuelle Betreiberseite: 1'778 m; Juni bis September; 12 Doppelzimmer und Lager für 30 Personen; Reservation nur telefonisch +41 33 855 20 33; kein Strom, Taschenlampe, Hausschuhe, Schlafsack-Inlett und Bargeld mitbringen. Hotel und Reservation. Camping Jungfrau, Weid 406, Lauterbrunnen: ganzjähriges Angebot; +41 33 856 20 10 und Online-Buchung. Campingbetreiber. ↩
- Gimmelwald, offizielle Wanderhinweise: Runde Mitte Juni bis Ende September, etwa 6 bis 8 Stunden; Tanzbödeli-Abstecher rund 45 Minuten; schmaler Felsweg nach Obersteinberg verlangt Trittsicherheit. Route und Saison. Der SAC beschreibt die alpine Wiese oberhalb der Waldgrenze, ihre Mulden und geschützte Flora. Tanzbödeli: Gelände und Flora. ↩