Stand: 23. September 2026

Wildcampen auf dem Stockhorn

Das Stockhorn über Thun und Erlenbach im Simmental ist ein Bahngipfel mit Restaurant, sein höchster Punkt ein schmaler Felsgrat. Auf der Erlenbacher Seite untersagt ein Gerichtsverbot Zelte und Nächte im Freien, auch an den Seen. Das legale Zelt steht auf der Oberen Walalp.

Was heisst das?

Illegal Eine konkrete Regel verbietet es, meist mit Busse, und sie wird durchgesetzt. Schlaf woanders.

Nicht erlaubt Hier gibt es keinen echten Platz zum Zelten. Ein abgesperrtes Gelände, ein bebautes Gebiet oder nirgends sinnvoll zum Hinlegen, auch wenn keine Busse droht.

Kommt drauf an Du darfst hier schlafen, aber zuerst gilt eine Bedingung: den Grundeigentümer fragen, einen Platz buchen, in einer festen Zone bleiben oder statt Zelt nur biwakieren. Der Bericht sagt, welche.

Toleriert Keine Regel erlaubt oder verbietet es klar, aber eine einzelne Nacht wird in der Praxis akzeptiert und niemand schreitet ein. Üblich für hohe Biwaks über der Baumgrenze.

Legal Eine Nacht ist hier in Ordnung. Entweder erlaubt es eine Regel, oder wir haben alle Gesetze geprüft und nichts dagegen gefunden. Trotzdem: spät aufbauen, früh weg, keine Spuren.

Was «Wildcampen» hier meint: eine Nacht. Ein kleines Zelt oder ein Biwaksack, gegen Abend hinauf, am Morgen weg. Kein Basislager, kein Camper. Die meisten Schweizer Verbote sind gegen das Campieren geschrieben; ob eine einzelne Nacht auch darunter fällt, hängt am genauen Wortlaut, und genau den prüft dieser Artikel. Der ganze Unterschied: Wildcampen oder Biwakieren.

Wildcampen auf dem Stockhorn: ein Bahngipfel auf einem Felsgrat

Wildcampen auf dem Stockhorn beginnt mit der Frage, welches Stockhorn. Dieser Bericht gilt dem 2'190 m hohen Gipfel der Stockhornkette über Thun, der Bergstation der Stockhornbahn ab Erlenbach im Simmental, nicht den Stockhörnern über Zermatt, Baltschieder oder Binn im Wallis. Am Gipfelpunkt, 2'189,4 m auf der Landeskarte, stossen drei Gemeinden auf wenigen Metern zusammen. Der Punkt selbst liegt in Stocken-Höfen, auf einer Parzelle, zu der auch die Nordwand und die Aussichtsplattform gehören. 3,1 m südlich beginnt Erlenbach im Simmental, mit Restaurant, Bergstation, beiden Seen und der Oberstockenalp. 3,6 m südwestlich beginnt Därstetten: die Obere Walalp, deren Boden bis an den Gipfelgrat reicht.1

Dann der Blick darauf, was dort steht. Das Panoramarestaurant Stockhorn, 180 Plätze und Sonnenterrasse, liegt 80 m vom Gipfelpunkt, die Bergstation 136 m. Durch den Fels führt eine Galerie zur Aussichtsplattform mit Glasboden in der Nordwand, 46 m entfernt. 95 m ostsüdöstlich steht ein Funkmast der Kantonspolizei und von Skyguide, 121 m südlich der Hauptstartplatz der Gleitschirmflieger, und Wanderweg Nr. 1 bringt alle Bahngäste in rund sieben Minuten auf den Gipfel.18

Der Gipfel selbst ist ein schmaler Grat aus nacktem Fels, der innert 20 m vom Gipfelpunkt mit rund 50 Grad abfällt; die flachen Stellen sind ein paar Meter gross. Was es hier oben an ebenem Boden gibt, ist vergeben: Der Hauptstartplatz liegt im Gerichtsverbot, um das es gleich geht, und der zweite Startplatz am Strüssligrat, 316 m westsüdwestlich, endet nach 30 m an einer Felswand.1

Und es ist viel los. 2026 fährt die Bahn vom 11. April bis 22. November alle 30 Minuten, die erste Kabine ist um 08.10 Uhr oben, die letzte fährt um 17.35 Uhr talwärts. Freitags bis 25. September dauern die Abendfahrten bis zur letzten Talfahrt um 22.05 Uhr, und ab 26. September macht das Mondschein-Dinner dasselbe an den Samstagen um den Vollmond, Talfahrt um 23.00 Uhr. Oben gibt es kein Bett.8

Das richterliche Verbot von 2020: kein Zelt und keine Nacht im Freien auf sieben Erlenbacher Parzellen

Was den Boden rund um den Gipfel regelt, ist kein Gesetz, sondern ein gerichtliches Verbot nach der Zivilprozessordnung. Die Stockhornbahn AG hat es «für die Eigentümer» von sieben Parzellen in Erlenbach im Simmental beantragt, das Regionalgericht Oberland in Thun hat es am 11. Mai 2020 bewilligt, und der Simmentaler Anzeiger, das amtliche Publikationsorgan von Erlenbach und Därstetten, hat es am 14. Mai 2020 veröffentlicht.23

«Verboten ist insbesondere das freie Campieren. Dies betrifft das Aufstellen und das Bewohnen von Zelten, das Übernachten im Gelände und in den Unterständen / Gebäuden, das Entfachen von Feuern ausserhalb bestehender Feuerstellen.»Richterliches Verbot für die Parzellen 62, 124, 168, 217, 263, 268 und 1428 in Erlenbach im Simmental, bewilligt vom Regionalgericht Oberland am 11. Mai 2020, Simmentaler Anzeiger Nr. 20 vom 14. Mai 2020.

«Das Verbot ist unbefristet.» Wer dagegen verstösst, wird «gemäss Art. 258 ZPO auf Antrag mit einer Busse bis CHF 2'000.00 bestraft», auf Antrag der Eigentümer also. Die 30 Tage, in denen man nach Art. 260 ZPO Einsprache erheben konnte, sind 2020 abgelaufen.23

Erfasst es auch eine Nacht ohne Zelt? Ja, mit eigenen Worten. «Das Übernachten im Gelände» ist die Nacht auf offenem Boden, mit oder ohne Zelt, und Unterstände und Gebäude kommen noch dazu. Ein Biwaksack auf der Oberstockenalp ist genauso verboten wie ein Zelt.2

Wo es gilt. Die sieben Parzellen sind die ganze Erlenbacher Seite des Berges: das Umfeld von Restaurant, Bergstation und Hauptstartplatz, der Oberstockensee und der Hinterstockensee, die Oberstockenalp, Hinterstocken, das Oberbärgli, der Laseberg und die Erlenbacher Seite des Strüssligrats. Der Perimeterplan, den die Stockhornbahn veröffentlicht hat, folgt denselben Parzellen. Der Gipfelpunkt liegt 3,1 m ausserhalb, auf Boden von Stocken-Höfen, und die Därstetter Seite liegt ebenfalls ausserhalb. Eine Lücke ist beides nicht: Das eine ist der Felsgrat von oben, das andere hat eine eigene Regel, dazu weiter unten.12

Die Seite der Betreiberin geht weiter als die Publikation. Die Stockhornbahn schreibt, «dass das freie Campieren im ganzen Stockhorngebiet verboten ist», mit denselben 2'000 Franken. Das ist ihre Aussage über ihren Berg; das gerichtliche Verbot dahinter nennt die sieben Erlenbacher Parzellen. Das Berggasthaus Oberstockenalp sagt seinen Gästen dasselbe.810

Warum es das Verbot gibt, und was nicht darum herumführt. An den Seen wurde vor 2020 oft gezeltet, ältere Tourenberichte zeigen Zelte am Ufer des Oberstockensees. Als das Verbot kam, sagte der Geschäftsführer der Stockhornbahn dem Berner Oberländer, es sei die Antwort auf wildes Campieren, das überhandgenommen habe, und man werde es spätestens ab Ende Juni 2020 in Absprache mit den beteiligten Bäuerten durchsetzen; der Gleitschirmclub gab es im Juli an seine Mitglieder weiter. Fischen führt nicht darum herum: Das Patent gilt von 06.00 bis 18.00 Uhr. Das Iglu am Hinterstockensee im Winter auch nicht, es ist eine Fondue-Bar, deren letzte Gäste um 21.00 Uhr talwärts fahren.58

Das Wildschutzgebiet Längenberg: Drohnenverbot überall, Campingverbot nur in den Zonen 1b bis 1f

Der ganze obere Berg liegt in einem kantonalen Wildschutzgebiet, Längenberg, Nr. 27 der Berner Wildtierschutzverordnung. Gipfel, beide Seen, Oberstockenalp und Obere Walalp liegen in dessen Zone 1a, wo nur gilt, was für alle Zonen gilt: Hirschjagd nach den jährlichen Festlegungen des Kantons, Hunde vom 1. Dezember bis 31. Juli im Wald an der Leine, keine Drohnen und keine Modellflugzeuge. Eine Campier- oder Biwakregel hat Zone 1a nicht.4

Das Campingverbot steht in den Zonen 1b bis 1f. Für diese Zonen ergänzt die Verordnung: «Freies/wildes Campieren und Biwakieren sind verboten», das ganze Jahr. Zwei davon liegen nah. Zone 1d beginnt 448 m nördlich des Gipfels, an den Hängen unter der Nordwand gegen den Bacheggwald, nordöstlich der Walalp. Zone 1b beginnt 39 m östlich des Hinterstockensees und zieht vom Chrindi gegen Oberchlus. Dort kann dich die Wildhut auf der Stelle mit 100 Franken büssen. Die 150 Franken des Bundes gelten hier nicht: Am Stockhorn gibt es kein eidgenössisches Jagdbanngebiet.4

Zwei Dinge für die Praxis. Lass die Drohne zu Hause: Das Verbot gilt in allen Zonen, auf dem Gipfel auch, und seit 2022 lebt am Stockhorn eine junge Steinbockkolonie, die der Kanton ausgesetzt hat. Und die Bundeskarte zeigt die Verbotszonen: Auf map.geo.admin.ch führt die Ebene der Wildruhezonen die Längenberg-Zonen 1b und 1d mit dem Campiersatz und lässt Zone 1a weg. Zeigt sie dort, wo du stehst, eine Zone an, bist du in einer. Stocken-Höfen hat im Bacheggwald, 453 m nördlich des Gipfels, zudem ein kommunales Wildschutzgebiet, in dem laut Baureglement «alle störenden Aktivitäten zu unterlassen» sind: nur auf bezeichneten Wegen, Hunde an der Leine.457

So geht es: die Obere Walalp auf der Därstetter Seite

Die Westseite des Berges gehört zu Därstetten, und Därstetten hat ein Campingreglement vom 23. Mai 1978, von der kantonalen Polizeidirektion am 10. April 1979 genehmigt und im Baureglement der Gemeinde bis heute erwähnt. Es gilt für das ganze Gemeindegebiet, und sein Artikel über das Campieren ausserhalb von Campingplätzen enthält die zwei Sätze, auf die es ankommt: «Zum einmaligen Uebernachten dürfen Zelte und Wohnwagen ohne polizeiliche Bewilligung aufgestellt werden» und «In jedem Falle ist die Zustimmung des betreffenden Grundeigentümers einzuholen.» Für eine Nacht braucht das Zelt keine Bewilligung, immer aber das Ja des Grundeigentümers; ein Verstoss kostet bis 1'000 Franken. Das Reglement definiert Campieren über die Unterkunft, «in Zelten, Wohnwagen, Mobilheimen oder in ähnlichen beweglichen Unterkünften», ein Biwaksack ohne Zelt fällt also wohl nicht darunter; das Ja brauchst du so oder so.6

Auf der Walalp ist dieses Ja schon geregelt. Die Obere Walalp, die Bio-Demeter-Alp von Irene und Heinz Iseli-Gerster auf 1'714 m unter der Stockhorn-Nordwand, rund 500 m westnordwestlich des Gipfels und 430 bis 480 m tiefer, hat auf ihrer Preisliste eine Zeile genau dafür: «Im Zelt; pauschal pro Zelt 20.-», darunter «Zelten nur nach Absprache mit dem Alpteam möglich». 20 Franken pro Zelt, und nur nach Absprache mit dem Alpteam. Diese Absprache ist die Zustimmung, die das Därstetter Reglement verlangt, und damit ist ein Zelt auf der Walalp mit dem Ja des Teams das legale Zelt für eine Nacht an diesem Berg. Wo es steht, entscheidet das Alpteam. Die Alp liegt in Zone 1a des Längenbergs und im Westen des Wildschutzgebiets Scheibe, beide ohne Campierregel dort.694

Wen du auf der Oberen Walalp fragst. Heinz Iseli, 079 262 48 88: laut Alp am besten per WhatsApp-Nachricht. Das Hüttentelefon ist 033 681 30 26, am besten erreichbar von Juni bis September zwischen 11.30 und 12.30 Uhr. Eigenes Zelt: 20 Franken pauschal, nur nach Absprache. Die Alp vermietet zudem DoRm-Zelte, Gruppenzelte von 4 auf 4 m, für 55 Franken pro Person und 25 Franken pro Kind, zu buchen bei Melinda Iseli, 079 961 34 61, und ein kleines Selbstversorgerhüttli, das Chupferhüsi, für 23 Franken pro Erwachsenen und 15 Franken pro Kind; den Schlafsack bringst du mit. Preise und Zeltangebot stammen von der Website der Alp, Stand September 2026, und gelten für den Alpsommer: Melde dich, bevor du gehst.9

Der Weg. Ab der Bergstation rechnet die Alp mit rund einer Stunde zu Fuss über die Baachegg und markiert diesen Abschnitt mit einem Ausrufezeichen; zurück hinauf dauert es länger. Ab der Mittelstation Chrindi sind es anderthalb Stunden über beide Seen und das Bättelwägli, mitten durch das Verbotsgebiet, in dem Wandern kein Problem ist, Übernachten schon. Mit dem Auto führt eine bewilligungspflichtige Strasse von Därstetten über Weissenburg Berg und Beret zur Unteren Walalp, von dort sind es 50 Minuten zu Fuss. Bleib über die Baachegg auf dem markierten Weg: Rund 250 m nordöstlich des Sattels beginnt die Zone 1d mit ihrem Campierverbot.94

Ein Bett im Verbotsgebiet: das Berggasthaus Oberstockenalp

Wer lieber kein Zelt trägt, findet das Bett auf der anderen Seite des Gipfels. Das Berggasthaus Oberstockenalp auf 1'776 m, seit Generationen von der Familie Bühler geführt, liegt rund 40 Minuten unter dem Gipfel am Wanderweg Nr. 2 und ist vom 30. Mai bis 18. Oktober 2026 offen. Im Matratzenlager schlafen bis 30 Personen für 22 Franken, mit Frühstück 39, Kinder bis 16 mit Frühstück 29 Franken; die Doppelzimmer Strüssliflueh und Mieschflue kosten 150 Franken für zwei mit Frühstück, die drei Stärnebett-Iglus 215 Franken. Telefon +41 33 681 14 88, info@oberstockenalp.ch; fürs Lager empfiehlt das Haus eine telefonische Anmeldung.10

Die Oberstockenalp steht mitten im Verbotsgebiet, und genau darum geht es: Ein Bett dort ist legal, ein Zelt daneben nicht. Das Haus sagt es auf seiner Übernachtungsseite selbst, unter «Campieren (Verboten)»: Campen und Biwakieren sind im ganzen Stockhorngebiet mit einem richterlichen Verbot belegt, bei Missachtung drohen Bussen bis 2'000 Franken.10

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf dem Gipfel, ohne dort zu schlafen

Was die meisten an einer Nacht hier oben wollen, ist das Licht am Anfang und am Ende, und beides geht ohne Nacht. Für den Sonnenaufgang schläfst du auf der Oberstockenalp und steigst über Wanderweg Nr. 2 auf, den Klassiker, den die Stockhornbahn als familientauglich beschreibt: rund 360 Höhenmeter, etwa eine Stunde. Von der Oberen Walalp sind es 430 bis 480 Höhenmeter und über eine Stunde, über den Abschnitt an der Baachegg, den die Alp markiert. Die erste Kabine ist erst um 08.10 Uhr oben, zu spät.8910

Für den Sonnenuntergang gibt es bis 25. September 2026 die Freitag-Abendfahrten, bergwärts durchgehend bis 20.20 Uhr, letzte Talfahrt um 22.05 Uhr, 31 Franken für Erwachsene und ohne garantierten ÖV-Anschluss im Tal. Vom 26. September 2026 bis 20. März 2027 gibt es an den Samstagen um den Vollmond das Mondschein-Dinner, Bergfahrt um 19.00, Talfahrt um 23.00 Uhr, 105 Franken mit Bahnfahrt.8

  • Obere Walalp, eigenes Zelt. 1'714 m, Därstetten, eine Stunde ab der Bergstation über die Baachegg. 20 Franken pro Zelt nach Absprache mit dem Alpteam: Heinz Iseli, 079 262 48 88, am besten per WhatsApp.69
  • Obere Walalp, Gruppenzelt oder Hüttli. DoRm-Zelte für 55 Franken pro Person (Melinda Iseli, 079 961 34 61) oder das Selbstversorgerhüttli Chupferhüsi für 23 Franken; Schlafsack mitbringen.9
  • Berggasthaus Oberstockenalp. 1'776 m, 40 Minuten unter dem Gipfel, offen bis 18. Oktober 2026: Matratzenlager 22 Franken, Doppelzimmer 150 und Stärnebett 215 Franken für zwei mit Frühstück, +41 33 681 14 88.10
  • Nicht auf dem Gipfel, nicht an den Seen. Der Gipfel ist ein Felsgrat an einer Bergstation, die Seen und die ganze Erlenbacher Seite liegen im Gerichtsverbot, und die Zonen 1b und 1d des Wildschutzgebiets, nördlich des Gipfels und östlich des Hinterstockensees, verbieten Campieren und Biwakieren ganz.24

Allgemeine Regeln fürs Wildcampen

Das gilt überall dort, wo du wirklich draussen schlafen darfst, am Stockhorn also auf der Oberen Walalp mit dem Ja des Alpteams. Es ist kein Gesetzestext, es ist Anstand und gesunder Menschenverstand, und auf einer Alp, die einen Zeltplatz anbietet, sorgt es auch dafür, dass diese Zeile auf der Preisliste bleibt.

  • Kein Feuer. Offenes Feuer hat in den Bergen nichts verloren. Ein Gaskocher reicht.
  • Spät aufstellen, früh abbauen. Erst gegen Abend aufbauen, früh wieder weg. Ein Biwak ist eine Nacht, kein Basislager.
  • Keinen Abfall zurücklassen. Alles, was du hochträgst, trägst du wieder runter, auch Bioabfall und WC-Papier.
  • Mindestens 50 Meter Abstand zu jedem Gewässer fürs grosse Geschäft, damit du nicht verschmutzt, was Mensch und Vieh trinken.
  • Klein und leise bleiben. Kleine Gruppe, kein Lautsprecher, keine Drohne, Hunde an der Leine, und das Wort des Alppersonals gilt.

Disclaimer

Dieser Artikel gibt meine Recherche und Einschätzung nach bestem Wissen wieder, Stand September 2026. Er stützt sich auf die unten verlinkten öffentlich zugänglichen und amtlichen Quellen. Er ersetzt keine Rechtsberatung und ist keine verbindliche Auskunft über die geltende Rechtslage.

Das Urteil gilt für den Gipfel des Stockhorns und den Boden rundherum. Es stützt sich auf das Gelände und die Anlagen am Gipfel, auf das gerichtliche Verbot des Regionalgerichts Oberland vom 11. Mai 2020 für sieben Parzellen in Erlenbach im Simmental, auf die Berner Wildtierschutzverordnung für das Wildschutzgebiet Längenberg und auf das Därstetter Campingreglement von 1978 für die Seite der Walalp. Den Perimeter des Verbots liest dieser Bericht aus der Parzellenliste der Publikation und aus dem Plan der Betreiberin; die Tafeln vor Ort können mehr oder weniger sagen. Ob die Grenzen der Zonen des Wildschutzgebiets im Gelände markiert sind, wurde nicht geprüft; die Karte des Kantons und die Bundeskarte der Wildruhezonen zeigen sie. Preise und Zeltangebot der Alpen können sich von Saison zu Saison ändern. Prüfe vor jeder Tour die aktuellen Quellen selbst und befolge Anweisungen vor Ort. Ein echtes Notbiwak in einer Notlage ist eine andere Frage als ein geplantes Lager. Wer draussen übernachtet, trägt die Verantwortung für sein Verhalten und die Folgen selbst. Hikebeast, Leon Helg und die Saftladen GmbH übernehmen keine Haftung für Entscheidungen auf Grundlage dieses Textes und rufen niemanden dazu auf, geltendes Recht zu brechen.

Häufige Fragen

Ist Wildcampen auf dem Stockhorn erlaubt?
Nein. Das Stockhorn über Thun und Erlenbach im Simmental, der 2'190 m hohe Gipfel der Stockhornkette und nicht eines der Stockhörner im Wallis, ist ein Bahngipfel auf einem schmalen Felsgrat, mit einem Restaurant für 180 Gäste 80 Meter vom höchsten Punkt. Auf der Erlenbacher Seite untersagt ein gerichtliches Verbot, vom Regionalgericht Oberland am 11. Mai 2020 nach Art. 258 ZPO bewilligt, auf sieben Parzellen Campieren, Zelte und das Übernachten im Gelände, beide Seen und die Oberstockenalp eingeschlossen, mit Bussen bis 2'000 Franken. Das legale Zelt steht auf der Oberen Walalp in Därstetten, 20 Franken nach Absprache mit dem Alpteam.
Wie hoch ist die Busse?
Bis 2'000 Franken im Gebiet des gerichtlichen Verbots auf der Erlenbacher Seite, auf Antrag der Grundeigentümer nach Art. 258 ZPO; das Verbot nennt das Übernachten im Gelände, erfasst also auch einen Biwaksack. In den Kernzonen 1b bis 1f des Wildschutzgebiets Längenberg kann die Wildhut auf der Stelle eine Ordnungsbusse von 100 Franken ausstellen (KOBV, BSG 324.111, Anhang 1 Ziff. 29). Auf Därstetter Boden kostet ein Zelt ohne Zustimmung des Grundeigentümers nach dem Campingreglement von 1978 bis 1'000 Franken. Die 150 Franken des Bundes gelten nicht: Hier gibt es kein eidgenössisches Jagdbanngebiet.
Warum lautet die Einschätzung «Nicht erlaubt» und nicht «Illegal»?
Weil keine Norm den genauen Gipfelpunkt erreicht. Er liegt 3,1 Meter ausserhalb des gerichtlichen Verbots, auf Boden von Stocken-Höfen, einer Gemeinde ohne Polizei- und ohne Campingreglement, in der Zone des Wildschutzgebiets ohne Campierregel, und keine Norm von Bund oder Kanton verbietet dort eine Nacht. Was den Gipfel ausschliesst, ist der Ort: ein Felsgrat, der mit rund 50 Grad abfällt, mit Restaurant, Bergstation, Aussichtsplattform und Funkmast im Umkreis von 140 Metern und Gästen von 08.10 Uhr bis zur letzten Abendfahrt. Drei Meter südlich beginnt das gerichtliche Verbot, und die Stockhornbahn erklärt das Campieren im ganzen Stockhorngebiet für verboten. Nichts davon macht den Gipfelpunkt zu einem Ort zum Ausprobieren.
Darf ich am Oberstockensee oder am Hinterstockensee zelten?
Nein. Beide Seen liegen im gerichtlichen Verbot vom 11. Mai 2020: der Oberstockensee in Parzelle 168, dort Vorderstockensee mit Umland genannt, der Hinterstockensee in Parzelle 263, sein Umland in Parzelle 1428. Zelte, Übernachten im Gelände und Feuer ausserhalb bestehender Feuerstellen sind dort verboten, mit Bussen bis 2'000 Franken nach Art. 258 ZPO. Ältere Fotos zeigen Zelte am Oberstockensee, weil dort vor 2020 oft gezeltet wurde. Das Fischerpatent gilt nur von 06.00 bis 18.00 Uhr. Das nächste Bett ist das Berggasthaus Oberstockenalp.
Wie erlebe ich Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang auf dem Stockhorn, ohne dort zu schlafen?
Schlaf in der Nähe und steig auf. Vom Berggasthaus Oberstockenalp sind es über Wanderweg Nr. 2 rund 360 Höhenmeter, etwa eine Stunde; von der Oberen Walalp 430 bis 480 Höhenmeter über die Baachegg, über eine Stunde. Die erste Kabine ist erst um 08.10 Uhr oben. Für den Sonnenuntergang fahren die Freitag-Abendfahrten bis 25. September 2026 mit letzter Talfahrt um 22.05 Uhr, und ab 26. September 2026 gibt es an den Samstagen um den Vollmond das Mondschein-Dinner mit Talfahrt um 23.00 Uhr. Für beides brauchst du keine Nacht an den Seen oder auf der Oberstockenalp, wo das gerichtliche Verbot von 2020 nach Art. 258 ZPO sie untersagt.
Leon Helg

Leon Helg

Schweizer Filmemacher und Softwareentwickler. Verbringt seine freie Zeit in den Schweizer Alpen und kartiert seine Lieblingsspots für Hikebeast. Postet als @leon.helg auf Instagram und TikTok.

Quellen

  1. Geodaten des Bundes und amtliche Vermessung, abgerufen im September 2026 auf map.geo.admin.ch und im ÖREB-Kataster des Kantons Bern. Gipfelpunkt Stockhorn (BE): LV95 2'607'546 / 1'171'424, WGS84 46.693993 / 7.537291, 2'189,4 m (swisstopo), Gemeinde Stocken-Höfen, Parzelle 41, zu der auch die Nordwand und die Aussichtsplattform gehören. Gemeindegrenzen (swissBOUNDARIES3D): Erlenbach im Simmental ab 3,1 m südlich, Därstetten ab 3,6 m südwestlich. Parzellen: Erlenbach im Simmental 268 (Oberstockenalp-Stockhorn), 264 (Restaurant) und 217 (Bergstation); Därstetten 308 (Obere Walalp, bis an den Gipfelgrat). Am Gipfelpunkt, auf der Oberen Walalp und an der Baachegg: kein eidgenössisches Jagdbanngebiet, keine eidgenössische Wildruhezone, kein Park, kein BLN-Objekt, kein Moor, kein Militärgebiet. Gelände (swissALTI3D) und Bodenbedeckung: nackter Fels, Neigung um 50 Grad innert 20 m vom Gipfelpunkt. Distanzen ab Gipfelpunkt: Panoramarestaurant 80 m, Bergstation 136 m, Plattform mit Glasboden 46 m, Hauptstartplatz der Gleitschirmflieger (2'090 m) 121 m südlich, Startplatz Strüssligrat 316 m westsüdwestlich, Funkanlage von Kantonspolizei und Skyguide bei 2'607'639 / 1'171'404 (Baupublikation, Simmentaler Anzeiger, Oktober 2023) 95 m ostsüdöstlich, Obere Walalp rund 500 m westnordwestlich. map.geo.admin.ch.
  2. Richterliches Verbot, Simmentaler Anzeiger Nr. 20 vom 14. Mai 2020, Seite 1, amtliches Publikationsorgan von Erlenbach im Simmental und Därstetten, im Wortlaut: «Die Eigentümer der Grundstücke Erlenbach im Simmental Grundbuchblatt Nrn. 62 (Spätbergli), 124 (Vorderstockenberg), 168 (Vorderstockensee mit Umland), 217 (Hinterstocken, Oberbärgli, Lasenberg), 263 (Hinterstockensee), 268 (Oberstockenalp-Stockhorn) und 1428 (Umland Hinterstockensee) lassen hiermit die genannten Grundstücke gegen jede Besitzesstörung mit einem gerichtlichen Verbot belegen. Verboten ist insbesondere das freie Campieren. Dies betrifft das Aufstellen und das Bewohnen von Zelten, das Übernachten im Gelände und in den Unterständen / Gebäuden, das Entfachen von Feuern ausserhalb bestehender Feuerstellen. Das Verbot ist unbefristet. Widerhandlungen gegen dieses Verbot werden gemäss Art. 258 ZPO auf Antrag mit einer Busse bis CHF 2'000.00 bestraft.» Datiert Erlenbach i.S., 11. Februar 2020, unterzeichnet «Die Eigentümerin: sig. Stockhornbahn AG, Stefan Schmid, Geschäftsführer, für die Eigentümer»; «Richterlich bewilligt: Thun, 11.5.2020, Regionalgericht Oberland». Eine Geschäftsnummer druckt die Publikation nicht. Der Perimeterplan der Stockhornbahn im regionalen Geoportal RegioGIS BEO, erstellt im September 2020, folgt denselben sieben Parzellen; die Restaurantparzelle 264 steht nicht auf der Liste. Simmentaler Anzeiger, 14. Mai 2020 (PDF), RegioGIS BEO, Perimeterplan.
  3. Schweizerische Zivilprozessordnung (ZPO, SR 272), konsolidierte Fassung in Kraft seit 1. Juli 2026, Art. 258 Abs. 1: «Wer an einem Grundstück dinglich berechtigt ist, kann beim Gericht beantragen, dass jede Besitzesstörung zu unterlassen ist und eine Widerhandlung auf Antrag mit einer Busse bis zu 2000 Franken bestraft wird. Das Verbot kann befristet oder unbefristet sein.» Art. 259: Das Verbot ist öffentlich bekannt zu machen und auf dem Grundstück anzubringen. Art. 260: Einsprache beim Gericht innert 30 Tagen seit Bekanntmachung und Anbringung. fedlex.admin.ch.
  4. Wildtierschutz im Kanton Bern. Verordnung über den Wildtierschutz (WTSchV, BSG 922.63), Anhang 2 in der Fassung in Kraft seit 1. Dezember 2024, Nr. 27 Längenberg, «Alle Zonen (1a, 1b, 1c, 1d, 1e, 1f)»: Kategorie C Hirschjagd nach den jährlichen Festlegungen; Kategorie E «Hunde sind vom 1. Dezember bis zum 31. Juli im Wald an der Leine zu führen»; Kategorie F «Der Betrieb von zivilen, unbemannten Luftfahrzeugen (z.B. Drohnen, Modellflugzeuge) ist verboten». «In Kernzone 1b, 1c, 1d, 1e und 1f zusätzlich: ... Freies/wildes Campieren und Biwakieren sind verboten.» Zone 1a hat keine Campier- oder Biwakregel. Art. 4 Abs. 1: Die Wildschutzgebiete werden anhand digitaler Geodaten und der Beschreibungen in Anhang 2 abgegrenzt; das Objektblatt Längenberg Nr. 27 trägt denselben Text. In den kantonalen WILDSG-Geodaten liegen Gipfel, beide Seen, Oberstockenalp und Obere Walalp in Zone 1a; Zone 1d beginnt 448 m nördlich des Gipfels und rund 250 m nordöstlich des Baachegg-Sattels, Zone 1b 39 m östlich des Hinterstockensees; der Westteil der Walalp liegt in Zone 1a von Nr. 31 Scheibe, deren Campierverbot nur in ihrer Kernzone 1b gilt, über 5 km westlich. Die Bundesebene der Wildruhezonen zeigt die Längenberg-Zonen 1b und 1d mit dem Campiersatz, nicht aber Zone 1a. Kantonale Ordnungsbussenverordnung (KOBV, BSG 324.111), Anhang 1 Ziff. 29: «Missachten von Verboten in Wildschutzgebieten (Art. 3 Abs. 1 Bst. f WTSchV i.V.m. Art. 31 Abs. 1 Bst. c JWG)», CHF 100. Gesetz über Jagd und Wildtierschutz (JWG, BSG 922.11), Art. 27 Abs. 4: Wildhüterinnen und Wildhüter dürfen Ordnungsbussen verhängen und einziehen; Art. 31 Abs. 1 Bst. c: Busse bis CHF 20'000 im ordentlichen Verfahren. belex.sites.be.ch (WTSchV), Objektblatt Längenberg (PDF), KOBV, JWG.
  5. Kolorit und Vorgeschichte, keine Grundlage des Urteils. Berner Oberländer, 4. Juni 2020, «Bergbahnen vor der Eröffnung»: der Geschäftsführer der Stockhornbahn zum gerichtlichen Verbot, «spätestens ab Ende Juni werden wir dieses in Absprache mit den beteiligten Bäuerten in den Gebieten der beiden Bergseen, Lasenberg und Hinterstockenalp konsequent durchsetzen», nachdem wildes und rücksichtsloses Campieren überhandgenommen habe (archivierte Fassung). Para-Deltaclub Stockhorn, 30. Juli 2020, «Campingverbot Stockhorn»: «Dies betrifft den Talkessel mit den beiden Seen und auch den Laseberg.» hjop.ch, Tour vom 29. Oktober 2017: ein Zelt am Oberstockensee, vor dem Verbot. Kanton Bern, Medienmitteilung der Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion vom 2. Mai 2022, «Eine neue Steinwildkolonie auf dem Stockhorn», zu den in jenem Frühling ausgesetzten Steinböcken, mit dem Satz «Im Sommer 2021 hat das Regierungsstatthalteramt im Stockhorngebiet ein Camping- und Biwakierverbot und ein Feuerverbot erlassen.» Ein solcher Erlass ist in keinem amtlichen Publikationsorgan veröffentlicht, und seine drei Elemente sind jene des gerichtlichen Verbots von 2020; unbestätigt, und hier nicht als zweite Norm behandelt. Berner Oberländer (Archiv), pdcs.ch, hjop.ch, be.ch, Medienmitteilung.
  6. Einwohnergemeinde Därstetten, Camping-Reglement, von der Gemeindeversammlung am 23. Mai 1978 angenommen und von der Polizeidirektion des Kantons Bern am 10. April 1979 genehmigt, nach Art. 44 mit dieser Genehmigung in Kraft. Art. 1: «Dieses Reglement schafft die Grundordnung für das Campingwesen auf dem ganzen Gemeindegebiet.» Art. 2: «Unter Campieren versteht man das vorübergehende Verweilen und Uebernachten von Personen in Zelten, Wohnwagen, Mobilheimen oder in ähnlichen beweglichen Unterkünften.» Art. 9 Abs. 3: «Zum einmaligen Uebernachten dürfen Zelte und Wohnwagen ohne polizeiliche Bewilligung aufgestellt werden. Die Campierenden haben sich dabei allfälligen Weisungen der zuständigen Organe zu fügen.» Abs. 4: «In jedem Falle ist die Zustimmung des betreffenden Grundeigentümers einzuholen.» Art. 42 Abs. 2: Verstösse sind vom Gemeinderat «mit Busse bis zu Fr. 1'000.--» zu bestrafen. Das Baureglement der Gemeinde verweist in Art. 56 Abs. 4 weiterhin darauf: «Im Übrigen gilt das Campingreglement.» Campingreglement Därstetten (PDF), daerstetten.ch, Reglemente.
  7. Gemeinderecht und kantonales Recht rund um den Gipfel. Stocken-Höfen publiziert weder ein Polizeireglement noch ein Campingreglement. Sein Baureglement vom 3. Dezember 2021 schützt in Art. 528 die Landschaftsschongebiete vor Bauten, Anlagen und Terrainveränderungen und enthält keine Verhaltensregel; Art. 542 bestimmt für die Wildschutzgebiete: «In den Wildschutzgebieten sind alle störenden Aktivitäten zu unterlassen», «Bezeichnete Wege dürfen nicht verlassen werden und Hunde sind an der Leine zu führen», angewandt auf das kommunale Gebiet im Bacheggwald, 453 m nördlich des Gipfels. Erlenbach im Simmental publiziert weder ein Polizeireglement noch ein Campingreglement. Sein Baureglement in der Fassung vom 25. September 2025, Art. 42, Zone P «Touristikgebiet Stockhorn», sichert die Nutzung von Bauten und Anlagen und erlaubt Feuerstellen auf der Ostseite beider Seen, ohne Campierklausel; Art. 56 Abs. 3 schliesst in den Landschaftsschutzgebieten Campingplätze, Wohnmobile und Wohnwagen aus, darunter nach Art. 57 im Gebiet Hinter- und Oberstockensee, Stockeflue. Der Kanton Bern hat keine allgemein geltende Campier- oder Biwaknorm: Polizeigesetz (PolG, BSG 551.1), Naturschutzgesetz (NSchG, BSG 426.11) und Jagdgesetz (JWG, BSG 922.11) enthalten keine. stocken-hoefen.ch, Erlasse, Baureglement Stocken-Höfen (PDF), erlenbach-be.ch, Reglemente, Baureglement Erlenbach (PDF).
  8. Stockhornbahn AG, Erlenbach i.S., Seiten abgerufen im September 2026. Seite Campingverbot: «Wir weisen Sie darauf hin, dass das freie Campieren im ganzen Stockhorngebiet verboten ist. Dies betrifft das Aufstellen und das Bewohnen von Zelten, das Übernachten im Gelände und in den Unterständen/Gebäuden, das Entfachen von Feuern ausserhalb bestehender Feuerstellen. Widerhandlungen gegen dieses Verbot werden gemäss Art. 258 ZPO mit einer Busse bis CHF 2'000.00 bestraft.» Sommerfahrplan: 11. April bis 22. November 2026, alle 30 Minuten, erste Ankunft auf dem Stockhorn 08.10 Uhr, letzte Talfahrt 17.35 Uhr. Freitag-Abendfahrten: jeden Freitag vom 12. Juni bis 25. September, bergwärts durchgehend bis 20.20 Uhr, «Letzte Talfahrt ab Stockhorn um 22.05 Uhr», CHF 31. Mondschein-Dinner: Samstage um den Vollmond vom 26. September 2026 bis 20. März 2027, Bergfahrt 19.00, Talfahrt 23.00 Uhr, CHF 105. Panoramarestaurant: 180 Plätze und Sonnenterrasse. Aussichtsplattform in der Nordwand, erreichbar durch die Gipfelgalerie. Wanderwege: Nr. 1 Bergstation bis Gipfel, +50 m, rund 7 Minuten; Nr. 2 Stockhorn bis Oberstockenalp, -358 m, rund 40 Minuten, auch für Familien. Fischen: Patent für höchstens sechs Fische, «Die Ausübung der Fischerei ist von 06.00 - 18.00 Uhr gestattet». Stockhorn Iglu am Hinterstockensee: Fondue-Abende, Talfahrt 21.00 oder 18.00 Uhr. stockhorn.ch, Camping Verbot, Fahrplan Sommer, Freitag-Abendfahrten, Wanderwege.
  9. Obere Walalp (Oberi Walalp), Därstetten, Bio-Demeter-Alp von Irene und Heinz Iseli-Gerster, Website abgerufen im September 2026. Startseite: «Unter der Stockhorn Nordwand liegt die Oberi Walalp auf 1714 m.ü.M.» Preisliste: «Übernachtung Erwachsene 23.-», «Kinder bis 16 J 15.-», «Im Zelt; pauschal pro Zelt 20.-», «Zelten nur nach Absprache mit dem Alpteam möglich», «DoRm-Zelte 4x4Meter Pro Person 55.- Kinder 25.-». Chupferhüsi: zwei Zweibettzimmer und ein Massenlager für acht, einfache Küche, «Zum Schlafen bringst Du einen Schlafsack mit.» Kontakte: Heinz Iseli 079 262 48 88, «am besten WhatsApp Text»; Hüttentelefon 033 681 30 26, «Beste Erreichbarkeit (Juni-September): 11:30-12:30 Uhr»; Buchung DoRm-Zelte Melinda Iseli 079 961 34 61. Anreise: «Bergstation Stockhorn - (!) Baachegg - Oberi Walalp 1 Std.», «Mittelstation Chrindi - Hinderstockesee - Oberstockesee - Bättelwägli - Oberi Walalp 1 Std. 30 Min.»; bewilligungspflichtige Strasse von Därstetten über Weissenburg Berg und Beret zur Unteren Walalp, dann 50 Minuten zu Fuss. walalp.ch, Preise, Chupferhüsi, Anreise.
  10. Berggasthaus Oberstockenalp, Erlenbach i.S., geführt von der Familie Bühler, Website abgerufen im September 2026. Öffnungszeiten: «Öffnungszeiten 2026 30. Mai bis 18. Oktober: täglich geöffnet». Matratzenlager für bis zu 30 Personen: CHF 22 pro Nacht, mit Frühstück CHF 39, Kinder bis 16 mit Frühstück CHF 29, Bettwäsche CHF 17. Doppelzimmer Strüssliflueh und Mieschflue: CHF 150 für zwei mit Frühstück, ab der zweiten Nacht CHF 130. Stärnebett-Iglus «Stockhorn», «Heuflueh» und «Cheibehorn»: CHF 215 für zwei mit Frühstück. Unter «Campieren (Verboten)»: «Campen und biwakieren ist im gesamten Stockorngebiet [sic] verboten (richterliches Verbot, bei Missachtung muss mit Bussen bis zu CHF 2000.- gerechnet werden).» Kontakt +41 33 681 14 88, info@oberstockenalp.ch. oberstockenalp.ch, Übernachten, Kontakt.