Wildcampen am Lai da Palpuogna
Der Lai da Palpuogna liegt an der Albulastrasse oberhalb von Preda, mit Lärchen, Picknickplätzen und einem schmalen Ufer. Bergüns Baugesetz verbietet Zelte ausserhalb von Campingplätzen auf öffentlichem und privatem Grund. Schlaf auf dem Camping Albula oder in Preda und geh tagsüber zum See hinauf.
Was heisst das?
Illegal Eine konkrete Regel verbietet es, meist mit Busse, und sie wird durchgesetzt. Schlaf woanders.
Nicht erlaubt Hier gibt es keinen echten Platz zum Zelten. Ein abgesperrtes Gelände, ein bebautes Gebiet oder nirgends sinnvoll zum Hinlegen, auch wenn keine Busse droht.
Kommt drauf an Du darfst hier schlafen, aber zuerst gilt eine Bedingung: den Grundeigentümer fragen, einen Platz buchen, in einer festen Zone bleiben oder statt Zelt nur biwakieren. Der Bericht sagt, welche.
Toleriert Keine Regel erlaubt oder verbietet es klar, aber eine einzelne Nacht wird in der Praxis akzeptiert und niemand schreitet ein. Üblich für hohe Biwaks über der Baumgrenze.
Legal Eine Nacht ist hier in Ordnung. Entweder erlaubt es eine Regel, oder wir haben alle Gesetze geprüft und nichts dagegen gefunden. Trotzdem: spät aufbauen, früh weg, keine Spuren.
Das Zeltverbot steht im Baugesetz von Bergün
Ein Zelt am Seeufer ist nach Art. 59 des Bergüner Baugesetzes untersagt. Der zweite Absatz verbietet das Aufstellen von Wohnwagen und Zelten ausserhalb der Campingplätze auf öffentlichem und privatem Grund. Die Bestimmung beschränkt sich nicht auf den Betrieb eines gewerblichen Campingplatzes und kennt keine Ausnahme für späte Ankunft, frühen Aufbruch oder eine einzige Nacht. Auch die Grösse deines Zelts ändert an diesem Satz nichts.1
Der See liegt in der früheren Gemeinde Bergün/Bravuogn, heute Bergün Filisur. Nach dem Fusionsvertrag gelten die Erlasse der früheren Gemeinden auf ihrem ursprünglichen Gebiet weiter, bis sie ersetzt werden. Deshalb ist am Palpuognasee der Bergüner Text massgeblich. Eine Campingbestimmung der früheren Filisurer Polizeiordnung gilt für einen anderen Teil der fusionierten Gemeinde. Das Verbot an diesem See stützt sich nicht auf sie.1
Art. 59 gibt dem Gemeindevorstand zudem die Befugnis, Ausnahmen für land- und forstwirtschaftliche Zwecke sowie für Zeltlager zu bewilligen. Das ist ein Gesuchsweg für ein Lager, das für eine Ausnahme in Frage kommt, keine offene Einladung an einzelne Wanderer. Ein Bekannter auf dem Hof, das Tourismusbüro oder der Eigentümer einer nahen Wiese kann den Entscheid der Gemeinde nicht ersetzen. Für eine gewöhnliche Wanderung reservierst du stattdessen einen Campingplatz oder ein Zimmer.
Derselbe Wortlaut erfasst ein Zelt auf privatem Grund. Die Zustimmung des Eigentümers bleibt nützlich, wenn die Behörde sie für eine Ausnahme verlangt, aber allein macht sie das Zelt nicht legal. Bevor du auf eine informelle Einladung eingehst, kläre beides ab: wer über den Boden verfügt und welche Bewilligung der Gemeinde deine geplante Nacht tatsächlich abdeckt, falls es überhaupt eine gibt.
Die Busse ist ein Bussenrahmen, kein Campingtarif
Art. 95 des geltenden Bündner KRG legt den ordentlichen Bussenrahmen auf CHF 200 bis 40'000 fest. Er gilt für Verstösse gegen das Raumplanungsgesetz und die darauf gestützten kantonalen und kommunalen Erlasse und Verfügungen. Strafbar sind vorsätzliche und fahrlässige Verstösse. In besonders schweren Fällen, namentlich bei Gewinnsucht, ist die Behörde nicht an die ordentliche Obergrenze gebunden.2
Das ältere Bergüner Baugesetz nennt in Art. 104 noch eine Obergrenze von CHF 30'000. Nach KRG Art. 107 gehen die direkt anwendbaren kantonalen formellen Bauvorschriften, darunter Art. 95, abweichendem Gemeinderecht vor. Massgeblich ist deshalb der aktuelle kantonale Rahmen und nicht die alte Obergrenze der Gemeinde, als wäre sie die heutige Sanktion.12
Dieser Rahmen beschreibt das ordentliche Verfahren nach dem Gesetz, für ganz unterschiedliche Verstösse gegen das Planungsrecht. Er bedeutet nicht, dass ein Wanderer mit der Höchstbusse rechnen muss, und er ist keine belegte feste Busse für ein einzelnes Zelt am Palpuognasee. Wie hoch eine Busse ausfällt, hängt vom Einzelfall ab.
Die oft genannten CHF 150 fürs Campieren in einem eidgenössischen Jagdbanngebiet sind ebenfalls etwas anderes. Der Palpuognasee liegt ausserhalb dieser Banngebiete. Entscheidend ist hier das kommunale Zeltverbot in Art. 59. Halte Verbot und Sanktionsgrundlage zusammen: Wer eine bekannte eidgenössische Zahl neben ein Gemeindeverbot stellt, mit dem sie nichts zu tun hat, nennt den falschen Betrag und das falsche Recht.3
Wald, Strasse und Picknickplätze am Ufer
Der Palpuognasee liegt auf rund 1'918 m oberhalb von Preda, auf der Bergüner Seite des Albulapasses. Lärchen säumen den See, die Strasse führt nahe am Nordufer vorbei, und der Uferweg folgt dem Wasser durch den Wald. Der Kartenpunkt im See bezeichnet das Ausflugsziel. Schlafen müsste man am Ufer, und dort teilen sich Gras, Wurzeln, Weg und Wasser einen schmalen Streifen.37
Der See liegt unter der örtlichen Waldgrenze und ist ein beliebtes, gut erreichbares Tagesziel. Picknickplätze und Feuerstellen gehören zu dieser Nutzung am Tag. Eine Bank, eine Feuerstelle oder eine Lichtung ist keine Erlaubnis zum Übernachten. Auch auf einem bestehenden Picknickplatz fiele ein Zelt unter Art. 59, und deine Nacht läge dort, wo andere spazieren und sitzen.
Die offizielle Seite zum See beschreibt einen Rundweg durch den Wald von rund 45 Minuten, empfiehlt wegen der wenigen Parkplätze den Zug nach Preda und verbietet das Baden. Plane den Besuch passend zu diesem Ort: hinaufgehen, am Wasser haltmachen und den Abfall wieder mitnehmen. Halte deine Ausrüstung vom Weg fern und zertritt den weichen Uferrand nicht, nur um einen abgeschiedeneren Aussichtspunkt zu finden.7
Für einen Besuch bei Sonnenaufgang oder am Abend legst du zuerst deinen Schlafplatz fest und lässt genug Tageslicht für den Rückweg. Ein Hotel in der Nähe oder ein Campingplatz im Tal macht das möglich, ohne ein Zelt am See stehen zu lassen. Auch ein kleines Nachtlager braucht den richtigen Boden und die richtige Erlaubnis. Die Dunkelheit macht aus einem viel begangenen Ufer keinen alpinen Biwakplatz.
Der Parc Ela und der Wald im Süden haben verschiedene Rollen
Der Parc Ela ist ein regionaler Naturpark. Sein Name erteilt keine Campingerlaubnis und schafft auch nicht automatisch dasselbe Übernachtungsverbot wie ein eidgenössisches Jagdbanngebiet. Am Seepunkt zeigen die Bundesinventare kein Jagdbanngebiet, keine Wildruhezone und kein nationales Moor-, Auen-, Amphibien- oder Trockenwiesenobjekt. Das lokale Zeltverbot gilt unabhängig von diesen Inventaren.3
Der Wald im Süden gehört zum Naturwaldreservat Crap Alv/Ervedi. Das kantonale Reservatsblatt beschreibt den hoch gelegenen Lärchen-Arvenwald und das Schutzziel. Das Reservat reicht bis an Boden, den man sonst für einen geschützteren, ruhigeren Schlafplatz halten könnte. Lass Totholz, Pflanzen und den Aufbau des Waldes unberührt und bleib auf den bestehenden Wegen.3
Der Gemeindekataster weist das Ufer ausserdem einer Ruhezone sowie Landschafts- und Wasserschutzzonen zu. Art. 36 des Bergüner Baugesetzes regelt in der Ruhezone den motorisierten Verkehr und mechanisierte touristische Transporte. Der Name allein verbietet niemandem das Betreten oder das Schlafen. Das Zeltverbot folgt aus Art. 59, ohne dass man jeder Schutzbezeichnung denselben Inhalt unterstellen muss.13
Die sommerlichen Verhaltenstipps des Parc Ela bitten darum, auf Gemeindeboden nicht frei zu campieren und auf privatem Boden die Zustimmung einzuholen. Am Palpuognasee gilt daneben der strengere Wortlaut der Gemeinde: Art. 59 erfasst ausdrücklich auch privaten Grund. Bietet dir jemand eine private Wiese in der Nähe an, klär zuerst den rechtlichen Weg, bevor du den allgemeinen Rat des Parks zur Zustimmung für ausreichend hältst.6
Murtel Salamun ist ein Niederjagdasyl
Der Name Murtel Salamun steht auch in der kantonalen Wildschutzgebietsverordnung, als Niederjagdasyl Nr. 513. Seine Grenzbeschreibung führt durch das Gebiet von Palpuogna, Crap Alv und Murtel Salamun. Das ist ein kantonales Asyl, in dem die Niederjagd eingeschränkt ist, mit eigenem Rechtszweck. Es ist nicht das eidgenössische Jagdbanngebiet Piz Ela.4
In der geltenden VWSG schränkt Art. 9 die Niederjagd in diesen Asylen ein. Das zugehörige Betretungsverbot in Art. 10 betrifft das Betreten während der entsprechenden Jagd. Ein allgemeines Betretungsverbot für Wanderer am See folgt daraus nicht, und auch nicht die bekannte eidgenössische Busse von CHF 150 fürs Campieren. Nimm Rücksicht auf Wildtiere und befolge Anweisungen vor Ort, ohne aus einer Jagdbestimmung ein Campingdelikt zu machen.
Die jährlichen Bündner Jagdbetriebsvorschriften regeln daneben Zelte und Biwaks der Jäger während der Jagd. Auf diesen Geltungsbereich kommt es an. Eine Vorschrift über Jagdlager ist keine allgemeine Regel fürs Bergwandern. Für ein kleines Zelt am See bleibt Art. 59 des Bergüner Baugesetzes die direkte Antwort. Wer auf dem Uferweg spaziert, folgt den gewöhnlichen Zugangs- und Schutzhinweisen.
Weiter westlich liegt das eidgenössische Jagdbanngebiet Piz Ela, ein anderes Schutzgebiet mit einem eidgenössischen Zeltverbot. Wer auf einer längeren Tour in ein anderes Tal wechselt, braucht die Regeln für genau diesen Boden. Für eine Übernachtung rund um den Palpuognasee liegt die einfachere legale Lösung schon nah: ein gebuchtes Bett in Preda oder ein offizieller Campingplatz weiter unten im Albulatal.
An wen du dich für eine Ausnahme wendest
Art. 59 nennt den Gemeindevorstand als Behörde für Ausnahmen. Die Verwaltung Bergün Filisur erreichst du unter +41 81 410 40 40 oder gemeinde@berguenfilisur.ch. Nenne die genaue Parzelle oder den Kartenpunkt, das Datum, die Zahl der Personen und womit du übernachten willst. Frag, ob dein Vorhaben für eine Ausnahme in Frage kommt und welcher Eigentümer oder Pächter zusätzlich zustimmen muss.15
Der nördliche Uferpunkt liegt auf der Parzelle 1011, der Wald im Süden und das grössere Gebiet rundherum auf der Parzelle 1087. Das von der Gemeinde veröffentlichte Dokument zur Eigentumsbereinigung führt beide im Abschnitt auf, der früheres Bergüner Eigentum der Bürgergemeinde zuweist. Die Felder für Abstimmungs- und Unterschriftsdatum sind leer. Nutze es deshalb, um deine Anfrage zum Eigentum an die richtige Stelle zu richten, nicht als Ersatz für eine aktuelle Bestätigung aus dem Grundbuch.35
Daraus ergibt sich ein praktischer Weg: Lass dir von der Verwaltung den aktuellen Eigentümer und den landwirtschaftlichen Bewirtschafter des genauen Bodens nennen und halte dich an die Anweisungen der Behörde. Schliess nicht daraus, dass die politische Gemeinde, der nahe ETH-Versuchsbetrieb oder jemand vom Tourismus eine Nacht bewilligen kann, nur weil ihr Name rund um den See auftaucht.
Es gibt keine öffentliche, ständige Regelung, nach der ein einzelner Wanderer hier gegen eine festgelegte Gebühr zelten darf. Eine Ausnahme für ein Zeltlager wäre ein konkreter Entscheid der Gemeinde mit eigenen Auflagen. Solange du keine Bewilligung hast, die für deine Nacht gilt, gehört die gewöhnliche Zeltnacht auf einen bewilligten Campingplatz. Die Gästeinformation der Destination hilft dir bei der Wanderung. Eine gesetzliche Ausnahme zu erteilen gehört nicht zu ihren Aufgaben.
Und wenn das Zelt zu Hause bleibt?
Art. 59 nennt ausdrücklich Zelte und Wohnwagen. Schlafsack, Biwaksack oder eine Nacht ohne Zelt nennt er nicht ausdrücklich. Für ein kleines Zelt gibt der Gesetzestext eine klare Antwort, auch wenn es nur von der Dämmerung bis zum Morgen steht. Jede Form ohne Zelt ebenfalls darunter zu fassen, würde eine Auslegung über die genannten Gegenstände hinaus verlangen.1
Das schmale, bewaldete und viel besuchte Ufer bleibt trotzdem ein schlechter Ort für eine geplante Nacht ohne Zelt. Ohne Zeltstoff verschwinden weder die Strasse noch die Wurzeln, der weiche Uferrand oder der Weg. Wer an einem Picknickplatz schläft, belegt weiterhin ein viel genutztes Tagesziel unter der Waldgrenze. Wähle einen Campingplatz oder ein Zimmer, statt eine Nacht ohne Zelt so zu planen, dass sie am Wortlaut vorbeigeht.
Hast du ein konkretes Vorhaben ohne Zelt an einem anderen Ort, frag nach genau diesem Boden und beschreibe ehrlich, was du vorhast. Eine allgemeine Frage zum Biwakieren in der Schweiz klärt weder eine lokale Parzelle noch eine angeschlagene Anweisung oder eine Schutzgebietsvorschrift. Der Unterschied zwischen Zelt und Schlafsack hilft bei der Rechtsfrage, ersetzt aber nicht die Beurteilung des Geländes.
Ein echtes Notbiwak nach einer Verletzung, bei gefährlichen Verhältnissen oder nach einer unvermeidbaren Verzögerung ist etwas anderes als ein geplanter Besuch. Es ist kein Grund, ein Übernachtungsziel zu wählen. Plane den Besuch am See mit Rückweg und gebuchter Nacht, damit die Notfallfrage dort bleibt, wo sie hingehört: bei unvorhergesehenen Umständen und nicht im Reiseplan.
Die legale Nacht: Bergün, Filisur oder Preda
Camping Albula Bergün ist die einfache Lösung mit Zelt. Die veröffentlichte Saison 2026 dauert vom 15. Mai bis 18. Oktober. Für deine Nacht erreichst du den Platz unter +41 77 205 51 67 oder camping@berguen-filisur.ch. Die Rezeption ist von 08.00 bis 10.00 und von 15.00 bis 18.00 Uhr besetzt. Vereinbare die Ankunft mit dem Betreiber, statt nach einem späten Besuch am See anzukommen und davon auszugehen, dass du irgendwo aufstellen kannst.8
Camping Islas Filisur ist eine zweite bewilligte Möglichkeit mit Zelt, weiter unten im Tal. Die Saison 2026 dauert vom 1. April bis 31. Oktober, Kontakt +41 79 684 31 43, info@campingislas.ch. Das ist besonders nützlich, wenn die Saison auf dem Camping Albula im Oktober zu Ende ist, sofern Platz frei ist und der Betreiber an deinen Daten tatsächlich offen hat.8
Für ein Bett nah am Ausgangspunkt steht das Hotel Preda Kulm beim Bahnhof Preda auf rund 1'800 m. Kontakt: +41 81 407 11 46, info@preda-kulm.ch. Die aktuelle Startseite des Hotels kündigt ab 18. Oktober Betriebsferien an. Reserviere ein Zimmer und lass dir die Öffnungsdaten direkt bestätigen, besonders für einen Ausflug zu den Lärchen im Herbst.9
Ab Preda führt die offizielle Route in rund 1,7 km und 40 Minuten zum See, mit 142 m Aufstieg. Das ist ein gut machbarer Tagesbesuch vom Zug oder vom Hotel aus. Plane den Rückweg in deine Verbindungen ein und prüfe die tatsächlichen Zugzeiten. Für einen Besuch mit dem Auto zählen die Passstrasse und ihre saisonale Öffnung. Auch die wenigen Parkplätze am See sprechen dafür, in Preda zu Fuss zu starten.7
Du kannst den Ausflug trotzdem auf das Abend- oder Morgenlicht am See ausrichten. Buche einen legalen Übernachtungsort, nimm nur mit, was du für die Wanderung brauchst, und kehr danach dorthin zurück. Der See bleibt das Ziel für die Stunden deines Besuchs. Dein Schlafplatz hat die Infrastruktur und die Erlaubnis, die eine Nacht braucht.
Allgemeine Regeln fürs Wildcampen
Für den grösseren Rahmen: Wildcampen in der Schweiz. Was auf dem konkreten Boden gilt, entscheiden die lokalen Regeln.
- Kein Feuer. Offenes Feuer hat in den Bergen nichts verloren. Ein Gaskocher reicht.
- Spät aufstellen, früh abbauen. Erst gegen Abend aufbauen, früh wieder weg. Ein Biwak ist eine Nacht, kein Basislager.
- Keinen Abfall zurücklassen. Alles, was du hochträgst, trägst du wieder runter, auch Bioabfall und WC-Papier.
- Mindestens 50 Meter Abstand zu jedem Gewässer fürs grosse Geschäft, damit du nicht verschmutzt, was Mensch und Vieh trinken.
- Klein und leise bleiben. Kleine Gruppe, kein Lautsprecher, keine Drohne, Hunde an der Leine, und das Wort des Alppersonals gilt.
Disclaimer
Diese journalistische Einschätzung gibt die unten verlinkten öffentlichen Quellen mit Stand 5. Oktober 2026 wieder. Sie ist keine Rechtsberatung und ersetzt keinen Entscheid der zuständigen Behörde.
Das Zeltverbot in Art. 59 ist ausdrücklich. Ob es auch für ein Biwak ohne Zelt gilt, wird hier nicht abschliessend geklärt, und eine Erlaubnis für eine bestimmte Nacht wird nicht versprochen. Der genannte KRG-Rahmen ist der ordentliche gesetzliche Bussenrahmen, keine vorhergesagte Campingbusse. Öffnungsdaten, lokale Verfügungen und Verhältnisse können sich ändern. Prüfe vor deinem Besuch die aktuellen Regeln und die tatsächliche Verfügbarkeit und befolge Anweisungen vor Ort.
Wer draussen übernachtet, trägt die Verantwortung für das eigene Verhalten und dessen Folgen. Hikebeast, Leon Helg und die Saftladen GmbH übernehmen keine Haftung für Entscheidungen auf Grundlage dieser Einschätzung und rufen niemanden dazu auf, geltendes Recht zu brechen. Ein echtes Notbiwak ist eine andere Frage.
Häufige Fragen
Kann ich eine Nacht am Lai da Palpuogna zelten?
Reicht die Zustimmung des Eigentümers für ein Zelt?
Welche Busse droht für ein Zelt am Palpuognasee?
Ist Schlafen ohne Zelt ausdrücklich verboten?
Verbietet der Parc Ela selbst jedes Biwak?
Wo kann ich im Oktober in der Nähe des Palpuognasees schlafen?
Quellen
- Baugesetz Bergün, geltender Text aus dem Kataster, Art. 59 Zeltverbot und Ausnahmebehörde, gedruckte S. 27. Die ältere Busse in Art. 104 ist durch direkt anwendbares Recht des KRG überholt. Amtliche Gesetzessammlung der Gemeinde, Fusionsvertrag IV.4 zur Weitergeltung der Vorgängererlasse auf ihrem Gebiet. ↩
- Bündner KRG, BR 801.100, geltender Art. 95, ordentlicher Bussenrahmen CHF 200 bis 40'000, und Art. 107, direkte Anwendbarkeit der formellen Bauvorschriften. ↩
- Bundeskarte, Seepunkt, WGS84 46.5811/9.7858, LV95 2'779'884/1'161'560. Kein Jagdbanngebiet und keine Wildruhezone am See und an den abgefragten Uferpunkten. Bündner Kataster, nördliche Parzelle 1011, südliche Parzelle 1087, EGRID CH442294771684. Naturwaldreservat Crap Alv/Ervedi, kantonales Reservatsblatt, Wald im Süden. ↩
- Bündner Wildschutzgebietsverordnung, BR 740.200, Art. 9 und 10, Niederjagdasyl 513 Murtel Salamun im Anhang. Geltungsbereich Niederjagd, kein allgemeines Campingverbot. Jährliche Jagdbetriebsvorschriften, Art. 13 zu Jagdlagern und Biwaks. ↩
- Veröffentlichtes Dokument der Gemeinde zur Eigentumsbereinigung, Abschnitt A.I.2, Parzellen 1011 und 1087, Genehmigungs- und Unterschriftsdaten leer. Verwaltung Bergün Filisur, +41 81 410 40 40, gemeinde@berguenfilisur.ch. ↩
- Verhaltenstipps des Parc Ela für den Sommer, Hinweise zum Campieren, zu Schutzgebieten und zur Zustimmung der Eigentümer. Allgemeine Empfehlungen heben Art. 59 des Bergüner Baugesetzes nicht auf. ↩
- Offizielle Seite der Destination zum Lai da Palpuogna, Rundweg durch den Wald, wenige Parkplätze und Badeverbot. Offizielle Wanderroute von Preda zum Palpuognasee, 1,7 km, 40 Minuten, 142 m Aufstieg. ↩
- Camping Albula Bergün, 15. Mai bis 18. Oktober 2026, Rezeption und Kontakt. Camping Islas Filisur, 1. April bis 31. Oktober 2026 und Kontakt. Verfügbarkeit direkt anfragen. ↩
- Hotel Preda Kulm, Startseite des Betreibers, Zimmer und +41 81 407 11 46. Betriebsferien ab 18. Oktober angekündigt, geprüft am 5. Oktober 2026. ↩