Wildcampen am Mattenalpsee
Der Mattenalpsee ist der Stausee am Kopf des Ürbachtals, an dem der Weg zur Gaulihütte vorbeiführt, seit 1950 gestaut und über 21 Meter betrieben. Keine Regel von Bund, Kanton oder Gemeinde reicht an eine Nacht an seinem Ufer heran, und dieser Artikel sagt, wo er gesucht hat. Was die Nacht begrenzt, ist der Ort: eine Absenkzone, ein Gletscherdelta, das Auenobjekt des Bundes ist, ein Moor, eine Zehn-Grad-Wiese.
Was heisst das?
Illegal Eine konkrete Regel verbietet es, meist mit Busse, und sie wird durchgesetzt. Schlaf woanders.
Nicht erlaubt Hier gibt es keinen echten Platz zum Zelten. Ein abgesperrtes Gelände, ein bebautes Gebiet oder nirgends sinnvoll zum Hinlegen, auch wenn keine Busse droht.
Kommt drauf an Du darfst hier schlafen, aber zuerst gilt eine Bedingung: den Grundeigentümer fragen, einen Platz buchen, in einer festen Zone bleiben oder statt Zelt nur biwakieren. Der Bericht sagt, welche.
Toleriert Keine Regel erlaubt oder verbietet es klar, aber eine einzelne Nacht wird in der Praxis akzeptiert und niemand schreitet ein. Üblich für hohe Biwaks über der Baumgrenze.
Legal Eine Nacht ist hier in Ordnung. Entweder erlaubt es eine Regel, oder wir haben alle Gesetze geprüft und nichts dagegen gefunden. Trotzdem: spät aufbauen, früh weg, keine Spuren.
Keine Norm reicht an eine Nacht heran, und hier haben wir gesucht
Wildcampen am Mattenalpsee ist ein Ja durch Abwesenheit, in dieser Reihe die schwierigere Art Ja: Es ist nur etwas wert, wenn jeder Ort geöffnet wurde, an dem sich ein Verbot verstecken könnte. Drei Ebenen, der Reihe nach.
Bund. Der See liegt im BLN-Objekt 1507, den Berner Hochalpen, das Behörden beim Planen und Bewilligen bindet und einer Wanderin keine Regel gibt. Jede andere Bundesebene ist am Wasser und am Ostufer leer, mit beiden Kontrollen bestanden: kein Jagdbanngebiet, keine Wildruhezone in zehn Kilometern, kein Moor, kein Park. Ein Bundesobjekt berührt den Kessel doch: das Auenobjekt 1206 "Gauligletscher", ein Gletschervorfeld von nationaler Bedeutung, deckt die Schwemmflächen am Seekopf, aber nicht den See und seine Ufer. Die Auenverordnung richtet sich an die Kantone, enthält kein Wort über Zelte, und Bern setzt dieses Objekt als Planungsperimeter um, nicht als Schutzgebiet. Ein Zelt auf dem Delta bricht also keine Norm. Es steht auf genau dem Boden, den das Inventar schützen soll, und darum führt dich dieser Artikel daran vorbei, statt es für in Ordnung zu erklären.12
Kanton. Bern hat keine allgemein geltende Campier- oder Biwakregel, was diese Reihe im Haslital festgestellt hat und nicht neu herleiten musste. Das Berner Instrument, das Campieren tatsächlich verbietet, Gebiet für Gebiet, ist das Wildschutzgebiet nach der Wildtierschutzverordnung. Das Oberhasli hat zwei, Grimsel Nr. 13 und Kunzentännlen-Hinterstock Nr. 26, und keines trägt eine Campier- oder Biwakmassnahme; beide liegen ohnehin rund fünf Kilometer vom See. Die kantonalen Naturschutzgebiete mit Zeltverbot sind die, die man auf dem Weg hinauf kennen muss.3
"das Aufstellen von Zelten, Wohnwagen und anderen Unterständen"Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern, Schutzbeschluss Naturschutzgebiet "Urbachtal", NSG-Nr. 249, 2013, Ziffer 4 Bst. e, unter den verbotenen Handlungen. Ziffer 12: Widerhandlungen werden mit Busse bestraft.
Dieses Schutzgebiet ist der Talboden dem Ürbachwasser entlang vom Vordertal bis zur Brücke am Ende der Urbachallmeind, 4,4 Kilometer talabwärts und 800 Meter unter dem See, die Ebenen, die der markierte Weg beim Zustieg quert. Kein Zelt auf den Sandey-Ebenen, Hunde an der Leine, kein Feuer bei Bäumen. Das andere Schutzgebiet mit derselben Art Verbot, Grimsel Nr. 5, liegt fünf Kilometer südlich jenseits des Grats. Der Kataster führt kantonale Naturschutzgebiete für beide Parzellen am See als nicht betroffen, mit einer Positivkontrolle vom selben Tag auf einer KWO-Parzelle, die eines führt.34
Gemeinde. Innertkirchen veröffentlicht 35 Reglemente, und keines davon ist ein Polizei-, Bussen- oder Campingreglement; die Sammlung hat sich seit dem 3. September, als diese Reihe sie zuletzt gelesen hat, nicht verändert. Ihr Baureglement, genehmigt am 4. Juni 2026, hat am See eine Überlagerung, Art. 59 Hochgebirgsschutz, eine Planungsklausel über Bauten und Eingriffe, in der "nicht erwünscht" kein Verbot ist und kein Campierverb vorkommt. Art. 58, der im Landschaftsschutzgebiet Sandey / Rohrmatten / Gauli Campingplätze, Wohnmobile und Wohnwagen verbietet, beginnt 433 Meter nördlich des Pins unter der Staumauer und verbietet Anlagen, kein Zelt. Art. 66 schützt das Feuchtgebiet Träjen auf der Westterrasse. Das kantonale Amtsblatt kennt kein gerichtliches Verbot für Innertkirchen.4
Ein Stausee, ein Delta und ein Moor: wem der Boden gehört, und was er macht
Der See ist ein Stausee in Betrieb. Die Staumauer Mattenalp, eine 25 Meter hohe Gewichts- und Erdmauer mit 141 Metern Kronenlänge in der Nordostecke, hält das Ürbachwasser seit 1950; Vollstau liegt auf 1'875,2 Metern, und der See wird über ein Band von 21 Metern bis etwa 1'854 abgesenkt. Der ganze Abfluss wird an der Mauer für das Kraftwerk Handeck II gefasst, mit einer Konzession bis 2042, das Bachbett darunter führt also nur Überlauf, und der markierte Weg zur Gaulihütte quert die Mauerkrone. Das Höhenmodell des Bundes wurde bei einem Tiefstand geflogen, 1'863 Meter, ein Platz an der Wasserlinie, die du siehst, kann also bis zum Morgen unter Wasser sein. Die KWO veröffentlicht ihre Seestände alle fünfzehn Minuten und warnt, dass Bäche in ihrem Einzugsgebiet plötzlich anschwellen können, "auch bei schönem Wetter".15
Wem der Boden gehört. Die Alp um den See, Parzelle 76, 16,3 Quadratkilometer, ist die Gaulialp der Bäuertgemeinde Grund Innertkirchen, einer privatrechtlichen Körperschaft der alten Innertkirchner Bauern, die sie in ihrem eigenen Nutzungsreglement von 2021 zusammen mit der Hüttenparzelle Mattenalp am Abfluss führt; die Alp wird mit der Sandey verpachtet und im Sommer bestossen. See, Mauer und Zuflussebenen bilden eine eigene 40-Hektaren-Parzelle, die die Bäuert nicht führt und die das Bauinventar als KWO-Mauer ablegt: die Stauseeparzelle, allem Anschein nach die der KWO, wobei das Berner Grundbuch nicht öffentlich ist und wir "allem Anschein nach" sagen. Keine der beiden Eigentümerinnen veröffentlicht eine Campierregel, eine Tafel oder eine Gebühr. Da keine Norm die Nacht bedingt, ist das Fragen ein Höflichkeitsanruf und kein verlangtes Einverständnis: Das ist der Unterschied zwischen diesem Chip und "Kommt darauf an".45
Warum sich der Höflichkeitsanruf trotzdem lohnt. Ein Tal weiter östlich, am Gadenlouwisee, hat eine Tafel der Bäuertgemeinde Gadmen im Juni 2026 aus einer sauberen rechtlichen Abwesenheit ein Nein der Eigentümerin gemacht, das diese Reihe als "Nicht erlaubt" bewertet. Die Bäuertgemeinde Grund hat nichts dergleichen auf ihrer Website oder in ihren Reglementen, aber ein Bäuertbeschluss würde im Anzeiger Oberhasli publiziert, den wir nicht lesen können, und niemand ist dieses Ufer für uns abgegangen. Kontakt: Bäuertgemeinde Grund Innertkirchen, Understockstrasse 12, 3862 Innertkirchen, über das Formular auf ihrer Website, Ressort Alp / Landwirtschaft. Für Mauer, Fassung und Seestand: Kraftwerke Oberhasli AG, Grimselstrasse 19, 3862 Innertkirchen. Der Pächter der Alp Gauli ist nirgends öffentlich genannt.5
Zwei Dinge am Horizont. Das KWO-Projekt Handeck 4 macht die Mattenalp, sobald es startet, für zweieinhalb Jahre zu einer per Helikopter versorgten Baustelle; der Start wurde 2023 verschoben und wird neu berechnet. Und die Bäuert hat 2023 einen Prozess gegen den Kanton über 40 Quadratkilometer Gletscher und Fels über der Alp gewonnen, die der Staat als kulturunfähiges Land beansprucht hatte; ein Weiterzug wurde erwartet, und sein Ausgang steht in keiner Quelle, die wir lesen konnten. Es geht um das Hochgebirge, nicht um die Weide, und für die Nacht ändert es nichts.5
Wo der trockene Boden ist, und wo nicht
Navigiere nicht zu den veröffentlichten Koordinaten. Der Pin des Ortsnamenverzeichnisses, LV95 2'660'910 / 1'164'634, ist ein Beschriftungsanker hundert Meter draussen auf dem Wasser. Um ihn herum, auf einem 25-Meter-Raster mit dem See durch seinen kartierten Umriss ausmaskiert, sortiert sich der Kessel in vier Arten Boden.16
- Westufer: Felswände und Bänder unter Träjenwang, 20 bis 30 Grad und steiler, mit dem Gaulihüttenweg dazwischen. Kein Platz.
- Nordende: Mauer, Fassung und die Hütten der Mattenalp bei Siderenhubel, rund 90 Meter vom Wasser und in Sichtweite der Haustüren, auf 13 bis 20 Grad. Kein Platz.
- Westterrasse bei Träjen, 170 Meter über dem See: ein paar ebene Zellen in buckligem Gelände, und alles davon Hochmoor Nr. 567 und Flachmoor Nr. 247 des Bundes sowie das kommunale Feuchtgebiet F 10. Fällt weg.
- Das Delta am Seekopf: der flachste Boden weit und breit, 0,3 bis 3 Grad auf 1'876 bis 1'884 Metern, eine verzweigte Ebene aus grauem Sand und Kies, über die sich Chammlibach und Ürbachwasser verteilen, 1 bis 9 Meter über Vollstau und nass, sobald der Gletscher stark schmilzt. Jede dieser Zellen liegt im Auenobjekt 1206. In einem trockenen September zeltbar, und genau das, was das Inventar schützt. Nicht der Ort.26
Zwei trockene Kandidaten bleiben. Der erste ist die Grasbank am Westrand der Schwemmfläche am Seekopf, 2'660'660 / 1'164'359, 1'884 Meter, 2,2 Grad, ein Streifen Weide zwischen Alphang und Sand, 16 Meter von der kartierten Uferlinie, neun Meter über Vollstau und 70 Meter ausserhalb des Auenobjekts; sie liegt auf der Stauseeparzelle, und die verzweigten Bäche laufen daran vorbei, ein Schönwetterplatz also, mit dem Gletscher oberhalb. Der zweite ist die Ostuferwiese der Alp Gouwli, die Hindri Matten: breites Gras von der Wasserlinie bis auf 2'000 Meter mit dem Alpweg darin, beste Zelle 2'661'235 / 1'164'759 auf 1'893 Metern und rund zehn Grad, 63 Meter über dem Vollstau-Ufer, auf der Alp der Bäuert mit Kühen im Sommer. Ein 25-Meter-Raster glättet die kleinen Terrassen, die so eine Wiese hat, ein ebener Fleck für einen Biwaksack existiert also wahrscheinlich; ein Rasen wird es nicht. Die Südostecke dazwischen, sieben bis zehn Grad auf 1'874 bis 1'882 Metern, ist Schwemmland an der Wasserlinie und bei Vollstau nass.6
Zugang und Zustieg. Vom Parkplatz Mürvorsess auf 880 Metern am Ende der gebührenfreien Ürbachtalstrasse rund tausend Höhenmeter und dreidreiviertel Stunden laut Wegweiser, T3, durch Buchen- und Lärchenwald nach Schrätteren, über die Sandey-Ebenen, die das Naturschutzgebiet Urbachtal mit seinem Zeltverbot sind, und über die Stufe zur Abzweigung bei P. 1850, dann dem See entlang zur Mauer. Die Gaulihütte SAC, 2'205 Meter, liegt 1,5 Kilometer weiter und 340 Meter höher, in der Saison bewartet, +41 33 971 31 66. Keine SchweizMobil-Route berührt den See; die Wege sind lokal. Der Kessel liegt über dem geschlossenen Wald, mit Grünerlen am Südostufer und offener Alpweide, Fels und Schwemmland am Wasser.367
Wo du legal schlafen kannst
- Auf der Grasbank am Seekopf oder der Ostuferwiese, spät, klein, kein Feuer, im Morgengrauen weg, über der Vollstaulinie und abseits des Deltas. Niemandes Erlaubnis ist nötig; ein Wort mit der Bäuert oder dem Alppächter ist auf einer bewirtschafteten Alp das Anständige.56
- Die Gaulihütte SAC, 2'205 Meter, 1,5 Kilometer weiter, +41 33 971 31 66, die buchbare Antwort für alle, die das Delta anschauen und es sich anders überlegen.7
- Camping Grimselblick in Innertkirchen, der eigene Campingplatz der Bäuert im Dorf, nach dem Baureglement der Gemeinde als solcher eingezont.45
- Nicht auf den Sandey-Ebenen beim Zustieg, die das Naturschutzgebiet Urbachtal mit Zeltverbot sind; nicht auf dem Delta im Auenobjekt 1206; nicht im Träjen-Moor; und nicht unter 1'875 Metern, das ist der See, wenn er voll ist.
Allgemeine Regeln fürs Wildcampen
Das gilt überall dort, wo du wirklich draussen schlafen darfst, hier also am Ufer über Vollstau. Es ist kein Gesetzestext, es ist Anstand und gesunder Menschenverstand, und neben einem Gletscherdelta, das ein nationales Auenobjekt ist, auf einer bestossenen Alp zählt es mehr als sonst.
- Kein Feuer. Offenes Feuer hat in den Bergen nichts verloren. Ein Gaskocher reicht.
- Spät aufstellen, früh abbauen. Erst gegen Abend aufbauen, früh wieder weg. Ein Biwak ist eine Nacht, kein Basislager.
- Keinen Abfall zurücklassen. Alles, was du hochträgst, trägst du wieder runter, auch Bioabfall und WC-Papier.
- Mindestens 50 Meter Abstand zu jedem Gewässer fürs grosse Geschäft, damit du nicht verschmutzt, was Mensch und Vieh trinken.
- Klein und leise bleiben. Kleine Gruppe, kein Lautsprecher, keine Drohne, Hunde an der Leine, und das Wort des Alppersonals gilt.
Disclaimer
Dieser Artikel gibt meine Recherche und Einschätzung nach bestem Wissen wieder, Stand September 2026. Er stützt sich auf die unten verlinkten öffentlich zugänglichen und amtlichen Quellen. Er ersetzt keine Rechtsberatung und ist keine verbindliche Auskunft über die aktuelle Rechtslage.
Dieses Verdikt beruht auf einer Abwesenheit: Es wurde keine Regel gefunden, und die Orte, an denen sich eine verstecken könnte, sind genannt. Zwei Dinge könnten es ändern. Eine Campierverbotstafel der Bäuertgemeinde Grund, wie sie ihre Nachbarin in Gadmen 2026 aufgestellt hat, würde daraus ein Nein der Eigentümerin machen; und der Stausee wird von der KWO betrieben, deren Seestand, Spüldaten und die Baustelle Handeck 4 das Ufer schliessen können, ohne dass sich ein Gesetz ändert. Prüfe vor jeder Tour die aktuellen Quellen selbst, prüfe den Seestand und die Waldbrandwarnung und halte dich vor Ort an die Anweisungen. Ein echtes Notbiwak in einer Notlage ist eine andere Frage als ein geplantes Lager. Wer draussen übernachtet, trägt die Verantwortung für sein Verhalten und allfällige Folgen selbst. Hikebeast, Leon Helg und die Saftladen GmbH übernehmen keine Haftung für Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Textes getroffen werden, und rufen niemanden dazu auf, geltendes Recht zu brechen.
Häufige Fragen
Darf man am Mattenalpsee wildcampen?
Wo ist der trockene Boden am Mattenalpsee?
Wem gehört der Boden um den Mattenalpsee?
Darf ich auf den Sandey-Ebenen auf dem Weg zum Mattenalpsee zelten?
Warum liegt der Kartenpin des Mattenalpsees im Wasser?
Quellen
- Amtliche Geodaten des Bundes und das Ortsnamenverzeichnis, abgefragt am 12. September 2026. "See Mattenalpsee", LV95 2'660'910 / 1'164'634, WGS84 46.63018 / 8.23402, Gemeinde Innertkirchen BE (swissBOUNDARIES3D auf das laufende Jahr gefiltert), nächste andere Gemeinde Guttannen 1,67 km nordöstlich. Identify am Pin, an der Deltazelle 2'660'485 / 1'164'234 und an der Ostzelle 2'661'235 / 1'164'759 mit Toleranz 0: BLN 1507 "Berner Hochalpen und Aletsch-Bietschhorn-Gebiet (nördlicher Teil)", Teilgebiet Nordtäler, an allen dreien; Auenobjekt 1206 nur an der Deltazelle; kein Treffer irgendwo bei den eidgenössischen Jagdbanngebieten, dem Wildruhezonen-Portal, Pärken, Mooren (Hochmoor Träjen Nr. 567 und Flachmoor Nr. 247 treffen 437 bis 480 m westlich des Pins), Moorlandschaften, Amphibienlaichgebieten, Trockenwiesen, Vogelreservaten, Ramsar, Smaragd, Waldreservaten, Pro-Natura-Schutzgebieten, Herdenschutzhund-Alpen oder dem militärischen Sachplan; keine SchweizMobil-Route in 2 km. Wildruhezonen-Portal, 15-km-Sweep: 14 Zonen, 7 davon Kanton Bern, die nächste Hasliberg Gummenwald 10,5 km. Stauanlagenregister ch.bfe.stauanlagen-bundesaufsicht bei 2'661'030 / 1'164'960, 346 m nordnordöstlich des Pins: "Mattenalp", Gewichtsmauer, Höhe 25,0 m, Krone 1'877,5 m, Kronenlänge 141 m, in Betrieb seit 1950, Stauinhalt 1,85 Mio. m3, Vollstau 1'875,2 m, Stauband 21,2 m. Wasserentnahmeregister BE-140 an der Mauer: Urbachwasser nach Handeck II, Konzession bis 2042, Dotierwasser 0,0 l/s in jedem Monat. Höhendienst und Profilraster: 1'863,0 m auf der Wasserebene. Kontrollen in jedem Lauf: ch.bafu.this-layer-does-not-exist kam als HTTP 400 zurück, die Positivkontrolle bei 2'626'000 / 1'154'500 lieferte das Jagdbanngebiet Kiental. map.geo.admin.ch. ↩
- Auenverordnung, SR 451.31, konsolidiert 1. November 2017, Anhang-1-Eintrag "1206 Gauligletscher Innertkirchen 2001 2017"; Objektblatt des Bundes: Typ Gletschervorfeld, 570,37 ha, Koordinaten 2'658'870 / 1'162'620. Art. 4 Abs. 1 (ungeschmälerte Erhaltung, natürliche Dynamik von Gewässer- und Geschiebehaushalt, geomorphologische Eigenart), Art. 5 Abs. 1 ("Die Kantone treffen ... die zur Erhaltung der Objekte geeigneten Schutz- und Unterhaltsmassnahmen"), Art. 7 Abs. 1 (Sofortmassnahmen gegen Bauten und erhebliche Nutzungsänderungen); null Vorkommen von Zelt, campier oder betret in der Verordnung, Kontrolle "Auengebiet" 4. Geometrie: Der Seeumriss schneidet das Objekt auf 0,0 ha, der Pin liegt 303 m von seinem Rand in Richtung 190, die Deltazellen auf 1'876 bis 1'884 m liegen innerhalb, die Grasbank bei 2'660'660 / 1'164'359 um 70 m ausserhalb. Der Kanton Bern setzt das Objekt als "Sachplan Biodiversität: Umsetzungsperimeter Auengebiete von nationaler Bedeutung (AU_1)" um, im Kataster als Zusatzinformation mit dem Hinweis, der Sachplan sei nur mittelbar grundeigentümerverbindlich; beide Seeparzellen führen kantonale Naturschutzgebiete als nicht betroffen. NHG SR 451 Art. 24 bestraft das Zerstören oder schwere Beschädigen eines geschützten Biotops. Auenverordnung, fedlex. ↩
- Kanton Bern. Keine allgemein geltende Campier- oder Biwaknorm: in dieser Reihe für das Haslital (Gadenlouwisee, Triftbrücke, Wannisbortsee) durch Volltextscans mit Kontrollen von NSchG BSG 426.11, NSchV 426.111, JWG 922.11 und dem Ordnungsbussen-Einführungsgesetz 324.1 belegt, nicht neu hergeleitet. Wildtierschutzverordnung WTSchV BSG 922.63 mit Anhängen aus der belex-API, Anhang 1 Stand 1. August 2024 und Anhang 2 Stand 1. Dezember 2024: Der Wildraum 18 hält Grimsel (Nr. 13, Kategorien A, E, F: Jagdverbot, Leinenpflicht, Drohnenverbot) und Kunzentännlen-Hinterstock (Nr. 26, C, E, F), keines mit Campier- oder Biwakmassnahme, Perimeter von den Anhangskarten abgelesen rund 4,9 km südlich (Grat Bächlistock, Hienderstock) und 5,5 km ostsüdöstlich; der Satz "Freies/wildes Campieren und Biwakieren sind verboten" steht auf 28 der 87 Gebietsblätter, keines davon im Oberhasli. Schutzbeschluss Naturschutzgebiet "Urbachtal", NSG-Nr. 249, Volkswirtschaftsdirektion, 2013, gestützt auf Art. 3 und 5 der Auenverordnung und Art. 14 und 36 NSchG: Ziffer 1 stellt das Auengebiet dem Urbachwasser entlang "vom Vordertal bis zur Brücke am Ende der Urbachallmeind" unter den Schutz des Staates; Ziffer 3 nennt die Parzellen 95, 99 und 100 teilweise und den Plan vom 25. März 2013; Ziffer 4 Bst. e "das Aufstellen von Zelten, Wohnwagen und anderen Unterständen", Bst. i Leinenpflicht, Bst. j kein Feuer in unmittelbarer Nähe von Bäumen und Sträuchern; Ziffer 12 "Widerhandlungen gegen diesen Beschluss werden mit Busse bestraft"; das Planraster verortet das Schutzgebiet 4,4 bis 6,4 km nordnordwestlich des Sees und rund 800 m darunter. Naturschutzgebiet Grimsel, NSG-Nr. 5, mit seinem Verbot von "Kampieren und das Aufschlagen von Zelten", rund 5 km südlich, für den Wannisbortsee aufgearbeitet. WTSchV mit Anhängen, belex. ↩
- Gemeinde Innertkirchen und der Kataster. Reglementsammlung auf innertkirchen.ch am 12. September 2026 mit "Alle" gerendert: 35 Einträge, kein Polizeireglement, kein Ordnungsbussenreglement, kein Camping-Reglement, unverändert seit dem 3. September 2026. Baureglement Innertkirchen (Überführung BauR Gadmen, Anpassungen BMBV), 71 Seiten, datiert 20. Dezember 2024, genehmigt am 4. Juni 2026, aus der Katasterkopie mit Kontrollen gelesen: Art. 58 Abs. 3 verbietet in den Landschaftsschutzgebieten unter anderem "Campingplätze, Wohnmobile und Wohnwagen", Abs. 4 nennt "1 LSG Sandey / Rohrmattten / Gauli", dessen Polygon 433 m nördlich des Pins unter der Mauer beginnt; Art. 59 Hochgebirgsschutz, Abs. 1 "Das Hochgebirgsschutzgebiet umfasst grossräumig das Hochgebirgsmassiv welches in seiner Gesamtheit zu erhalten ist", Abs. 2 "Eingriffe aller Art, welche dem Schutzzwecke widersprechen sind nicht erwünscht", mit Vorbehalten für Alp-, Forst-, öffentliche und Energiebauten, Schutzhütten und den Landeplatz Rosenegg, Abs. 4 Bst. b "das Massiv südlich und östlich bzw. oberhalb des Urbachtales"; Art. 60 wendet die Auenverordnung nur auf den Perimeter Sandey an; Art. 66 schützt die Feuchtgebiete, darunter F 10 Träjen; Art. 445 Campingzone C für den Dorfcampingplatz; Art. 71 Abs. 2 büsst Verstösse gegen Bauvorschriften mit bis zu CHF 1'000. ÖREB-Kataster Kanton Bern: Parzelle 85 (EGRID CH473513994626, 40,0 ha: See, Mauer und Zuflussebenen), 16 Beschränkungen, 14 Flächen, 1 Linie, 1 Punkt, keine ungeparst, am Pin Land- und Alpwirtschaftszone, Hochgebirgsschutz, Gewässerschutzbereich üB, Planungszone Zweitwohnungen, Gefahrenhinweis; Parzelle 76 (CH394613993597, 16,31 km2, umschliesst den See), 72 Beschränkungen, 70 Flächen, 1 Linie, 2 Punkte, dieselbe Auswahl an der Ostzelle; beide führen Kantonale Naturschutzgebiete, Grundwasserschutzzonen und -areale, Waldreservate als nicht betroffen, Positivkontrolle auf der KWO-Parzelle 73 in Guttannen, die Grimsel NSG-Nr. 5 führt. Die Grasbank bei 2'660'660 / 1'164'359 liegt auf Parzelle 85, die Ostzelle auf Parzelle 76. Amtsblatt-API, Stichwort Innertkirchen und Rubrik GB-BE: 0 gegen ein Rubriktotal von 556 und ein Stichworttotal von 1'238. Reglemente, innertkirchen.ch · oereb2.apps.be.ch. ↩
- Eigentümer und Betreiberin. Bäuertgemeinde Grund Innertkirchen, Nutzungsreglement, von der Versammlung am 23. Juli 2021 angenommen, in Kraft seit 1. Januar 2022: "Die Alp Gauli wird zusammen mit der Sandey verpachtet"; der Anhang führt die Parzellen "76 Gaulialp Innertkirchen" und "1581 Mattenalp Innertkirchen"; ihr Organisationsreglement definiert die Bäuert als privatrechtliche Körperschaft nach Art. 20 EG ZGB; weder Reglement noch Website tragen einen Campier-, Zelt-, Biwak- oder Übernachtungsbegriff (das eine "Camping" ist der Parzellenname "Stapfen (Camping)", der Camping Grimselblick der Bäuert). Adresse Understockstrasse 12, 3862 Innertkirchen, Kontaktformular auf der Website, ein Beisitzer für Alp / Landwirtschaft im Rat. Kraftwerke Oberhasli AG, Grimselstrasse 19, 3862 Innertkirchen; ihre Seiten zum Mattenalpsee ("vor allem ein Speicherbecken mit einem Nutzinhalt von zwei Millionen Kubikmeter Wasser", "auf 1875 Meter über Meer"), zur Staumauer Mattenalp (1950, 25 m, 141 m) und zu Handeck 4 ("wird seit 1950 gestaut", "Der Zugang zum Mattenalpsee ist hingegen nur zu Fuss oder per Helikopter möglich", Start "noch offen") veröffentlichen kein Zutrittsverbot, keine Benutzungsordnung und keine Campierregel; ihre Sicherheitsseite warnt, die Wasserstände in ihrem Einzugsgebiet "können ... jederzeit stark ändern und kurzfristig anschwellen, auch bei schönem Wetter"; Seestände unter "Aktuelle Seefüllstände". Bauinventar Innertkirchen: "Stauwehranlage Mattenalp", 1947 bis 1950, Schwergewichtsbeton- und Erdmauer von 25 m und 141 m, erhaltenswert. Das Urteil des Regionalgerichts Berner Oberland von 2023, das der Bäuert rund 40 km2 Hochgebirge um den Gauligletscher gegen den Kanton zusprach, gestützt auf ihren Beschluss vom 13. Juli 1865, berichtete seniorweb.ch am 29. Juli 2023 mit erwartetem Weiterzug; sein Ausgang liess sich nicht feststellen. Präzedenzfall Tafel Gadenlouwisee: diese Reihe, 2026-06. bäuert-grund.ch · grimselstrom.ch. ↩
- Gelände, 12. September 2026. swissALTI3D über den Profildienst des Bundes auf zwei 25-m-Rastern, 1,1 km und 600 m um den Pin, Wasser mit dem OpenStreetMap-Umriss des Sees ausmaskiert (Way 34583619, 18,08 ha, der Pin darin 99,6 m vom nächsten Ufer); unmaskiert teilen 111 Zellen exakt 1'863,0 m, die Wasserebene am Aufnahmetag, und die südwestliche Hälfte des Umrisses liest 1'864 bis 1'876 m, Absenkzone. Trockene Zellen: Grasbank 2'660'660 / 1'164'359, 1'884,0 m, 2,2 Grad, 16 m vom Umriss, 70 m ausserhalb des Auenobjekts 1206, Parzelle 85; Deltazellen 2'660'485 / 1'164'234 (0,3 Grad, 1'884 m), 2'660'485 / 1'164'259 (2,8), 2'660'535 / 1'164'309 (2,9, 1'876 m), 2'660'635 / 1'164'284 (0,9, 1'874 m), alle im Objekt 1206 und 1 bis 9 m über Vollstau; beste Zelle der Ostuferwiese 2'661'235 / 1'164'759, 1'892,7 m, 10,1 Grad, 63 m über dem Vollstau-Ufer, Parzelle 76, mit Zellen von 11 bis 14 Grad darum herum; Zellen der Südostecke 7 bis 10 Grad auf 1'874 bis 1'882 m, Schwemmland an der Wasserlinie; Westterrasse bei Träjen 2'660'485 / 1'164'734, 1,7 Grad, 2'036 m, im Hochmoor 567, Flachmoor 247 und kommunalen Feuchtgebiet F 10; Westufer 20 bis 30 Grad; Nordende 13 bis 20 Grad mit den Mattenalphütten Nr. 390 und 391 auf 1'869 m rund 90 m vom Wasser. Orthofoto am Seekopf gelesen: verzweigtes graues Schwemmland, über das sich Chammlibach und Ürbachwasser verteilen, ein Grasstreifen an seinem Westrand, Erlengebüsch am Südostufer, geschlossener Wald endet 1,5 km talabwärts um 1'650 bis 1'900 m. profile.json, api3.geo.admin.ch. ↩
- Zugang, Hütte und Colour, gelesen am 12. September 2026. Gaulihütte SAC, Sektion Bern, "im oberen Urbachtal über dem Mattenalpsee auf einer Höhe von 2.205 m ü. M.", Koordinaten 46.623745 / 8.216584, Hüttentelefon +41 33 971 31 66, info@gaulihuette.ch; ihr Zustiegstext: "im Urbach folgt man dem markierten Wanderweg durch das einsame Urbachtal bis zur Holzfadghirmi (Punkt 1850). Ab hier dem Wegweiser Mattenalpsee folgen. Bei der Staumauer südwestlich dem markierten Weg folgen bis zur Gaulihütte." Parkplatz Mürvorsess, 880 m, Ortsnamenverzeichnis 2'658'754 / 1'169'346, Wegweiser 3 h 50 zum See laut einem hikr-Bericht von 2013, T3; Route "Gaulihütte" von Haslital Tourismus (outdooractive 23431948): "Der links abzweigende Weg führt via Mattenalpsee zur Gaulihütte", 5:43 h, 11,3 km, 1'575 m Aufstieg, keine Erwähnung von Campieren, Zelten, Biwak, Ruhezonen, Hunden oder Drohnen; die Suche auf der Grimselwelt-Website nach Mattenalpsee, Urbachtal, Gauli und Biwak liefert nichts. hikr.org, 21 Berichte mit dem Tag Mattenalpsee bis 30. August 2026, drei geöffnet: kein Bericht über ein Zelt oder Biwak am See. Camping Grimselblick, Innertkirchen, der Campingplatz der Bäuert. Colour, keine Normen. gaulihuette.ch. ↩