Stand: 20. September 2026

Wildcampen auf der Griesalp

Auf der Griesalp endet die Kientalstrasse: fünf Hotels auf 1'392 m, ein Parkplatz, darüber die Wege zu drei Pässen und zwei Hütten. Ein Weiler ist kein Platz, dieser Report antwortet also für den Gamchiboden und die Bundalp darüber, und die Antwort ist eine: Jagdbanngebiet, freies Campieren verboten, 150 Franken vor Ort, niemand im Tal kann Ja sagen. Was bleibt: ein Touristenlager für 25 Franken und zwei Hütten.

Was heisst das?

Illegal Eine konkrete Regel verbietet es, meist mit Busse, und sie wird durchgesetzt. Schlaf woanders.

Nicht erlaubt Hier gibt es keinen echten Platz zum Zelten. Ein abgesperrtes Gelände, ein bebautes Gebiet oder nirgends sinnvoll zum Hinlegen, auch wenn keine Busse droht.

Kommt drauf an Du darfst hier schlafen, aber zuerst gilt eine Bedingung: den Grundeigentümer fragen, einen Platz buchen, in einer festen Zone bleiben oder statt Zelt nur biwakieren. Der Bericht sagt, welche.

Toleriert Keine Regel erlaubt oder verbietet es klar, aber eine einzelne Nacht wird in der Praxis akzeptiert und niemand schreitet ein. Üblich für hohe Biwaks über der Baumgrenze.

Legal Eine Nacht ist hier in Ordnung. Entweder erlaubt es eine Regel, oder wir haben alle Gesetze geprüft und nichts dagegen gefunden. Trotzdem: spät aufbauen, früh weg, keine Spuren.

Was «Wildcampen» hier meint: eine Nacht. Ein kleines Zelt oder ein Biwaksack, gegen Abend hinauf, am Morgen weg. Kein Basislager, kein Camper. Die meisten Schweizer Verbote sind gegen das Campieren geschrieben; ob eine einzelne Nacht auch darunter fällt, hängt am genauen Wortlaut, und genau den prüft dieser Artikel. Der ganze Unterschied: Wildcampen oder Biwakieren.

Was die Griesalp ist: ein Strassenende mit fünf Hotels, und darüber der Gamchiboden und die Bundalp

Wildcampen auf der Griesalp ist eine Frage nach einem Weiler, und ein Weiler hat drei Antworten. Die Griesalp selbst, 1'392 m, auf der Reichenbacher Parzelle 476: fünf Hotelgebäude mit 40 Zimmern, ein gebührenpflichtiger Parkplatz nördlich der Gornerenbrücke mit vierzig Autos im Orthofoto, die Postauto-Wendeschleife, die Gamchibachschlucht und geschlossener Fichtenwald auf allen Seiten. Hier schläft niemand draussen, und wer es auf dem Parkplatz oder in der Schleife versuchte, stünde auf öffentlichem Grund unter dem eigenen Campingverbot der Gemeinde, bevor das Bundesrecht überhaupt ins Spiel kommt.75

Eine Stunde höher, auf 1'640 bis 1'670 m, flacht das Tal zum Gamchiboden ab: dem Sander des Gamchigletschers, ein verzweigter grauer Bach durch beweidetes Gras, die zwei Gebäude der Alp Gamchi mit ihrem Alpbeizli, der Weg weiter zur Gspaltenhornhütte. Im 25-m-Raster liegen die flachsten Zellen bei 0,6 bis 2 Grad, 170 bis 350 m westnordwestlich des Beschriftungspunkts, beidseits des Kiesbetts und auf der Weide an beiden Ufern, 130 bis 180 m von den Alphütten und in deren voller Sicht. Hier wird gezeltet: eben, Wasser, windgeschützt und baumlos, obwohl der Boden auf 1'640 m unter der regionalen Waldgrenze liegt und der geschlossene Wald des Naturwaldreservats Kiental 457 m weiter beginnt. Und südwestlich der Griesalp, 1 h 30 die Alpstrasse hinauf auf 1'840 m, die Obere Bundalp am Hohtürliweg: buckliger Karstrasen, nach dem Alpkataster «oberhalb der Waldgrenze», dessen beste Zellen mit 5,8 bis 7 Grad 71 bis 79 m von der Tür des Berghauses Bundalp liegen.78

Würde hier jemand schlafen? Auf dem Gamchiboden ja, an jedem Sommerwochenende. Der Geländetest geht dort durch und scheitert auf der Griesalp und neben dem Berghaus. Die Frage ist also das Recht, und im Kiental ist das Recht nicht kommunal, nicht kantonal, sondern eidgenössisch, und es wurde 1991 entschieden.1

Die Regel: ein eidgenössisches Jagdbanngebiet, in dem freies Campieren rundweg verboten ist, 150 Franken, und niemandes Ja zählt

Der ganze Talschluss des Kientals ist das eidgenössische Jagdbanngebiet Nr. 3 «Kiental», 8'392,1 ha, seit 1991 im Bundesinventar: nach dem Objektblatt «ein Seitental des Kandertales ... die beiden Seitentäler Spiggegrund und Gorneregrund bis hinauf zur Kette des Morgenhorns und der Chilchflue», das «im Talgrund bis gegen Reichenbach im Kandertal» reicht. Griesalp, Gamchiboden, Bundalp, die Gspaltenhornhütte und die Kämme von Hohtürli, Sefinenfurgge und Gamchilücke liegen alle darin. Die Regel, die einen Campierer dort bindet, ist Art. 5 Abs. 1 Bst. e der Verordnung über die eidgenössischen Jagdbanngebiete:12

«Das freie Zelten und Campieren ist verboten. Vorbehalten bleibt die Benutzung offizieller Zeltplätze. Die Kantone können Ausnahmen bewilligen.»VEJ, SR 922.31, Art. 5 Abs. 1 Bst. e.

Drei Dinge folgen daraus. Das Verbot hat keinen Zonenvorbehalt: Das Kiental ist ein Banngebiet mit partiellem Schutz, «Für das ganze Gebiet gelten die partiellen Schutzbestimmungen», aber der Vorbehalt für partiellen Schutz in Art. 5 steht in Bst. d und betrifft Waffen, nicht Bst. e, das Campingverbot gilt also uneingeschränkt auf allen 8'392 ha, wie diese Reihe am Hohtürli, an der Roten Härd und am Dreispitz festgehalten hat. Die Busse ist fix: die eidgenössische Ordnungsbussenliste, Anhang 2 Ziff. 12005, «Freies Zelten oder Campieren in eidgenössischen Jagdbanngebieten», 150 Franken, vom Wildhüter vor Ort ausgestellt; die 20'000 Franken im Jagdgesetz sind die Obergrenze des ordentlichen Verfahrens und nicht das, was ein Campierer zahlt. Und die Ausnahme gehört allein dem Kanton: Keine Alp, keine Alpschaft, kein Hotel und keine Gemeinde kann ein Bundesverbot aufheben, und Bern hat für das Kiental keine Ausnahme erteilt. Das kantonale Verzeichnis desselben Objekts wiederholt den Satz, «freies Zelten und Campieren ist verboten», und fügt nichts hinzu.16

Wen würdest du überhaupt fragen? Den Gamchiboden bewirtschaftet die Alpschaft Gamchi, deren Alpbeizli im Sommer Käse und Pizza an Wanderer verkauft; die Bundalp die Alpschaft Bund Kiental, eine Genossenschaft mit über vierzig Alpansprechern. Beide wären überall sonst in dieser Reihe die Leute, die man anruft. Hier ist ihr Ja nichts wert, und der Artikel sagt das klar, statt dich an eine Telefonnummer zu schicken, die nicht helfen kann.8

Wo das Banngebiet endet, und was sonst auf diesem Boden liegt: der Tschingel, die Aue, die Gemeinde

Der Rand des Banngebiets ist in jeder Richtung, die zählt, weit weg. Von der Griesalp liegt der nächste Grenzpunkt 3'394 m genau östlich, auf dem Hundshorngrat, der zugleich die Lauterbrunner Linie ist; vom Gamchiboden 1'843 m ostnordöstlich auf dem Grat über der Sefinenfurgge; von der Bundalp 2'009 m südsüdwestlich auf dem Hohtürlikamm. Die Gspaltenhornhütte steht 1'003 m innerhalb. Die Pässe sind die Linie selbst: das Hohtürli 6 m innerhalb, die Sefinenfurgge genau darauf, die Gamchilücke 6 m innerhalb, die Blüemlisalphütte 12 m ausserhalb auf der Kandersteger Seite. Talauswärts quert die Grenze die Kientalstrasse ein einziges Mal, 5'778 m unter der Griesalp und 330 m südöstlich der Haltestelle «Kiental, Dorf»: Das Dorf Kiental liegt 307 m ausserhalb, und alles darüber, der Tschingelsee, die Haltestelle Faulbrunni, der Sessellift Ramslauenen, die Höfe im Spiggegrund, liegt innerhalb. Das Banngebiet endet also nicht auf einem Pass, den du vor dem Dunkel überschreiten könntest; es endet in einem Dorf auf 958 m.2

Zwei weitere Ebenen liegen auf dem Talschluss, und eine davon beisst. Der ehemalige Tschingelsee, 461 m westlich der Griesalp, ist das kantonale Naturschutzgebiet Nr. 156 «Tschingel», 77 ha von nationaler Bedeutung unter einem Beschluss vom 1. März 2022, der in Ziffer 4 «das Aufstellen von Zelten, Wohnwagen, Campern und anderen Unterständen sowie das Biwakieren im Freien» (Bst. h), das Betreten der Betretverbotszone über der Schwemmebene (Bst. e) und Feuer ausserhalb des bezeichneten Rastplatzes (Bst. j) verbietet, mit Busse nach Ziffer 13: Dort ist das Biwak ausdrücklich genannt, zusätzlich zum Bundesverbot. Der Gamchiboden ist ausserdem das Auengebiet von nationaler Bedeutung Nr. 1401 «Gamchigletscher», 84 ha Gletschervorfeld, aber Bern setzt dieses Objekt nur als Perimeter des Sachplans Biodiversität um, «Typ C» im eigenen Blatt des Kantons, wo «die Ausscheidung eines kantonalen Naturschutzgebietes als nicht zwingend nötig erachtet» wird: Es bindet die Behörden, nicht den Campierer, und dasselbe gilt für die BLN-Landschaft 1507 über dem ganzen Kessel.34

Die Gemeinde fügt eine Regel für öffentlichen Grund und einen Parkplatz hinzu. Das Gemeindepolizeireglement von Reichenbach, Art. 10a, in Kraft seit 1. Juli 2014: «Auf öffentlichem Grund ist das Übernachten in Fahrzeugen und Zelten (Campieren) ausserhalb der speziell dafür vorgesehen Flächen verboten», bis 5'000 Franken nach Art. 15, mit einer Gemeindeausnahme in Abs. 2. Es reicht bis zum Griesalp-Parkplatz, zur Wendeschleife und zu den Parkplätzen am Tschingel, nicht bis zu den Alpen, und ein Bundesverbot kann es nicht aufheben. Die Parkplätze selbst kosten 2 Franken pro Stunde, höchstens 10 Franken pro Tag, sieben Tage die Woche; die Kiental-Gornerenstrasse ist seit 2011 eine öffentliche Strasse, ab Tschingel von Ende November bis Ende April gesperrt.5

Die Ausweg-Frage: zwei bedingte Nächte vier Stunden höher, und sonst nichts

Gibt es im Umkreis eines Tagesmarschs von der Griesalp Boden, der ausserhalb des Banngebiets, ausserhalb jedes anderen Verbots und über der Waldgrenze liegt? Die Kachelung sagt Nein, und sie sagt es mit Zahlen. Nördlich, auf der Suld- und Latrejenseite, liegt jede Zelle ausserhalb des eidgenössischen Banngebiets im kantonalen Wildschutzgebiet Engelalp oder Latrejenalp, beide mit dem Satz der Wildtierschutzverordnung «Freies/wildes Campieren und Biwakieren sind verboten», ganzjährig, und der Latrejenboden ist zusätzlich das Naturschutzgebiet Nr. 58 Suldtal unter einem Beschluss von 1968; die einzigen freien Zellen sind die Dorfmulde von Kiental auf 1'026 bis 1'307 m, besiedelt und unter der Waldgrenze. Westlich schliessen die drei Zonen des Wildschutzgebiets Gehrihorn lückenlos ans Banngebiet an, und die freien Zellen dahinter sind Kandertaler Landwirtschaftsland unter 1'300 m, sieben Kilometer entfernt. Talauswärts liegt das Dorf.6

Bleiben zwei Pässe, und beide sind bedingt. Südlich über das Hohtürli, vier Stunden und 1'390 m hinauf: Der Kamm ist der Banngebietsrand, und der ebene Boden 50 bis 150 m südlich davon ist Kandersteg, wo das Gemeindepolizeireglement Campieren ausserhalb bezeichneter Flächen verbietet (bis 5'000 Franken, 200 Franken im Tarif), aber «das Übernachten im Freien ohne Zelt, im Iglu oder in einer Schneehöhle (Biwakieren)» aus der Definition ausnimmt und die Gemeinde ein Zelt auf Gesuch bewilligen lässt. Eine Nacht ohne Zelt ist dort legal; die Blüemlisalphütte mit 100 Betten liegt 150 m daneben. Östlich über die Sefinenfurgge, rund vier Stunden und 1'220 m hinauf: Der Pass ist die Linie, und dahinter verbietet Lauterbrunnen das Campieren gemeindeweit, ausgenommen «das vereinzelte Campieren auf privatem Gelände, zu privaten Zwecken», was eine Nacht auf das Ja der Sefinenalp stellt, der Fall, den diese Reihe am Hundssee durchgearbeitet hat. Die Rotstockhütte liegt 1,8 km ausserhalb des Banngebiets. Keines von beidem ist ein Abendspaziergang vom Bus; beides ist die ehrliche Karte.11

  • Nicht auf dem Gamchiboden, nicht auf der Bundalp, nicht auf der Griesalp. Alles liegt im Banngebiet Nr. 3; der flache Kies und die Weide am Gamchibach sind die Falle, eben und mit Wasser und jedes Mal 150 Franken. Die Tschingel-Schwemmebene fügt einen kantonalen Beschluss hinzu, der das Biwak nennt. Nirgends im Talschluss gibt es einen Einwilligungsweg.13
  • Berghaus Bundalp, 1'840 m, die Antwort des Tals. Am Hohtürliweg, 1 h 30 über dem Bus: Touristenlager «ab CHF 25.-/Nacht» mit Decken, Kissen und Frühstück, Halbpension gegen kleinen Aufpreis, Dusche 2 Franken, täglich offen von Mitte Juni bis Ende September, Twint, Karte, bar oder Euro. Die Sennhütte brannte am 23. April 2026 ab, das Restaurant öffnete am 16. Juni wieder, und 2026 nimmt nur das Touristenlager Übernachtungsgäste. Familie Bill-Steiner, 033 676 11 92.9
  • Gspaltenhornhütte SAC, 2'455 m. Sektion Bern, 60 Plätze, 3 h 30 und 1'100 m über der Griesalp durch den Gamchi; offen bis 10. Oktober 2026, Online-Reservation bis am Vorabend, danach telefonisch, und ein Banner von 2026, das vor grosser Wasserknappheit warnt, keine Waschmöglichkeit. Monika Schmidlin und Thomas Jentsch, 033 676 16 29. Im Banngebiet, aber eine Hütte ist ein «offizielles» Bett, kein freies Campieren.9
  • Blüemlisalphütte SAC, 2'840 m. Sektion Blüemlisalp, 100 Plätze plus ein Winterraum mit 16 Plätzen, 4 h und 1'450 m über der Griesalp über das Hohtürli, 150 m südöstlich des Passes auf der Kandersteger Seite und ausserhalb des Banngebiets; Hüttenwart Jürg Martig, Mitte Juni bis Mitte Oktober, 033 676 14 37. Rotstockhütte, 2'039 m, über die Sefinenfurgge: offen bis 30. September 2026, 033 855 24 64.9
  • An der Haltestelle. Naturfreundehaus Gorneren, 1'471 m, 600 m von der Endstation, 45 Plätze, Zimmer mit Halbpension 85 Franken für Mitglieder und 95 Franken für andere, offen bis 25. Oktober 2026, 033 676 11 40. Berggasthaus Golderli, 60 Plätze, sonst Lager ab 80 Franken mit Halbpension, 2026 nach einem Todesfall aber nur für Hotelgäste offen. Griesalp-Hotels, fünf Häuser und 40 Zimmer, Doppelzimmer ab 210 Franken, 033 676 71 71.9
  • Hinkommen, Feuer, Jagd. Postauto 31.220 Reichenbach im Kandertal nach Griesalp fährt vom 23. Mai bis 18. Oktober 2026, Ankunft «Griesalp, Kurhaus» 08:12, 10:12, 12:12, 14:12, 16:12, 18:12 und letzte Talfahrt 18:16; der Abschnitt Tschingel bis Griesalp braucht auf den markierten Kursen eine gratis Reservation auf sbb.ch bis eine Stunde vorher, und ausserhalb der Saison enden die Busse in Ramslauenen. Mit dem Auto endet die öffentliche Strasse auf dem Griesalp-Parkplatz, 2 Franken pro Stunde. Feuer: am 20. September 2026 kein Feuerverbot im Kanton Bern (Gefahrenstufe 2), im Schutzgebiet Tschingel Feuer nur am Rastplatz. Jagd: im Banngebiet verboten, aber die kantonale Wildhut schiesst im Kiental bis zu 20 Stück Rotwild als Vergrämungsabschüsse ab fünf Tagen vor der Hauptjagd und während der Nachjagd; ausserhalb läuft die Berner Gämsjagd bis 30. September.1011

Allgemeine Regeln fürs Wildcampen

Das gilt überall dort, wo du wirklich draussen schlafen darfst, was über der Griesalp ein Touristenlager, eine Hütte oder ein Hotel heisst, und nirgends auf den Alpen. Es ist kein Gesetzestext, sondern Anstand und gesunder Menschenverstand, und in einem Tal, in dem der Wildhüter einen Ordnungsbussenblock trägt, ist es auch das, was Hütten und Alpküchen freundlich hält.

  • Kein Feuer. Offenes Feuer hat in den Bergen nichts verloren. Ein Gaskocher reicht.
  • Spät aufstellen, früh abbauen. Erst gegen Abend aufbauen, früh wieder weg. Ein Biwak ist eine Nacht, kein Basislager.
  • Keinen Abfall zurücklassen. Alles, was du hochträgst, trägst du wieder runter, auch Bioabfall und WC-Papier.
  • Mindestens 50 Meter Abstand zu jedem Gewässer fürs grosse Geschäft, damit du nicht verschmutzt, was Mensch und Vieh trinken.
  • Klein und leise bleiben. Kleine Gruppe, kein Lautsprecher, keine Drohne, Hunde an der Leine, und das Wort des Alppersonals gilt.

Disclaimer

Dieser Artikel gibt meine Recherche und Einschätzung nach bestem Wissen wieder, Stand September 2026. Er stützt sich auf die unten verlinkten öffentlich zugänglichen und amtlichen Quellen. Er ersetzt keine Rechtsberatung und ist keine verbindliche Auskunft über die aktuelle Rechtslage.

Bundesinventare, kantonale Beschlüsse, Gemeindereglemente und Hüttensaisons ändern sich. Ob der Kanton je eine Ausnahme nach Art. 5 der Jagdbanngebietsverordnung für das Kiental erteilt hat, steht in keinem Register, das ich erreichen konnte, und wird als Abwesenheit angegeben; die Eigentümer der zwei Alpen stammen aus Baugesuchen von 2026, nicht aus dem Grundbuch; die zwei SAC-Hütten publizieren keine Preise, die ich lesen konnte; und die Verkehrstage dreier Postautokurse haben die Textextraktion nicht überlebt, prüf also den Tag auf sbb.ch. Prüfe vor jeder Tour die aktuellen Quellen selbst und folge den Anweisungen vor Ort. Ein echtes Notbiwak in einer Notlage ist eine andere Frage als ein geplantes Lager. Wer draussen übernachtet, trägt die Verantwortung für das eigene Verhalten und alle Folgen selbst. Hikebeast, Leon Helg und die Saftladen GmbH übernehmen keine Haftung für Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Textes getroffen werden, und rufen niemanden dazu auf, geltendes Recht zu brechen.

Häufige Fragen

Ist Wildcampen auf der Griesalp erlaubt?
Nein, nirgends über dem Weiler. Griesalp, Gamchiboden, Bundalp und alles bis zum Hohtürli, zur Sefinenfurgge und zur Gamchilücke liegen im eidgenössischen Jagdbanngebiet Nr. 3 Kiental, in dem Art. 5 Abs. 1 Bst. e der Verordnung über die eidgenössischen Jagdbanngebiete freies Zelten und Campieren rundweg verbietet, mit einer Ordnungsbusse von 150 Franken. Nur der Kanton kann eine Ausnahme erteilen und hat keine erteilt; keine Alp und kein Hotel kann Ja sagen. Der Weiler selbst ist zudem öffentlicher Grund unter dem eigenen Campingverbot der Gemeinde. Betten: das Touristenlager der Bundalp ab 25 Franken, die zwei SAC-Hütten, das Naturfreundehaus Gorneren.
Wie hoch ist die Busse?
150 Franken, vor Ort. Die eidgenössische Ordnungsbussenliste, Anhang 2 Ziff. 12005, setzt freies Zelten oder Campieren in einem eidgenössischen Jagdbanngebiet auf 150 Franken, vom Wildhüter ohne Gericht ausgestellt. Die 20'000 Franken im Jagdgesetz sind die Obergrenze des ordentlichen Verfahrens, nicht das, was ein Campierer zahlt. Auf der Tschingel-Schwemmebene fügt der kantonale Beschluss eine eigene Busse für Zelte und Biwaks hinzu; auf dem Griesalp-Parkplatz das Polizeireglement der Gemeinde bis 5'000 Franken für das Übernachten in Fahrzeug oder Zelt auf öffentlichem Grund.
Wo endet das Banngebiet?
Im Dorf Kiental, 5,8 km die Strasse hinunter. Die Grenze quert die Kientalstrasse 330 m südöstlich der Haltestelle Kiental, Dorf; das Dorf liegt 307 m ausserhalb, der Tschingelsee, Faulbrunni, Ramslauenen und jeder Hof talaufwärts liegen innerhalb. Von der Griesalp ist die nächste Grenze 3,4 km östlich auf dem Hundshorngrat, vom Gamchiboden 1,8 km, von der Bundalp 2 km. Hohtürli und Sefinenfurgge sind die Linie selbst, die Blüemlisalphütte liegt 12 m ausserhalb auf der Kandersteger Seite.
Gibt es im Umkreis eines Tages von der Griesalp einen legalen Platz zum Draussenschlafen?
Zwei bedingte, beide vier Stunden höher. Südlich des Hohtürlikamms, in Kandersteg, ist ein Biwak ohne Zelt nach dem Polizeireglement der Gemeinde legal und ein Zelt braucht ihre Bewilligung; östlich der Sefinenfurgge, in Lauterbrunnen, hängt eine Nacht an der Einwilligung der Sefinenalp nach der Privatgrund-Ausnahme der Gemeinde. Nördlich und westlich ist jede Zelle ausserhalb des eidgenössischen Banngebiets ein kantonales Wildschutzgebiet, in dem Campieren und Biwakieren ganzjährig verboten sind, und talauswärts liegt das Dorf. Nichts davon ist an einem Abend vom Bus aus erreichbar.
Darf ich auf dem Gamchiboden zelten, wenn ich die Alp frage?
Nein. Der Gamchiboden ist der flachste Boden im Talschluss und genau der Ort, an dem gezeltet wird, und er liegt 1,8 bis 2 km innerhalb des eidgenössischen Banngebiets. Die Bundesverordnung behält Ausnahmen dem Kanton vor, die Alpschaft Gamchi, das Alpbeizli und die Gemeinde können eine Nacht also nicht rechtmässig machen; Fragen ändert am Preis nichts. Der Boden ist zudem ein Auengebiet von nationaler Bedeutung, das die Behörden bindet und nicht dich, und seine flachen Zellen liegen 130 bis 180 m von den Alphütten in voller Sicht.
Leon Helg

Leon Helg

Schweizer Filmemacher und Softwareentwickler. Verbringt seine freie Zeit in den Schweizer Alpen und kartiert seine Lieblingsspots für Hikebeast. Postet als @leon.helg auf Instagram und TikTok.

Quellen

  1. Die Norm. Verordnung über die eidgenössischen Jagdbanngebiete (VEJ), SR 922.31, konsolidierte Fassung in Kraft seit 1. Februar 2025, am 20. September 2026 auf Fedlex gelesen: Art. 5 Abs. 1 Bst. e («Das freie Zelten und Campieren ist verboten. Vorbehalten bleibt die Benutzung offizieller Zeltplätze. Die Kantone können Ausnahmen bewilligen.»), Bst. d zum Vergleich («Die Kantone können für Personen, die innerhalb des Banngebiets wohnen und für Gebiete mit partiellem Schutz, Ausnahmen gestatten.»: Der Vorbehalt für partiellen Schutz hängt an den Waffen, nicht am Campieren), Bst. a («Die Jagd ist verboten.»), Art. 8 und 9 (Vergrämungsabschüsse durch den Kanton). Ordnungsbussenverordnung (OBV), SR 314.11, Fassung in Kraft seit 1. August 2026, Anhang 2 Ziff. 12005 («Freies Zelten oder Campieren in eidgenössischen Jagdbanngebieten (Art. 18 Abs. 1 Bst. e und Abs. 3 JSG, Art. 5 Abs. 1 Bst. e VEJ) 150»), Ziff. 12003 (Betreten einer Wildruhezone abseits der Routen, 150). Jagdgesetz (JSG), SR 922.0, Art. 18 Abs. 1 Bst. e («Mit Busse bis zu 20 000 Franken wird bestraft, wer vorsätzlich und ohne Berechtigung: ... e. Massnahmen zum Schutze der Tiere vor Störung missachtet»), Abs. 3 (Fahrlässigkeit): die Obergrenze des ordentlichen Verfahrens. Bundesinventar der eidgenössischen Jagdbanngebiete, Objekt Nr. 3 «Kiental», 8'392,1 ha, «Gebiet mit partiellen Schutzbestimmungen»; Objektblatt, Revision 2023, vollständig gelesen: «Das Schutzgebiet liegt in einem Seitental des Kandertales und umfasst die beiden Seitentäler Spiggegrund und Gorneregrund bis hinauf zur Kette des Morgenhorns und der Chilchflue und reicht im Talgrund bis gegen Reichenbach im Kandertal.», unter c) Besondere Massnahmen nur «Für das ganze Gebiet gelten die partiellen Schutzbestimmungen.»; Wortgrenzen-Scan Zelt, Campier, Biwak alle 0. Kanton Bern, WILDSG-Eintrag desselben Objekts, Nr. 24 «Kiental», «Eidgenössisches Jagdbanngebiet / Wildtierschutzgebiet», 8'392,12 ha, rechtsverbindlich, Schutzzeit 01.01. bis 31.12., Beschlussjahr 1991, Grundlage «SR 922.31 - Verordnung über die Eidg. Jagdbanngebiete (VEJ)», Zusatzinformation «Hunde sind an der Leine zu führen; der Betrieb von Drohnen ist verboten; freies Zelten und Campieren ist verboten; kantonale Bewilligung erforderlich für sportliche Anlässe (gemäss Art. 5 VEJ)», Feld für kantonale Bestimmungen leer. fedlex.admin.ch (VEJ), fedlex.admin.ch (OBV), Objektblatt Nr. 3 Kiental (PDF).
  2. Die Geometrie des Banngebiets, 20. September 2026 (Identify auf ch.bafu.bundesinventare-jagdbanngebiete mit dem Fenster 2'618'000 bis 2'634'000 / 1'146'000 bis 1'162'000, returnGeometry=true: ein Polygon, keine Löcher, 8'392,1 ha, Ausdehnung E 2'619'006 bis 2'629'820, N 1'149'381 bis 1'162'747; Kontrolle mit ungültiger Ebene HTTP 400 bei jedem Lauf; Positivkontrolle 2'626'000 / 1'154'500 liefert Kiental; nächster Grenzpunkt auf dem gelieferten Polygon berechnet): Griesalp (Ort, 2'624'845 / 1'155'219) innerhalb, Grenze 3'394 m bei Azimut 99,5 (2'628'193 / 1'154'661, Hundshorngrat und Lauterbrunner Linie); Berggasthaus Golderli innerhalb, 3'318 m; Beschriftungspunkt Gamchiboden (2'626'798 / 1'153'153) innerhalb, 1'843 m bei Azimut 70,4 (2'628'534 / 1'153'770, Grat nördlich der Sefinenfurgge); flachste Gamchi-Zelle 2'626'598 / 1'153'328 innerhalb, 1'986 m; Alphütte Gamchi innerhalb, 1'840 m; Obere Bundalp innerhalb, 2'009 m bei Azimut 196,8 (2'624'649 / 1'151'721, Hohtürlikamm); Berghaus Bundalp innerhalb, 2'005 m; Gspaltenhornhütte SAC (2'628'520 / 1'151'334) innerhalb, 1'003 m; Blüemlisalphütte SAC (2'625'557 / 1'151'040) ausserhalb, 12 m; Hohtürli 6,3 m ausserhalb (die 8 m des Hohtürli-Artikels); Sefinenfurgge (2'628'715 / 1'153'431) auf der Linie; Gamchilücke innerhalb, 6 m; Rotstockhütte (2'630'654 / 1'154'952) ausserhalb, 1'792 m; Dreispitz-Gipfel innerhalb, 16 m. Sechzehn Strahlen von der Griesalp: 3'788 m genau südlich (Hohtürlikamm), 3'609 m bei 198 (Bundstockkette), 3'909 m bei 88 und 3'918 m bei 110 (Hundshorn / Sefinenfurgge-Grat), 4'258 m bei 264 (Gehrihornkette), 5'152 bis 6'785 m von 352 über 0 (Dreispitz / Latrejengrat, dann der Talboden). Strassenquerung: Ein Polygonzug durch die Haltestellen von der Griesalp nach Reichenbach kreuzt die Grenze einmal, bei 2'621'888 / 1'159'567, 5'778 m entlang der Strasse und rund 330 m südöstlich von «Kiental, Dorf»; Dorf Kiental (Ort, 2'621'790 / 1'159'892) 307 m ausserhalb, Kiental, Dorf 257 m ausserhalb, Kiental, Rufenen 104 m, die ARA 58 m; Bergstation Ramslauenen 958 m innerhalb, Höfe im Spiggegrund 1'430 bis 1'466 m innerhalb, Kiental, Faulbrunni 2'528 m, ehemaliger Tschingelsee 2'557 m, Kiental, Tschingel 3'441 m innerhalb; Bahnhof Reichenbach 1'055 m ausserhalb. api3.geo.admin.ch, map.geo.admin.ch.
  3. Tschingel und Suldtal. Schutzbeschluss zum Naturschutzgebiet «Tschingel», NSG Nr. 156, Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern, Bern, 1. März 2022, nationale Bedeutung, 77,0 ha, ersetzt RRB Nr. 3393 vom 12. August 1987 (Ziff. 17), über den ÖREB-Kataster ausgeliefert: Ziff. 4 («Im Schutzgebiet sind sämtliche Veränderungen, Vorkehren und Störungen, die den Schutzzielen zuwiderlaufen, untersagt, insbesondere: ... e. das Betreten der Betretverbotszone; ... h. das Aufstellen von Zelten, Wohnwagen, Campern und anderen Unterständen sowie das Biwakieren im Freien; ... j. das Anzünden von Feuern ausserhalb des bezeichneten Rastplatzes;»), Ziff. 5 («Die Abteilung Naturförderung kann in begründeten Fällen Ausnahmen von den Schutzbestimmungen bewilligen.»), Ziff. 13 («Widerhandlungen gegen diesen Schutzbeschluss werden mit Busse bestraft.»); die Betretverbotszone (35,0 ha, «IV 4e») ist die Schwemmebene selbst, Zentroid 2'623'656 / 1'155'639; das Schutzgebiet liegt 461 m westnordwestlich der Griesalp (Azimut 280), 3'222 m vom Gamchiboden, 1'847 m von der Bundalp; die Haltestelle Kiental, Tschingel liegt 21 m ausserhalb seiner Grenze. Naturschutzgebiet Nr. 58 Suldtal, RRB 5583 vom 9. August 1968, regionale Bedeutung, 1'948,6 ha, 4'537 m nördlich der Griesalp: Ziff. 3 Bst. e («das Campieren, das Aufschlagen von Zelten oder andern Unterständen» untersagt), Ziff. 4 Bst. c (bezeichnete Plätze vorbehalten), Ziff. 8 («Widerhandlungen ... werden mit Busse oder Haft bestraft.»). NSG-GeoPackage des Kantons Bern: kein kantonales Naturschutzgebiet im Gamchi; das nächste zum Gamchiboden ist Tschingel in 3'222 m. Schutzbeschluss Tschingel 2022 (PDF), Schutzplan Tschingel (PDF), RRB 5583 Suldtal (PDF).
  4. Aue, BLN und Kataster. Bundesinventar der Auengebiete von nationaler Bedeutung, Objekt Nr. 1401 «Gamchigletscher», Gletschervorfeld, 84,22 ha, Blattkoordinaten 2'627'640 / 1'151'860, 1'980 m, Aufnahme 2001, Revision 2017: Treffer am Beschriftungspunkt Gamchiboden, kein Treffer auf der Griesalp oder der Bundalp. Auenverordnung SR 451.31, Art. 4 («Die Objekte sollen ungeschmälert erhalten werden.») und Art. 5 (Massnahmen an die Kantone delegiert); weder die Verordnung noch der Berner Sachplan trägt eine an Campierende gerichtete Regel. Kanton Bern, Sachplan Biodiversität, Massnahmenblatt Umsetzungsperimeter Auengebiete, 28. August 2019: «Typ C (20 Objekte): In diesen Auengebieten (meist Gletschervorfelder) wird heute die Konfliktsituation als gering beurteilt. Deshalb wird die Ausscheidung eines kantonalen Naturschutzgebietes als nicht zwingend nötig erachtet. Mit dem behördenverbindlichen Schutz durch den Sachplan Biodiversität erscheint die rechtliche Sicherung genügend gewährleistet.» BLN-Objekt 1507 «Berner Hochalpen und Aletsch-Bietschhorn-Gebiet (nördlicher Teil)», Teilgebiet 1 «Nordtäler (BE)», 15'018,6 ha, Treffer am Gamchiboden; Blatt gescannt, Zelt, Campier, Biwak, Betret alle 0 (Kontrollen «Art» 28, «Objekt» 6). ÖREB-Auszüge mit Geometrie (oereb2.apps.be.ch, 20. September 2026), Geometrieprüfung alles Flächen, nichts ungelesen: Parzelle 476 Griesalp (31'931 m², EGRID CH120644463543; 14 Beschränkungen): Landwirtschaftszone am Punkt, kommunale Überlagerung «Schutzgebiete Engelhorn, Spiggental, oberes Kiental» (Baureglement 2006), Gefahrengebiet mittlere Gefährdung, Gewässerschutzbereich Au; nicht betroffen: kantonale Naturschutzgebiete, Waldreservate, Grundwasserschutzzonen, Sachplan Biodiversität; die Hotels stehen in der Hotelzone Griesalp HG (Baureglement Art. 43: «Die Hotelzone Griesalp ist für Beherbergungs-, Verpflegungs-, und damit zusammenhängende Gewerbe-, Dienstleistungs- und Ausflugsaktivitäten bestimmt. ... Der Bereich nördlich der Brücke zur Gorneren ist für öffentliche, gebührenpflichtige Parkplätze und für Anlagen des Wasserkraftwerkes bestimmt.»). Parzelle 173 Gamchiboden (370,5 ha, EGRID CH553646043529, der ganze Gamchikessel bis zur Gspaltenhornhütte; 17 Beschränkungen): Landwirtschaftszone, dieselbe Überlagerung, Gewässerschutzbereich Au, Naturgefahrenkarte Gefahrenhinweis, Sachplan Biodiversität «Umsetzungsperimeter Auengebiete von nationaler Bedeutung (AU_1)» am Punkt und an der flachsten Zelle («Der behördenverbindliche Sachplan Biodiversität ist bei der Beurteilung von Bauvorhaben zwingend beizuziehen. ... Da der Sachplan Biodiversität lediglich mittelbar grundeigentümerverbindlich ist, erscheint es im ÖREB-Kataster als Zusatzinformation gemäss Artikel 8b ÖREBKV.»), Waldreservat «Minimale Eingriffe (Naturwaldreservat Kiental, 160_BE_3140)» 457 m von der flachsten Zelle und 718 m vom Punkt, Vertrag 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2071; nicht betroffen: kantonale Naturschutzgebiete. Parzelle 165 Bundalp (EGRID CH573504364668; 22 Beschränkungen): Landwirtschaftszone, die Überlagerung, Au, Gefahrenhinweis; Flachmoor-Perimeter regional FM_2 in 280 m; Waldreservat in 592 bis 655 m; nicht betroffen: kantonale Naturschutzgebiete. Objektblatt Aue 1401 (PDF), Sachplan Biodiversität, Auen (PDF), ÖREB-Auszug 173 (PDF), ÖREB-Auszug 476 (PDF).
  5. Reichenbach im Kandertal, 55 Gemeindedokumente am 20. September 2026 aufgezählt (Abfall, Abwasser, Baureglement 2006, Feuerwehr, Friedhof, Gebühren, Gemeindepolizeireglement und sein Gebührentarif, Kurtaxen, Markt, Organisation 2025, Parkplatzreglement und Verordnung, Personal, Strassenreglement Kiental-Gornerenstrasse, Wasser und andere; kein Campingreglement), Scans mit 300 dpi per OCR gelesen, jede Null mit einem Kontrollwort belegt. Gemeindepolizeireglement der Einwohnergemeinde Reichenbach, Fassung vom Juni 2008, von der Gemeindeversammlung am 2. Juni 2008 beschlossen, in Kraft seit 1. Juli 2008, Änderungen bis 1. Dezember 2018: Art. 10a, eingefügt am 1. Juli 2014 («Campingverbot. 1 Auf öffentlichem Grund ist das Übernachten in Fahrzeugen und Zelten (Campieren) ausserhalb der speziell dafür vorgesehen Flächen verboten. 2 Die Gemeinde kann in begründeten Fällen Ausnahmen bewilligen. 3 Die Bewilligung kann unter Vorbehalt erteilt werden, dass für allfällige Ersatzvornahmen (insbesondere Reinigung) Sicherheit geleistet wird.»); Art. 15 Abs. 1 («Wer gegen eine der nachfolgenden Bestimmungen dieses Reglementes oder eine gestützt darauf erlassene Allgemeinverfügung verstösst, wird mit Busse bis zu 5'000 Franken bestraft.», mit «Art 10a Abs. 1» in der Liste), Abs. 2 (Verwarnung in leichten Fällen), Abs. 4 (eidgenössische und kantonale Strafbestimmungen vorbehalten); der Gebührentarif vom 1. Januar 2025 bepreist nur die Hundetaxe, ein kommunaler Fixtarif für Art. 10a existiert also nicht. Baureglement 2006 (5. März 2007, Änderungen 2009 und 2014, 58-seitiger ÖREB-Scan gegen die Textfassung der Gemeinde geprüft): Überlagerung «c Schutzgebiete Engelhorn, Spiggental, oberes Kiental. Bei diesen weiträumigen voralpinen und alpinen Gebieten handelt es sich um wertvolle naturnahe Landschaften. Gebäude und Anlagen sind sorgfältig in das Gelände zu integrieren. Für die Bauten gelten die analogen Bestimmungen wie für die Landwirtschaftszone (Art. 51).»; Zelt, Campier, Biwak, Lagern, Übernacht, Wohnwagen alle 0 (Kontrollen «Art.» 159, «Bauten» 40, «Zone» 63); die drei «Camping»-Treffer sind die aufgehobene Überbauungsordnung Camping Kiental (Art. 63) und die Campingplatzzone im Anhang A. Parkplatzreglement (7. Juni 2018, in Kraft seit 1. Januar 2019) Art. 3 (Griesalp, Tschingel hinten und Tschingel vorne als Freizeit-Parkplätze) und Verordnung (letzte Revision 15. Dezember 2022) Art. 1 (Griesalp Parzelle 3312, Tschingel Parzelle 186, höchstens 14 Tage), Art. 3 («Für Freizeit Parkplätze beträgt die Parkgebühr 2 Franken pro Stunde», «Bei Freizeitparkplätzen betragen die Parkgebühren pro Tag maximal 10 Franken», 07:00 bis 19:00 Uhr täglich). Strassenreglement für die Kiental-Gornerenstrasse (in Kraft seit 1. Januar 2019): Art. 4 («eine öffentliche Detailerschliessungsstrasse gemäss Art. 106 BauG»), Art. 5 («Sie beginnt bei der Spiggenbachbrücke und endet bei der Gamchibachbrücke auf der Griesalp»), Art. 8 («Die Gornerenstrasse ist in der Regel von Ende November bis Ende April ab Tschingel gesperrt»), Art. 11 Abs. 1 (kein Parkieren in Ausweichstellen oder auf Privatgrund ohne Zustimmung). Kurtaxenreglement (28. November 2017) Art. 4 (2.00 bis 5.00 Franken pro Nacht, auch auf Zelt- und Campingplätzen). Gemeindeverwaltung Reichenbach im Kandertal, Bahnhofstrasse 6, 3713 Reichenbach, 033 676 76 76. Gemeindepolizeireglement (PDF), Verordnung Parkplätze (PDF), Strassenreglement (PDF), reichenbach.ch (Dokumente).
  6. Berner Wildschutzgebiete und die Kachelung der Auswege. Verordnung über den Wildtierschutz (WTSchV), BSG 922.63, Anhang 2 Stand 1. Dezember 2024 (belex-PDF mit Anhängen, 195 Seiten): Massnahmen der Kategorie F tragen das Campingverbot in benannten Wildschutzgebieten; Ziff. 28 Latrejenalp und Ziff. 8 Engelalp wörtlich «Freies/wildes Campieren und Biwakieren sind verboten.», Gehrihorn gleich. WILDSG-GeoPackage des Kantons Bern (Revision 2024) und die Ebene des Bundesportals, Distanzen von den vier Punkten: Kiental Nr. 24 (das eidgenössische Banngebiet) an allen vier innerhalb; Gehrihorn Nr. 11 Zone 2 (810 ha, rechtsverbindlich, 01.01. bis 31.12.) 3'648 m westsüdwestlich der Griesalp, 3'214 m von der Bundalp; Gehrihorn Zonen 1 und 3 3'983 bis 5'106 m; Latrejenalp Nr. 28 Zone 1a (1'402 ha, 2024, rechtsverbindlich, ganzjährig, dazu Wegegebot 1. März bis 31. Juli) 4'537 m nördlich der Griesalp bei Azimut 26; Zone 1b 7'026 m; Engelalp Nr. 8 (831 ha, 2024) 5'411 m bei Azimut 338; Breithorn Nr. 5 (3'165 ha, 2018, keine Campingmassnahme) 3'560 m vom Gamchiboden. Wildruhezonen auf dem Bundesportal: kein Treffer auf der Griesalp, dem Gamchiboden oder der Bundalp. Kachelung der Auswege im 250-m-Raster: nördlich (Fenster 2'621'500 bis 2'626'500 / 1'159'500 bis 1'163'500) liegt jede Zelle ausserhalb des eidgenössischen Banngebiets in Engelalp oder Latrejenalp 1a/1b, der Latrejenboden zusätzlich im NSG 58 Suldtal, die einzigen freien Zellen die Dorfmulde von Kiental auf 1'026 bis 1'307 m, 5,4 bis 6,7 km von der Griesalp; westlich (Fenster 2'617'500 bis 2'621'500 / 1'153'500 bis 1'157'500) schliessen die drei Gehrihorn-Zonen lückenlos ans Banngebiet an (0,0 Prozent ausserhalb beider, wie der Ärmigchnubel-Artikel fand), die freien Zellen alle unter 1'300 m an der Kandertalflanke 6,9 bis 7,5 km entfernt; die Nordterrasse des Dreispitz auf 2'253 m in Latrejenalp 1a und im NSG 58. Keine erteilte kantonale Ausnahme nach VEJ Art. 5 Abs. 1 Bst. e für das Kiental im WILDSG-Eintrag, im Objektblatt oder im Amtsblatt. Berner Amtsblatt-API, Rubrik gerichtliche Verbote: Griesalp, Gamchi, Bundalp, Tschingelsee, Kiental, Gorneren je 0 (ungefiltert 2'847'360; «Kiental» 140 Treffer über alle Rubriken als Kontrolle). belex.sites.be.ch (WTSchV), Objektblatt Latrejenalp Nr. 28 (PDF), WILDSG-GeoPackage (ZIP).
  7. Gelände, 20. September 2026 (swissALTI3D-Raster 25 m, swissimage-Orthofoto mit 0,67 bis 1 m pro Pixel, swissTLM3D-Wald über WMS, weil die Waldebene nicht per Identify abfragbar ist). Griesalp: fünf Hotelgebäude, ein Parkplatz nördlich der Gornerenbrücke mit rund vierzig Autos am Flugtag, die Wendeschleife, die Gamchibachschlucht, geschlossener Fichtenwald auf allen Seiten; der Beschriftungspunkt in der Landwirtschaftszonen-Wiese zwischen den Hotels und der Brücke. Gamchiboden: 529 Zellen, 1'636 bis 1'847 m, Median der Neigung 17,6 Grad, 128 Zellen unter 10; die Punktzelle 13,7 Grad auf 1'668 m; flachste Zellen 0,6 Grad bei 2'626'598 / 1'153'328 (1'640 m, 266 m bei Azimut 311), 1,1 bei 2'626'548 / 1'153'403 (1'638 m), 1,3 bei 2'626'648 / 1'153'253 (1'643 m) und 2'626'623 / 1'153'303, 1,4 und 1,6 bei 2'626'623 / 1'153'078 und 1'153'103 (1'645 m); im Orthofoto beidseits des verzweigten Kiesbetts des Gamchibachs und auf der beweideten Weide an beiden Ufern, die 0,6-Grad-Zelle am Westrand des Kiesbetts, die 1,3-Grad-Zelle bei 2'626'648 / 1'153'253 Weide am Ostufer zwischen Gerinne und Alpgebäuden; ein grauer Schuttfächer im Nordosten, Moränenbuckel Richtung Vorfeld im Süden; Alphütte Gamchi (2'626'760 / 1'153'284, zwei Gebäude, Gamchi 1009 und 1009a; ein kleines Gebäude bei 2'626'573 / 1'153'155) 130 bis 180 m von den flachen Zellen in voller Sicht; der markierte Weg Griesalp, Gamchi, Gspaltenhornhütte quert den Boden; das Baugesuch 2026 setzt einen neuen Blockdamm und den wiederhergestellten Fuss- und Viehsteg bei 2'626'630 / 1'153'045, 100 m südlich der flachsten Zelle; Wasser der gletschergespeiste Gamchibach. Waldgrenze: geschlossener Wald bis etwa 1'700 m in der Gamchischlucht (Bürgli 1'617 m) und 1'750 bis 1'800 m am Bundhang, ein letzter Bestand auf 1'826 m unter dem Oberloch; der Gamchiboden ist baumloser Sander auf 1'640 m, unter der regionalen Waldgrenze, das Naturwaldreservat Kiental 457 m nordwestlich der flachsten Zelle. Obere Bundalp: 529 Zellen, 1'714 bis 1'992 m, Median 23,9 Grad, 39 Zellen unter 10; beste Zellen 5,8 Grad bei 2'625'279 / 1'153'695 (71 m vom Berghaus bei Azimut 45) und 6,3 bei 2'625'304 / 1'153'670 (79 m); zwei sanftere Bänke mit 2,9 bis 4,4 Grad 257 bis 292 m südsüdöstlich auf 1'874 bis 1'875 m (2'625'354 / 1'153'420), dieselbe Alp, 2'000 m innerhalb des Banngebiets; buckliger Karstrasen mit Kalkfelsen, das Berghaus mit Nebengebäuden und parkierten Autos am Ende der Alpstrasse; Alpkataster: «Das ganze Weidegebiet liegt oberhalb der Waldgrenze». Der «ehemalige Tschingelsee» ist eine verlandete Schwemmebene, keine Wasserfläche zu maskieren. api3.geo.admin.ch (Profil), Amtsblatt Bern (Gamchi).
  8. Die Alpen und ihre Eigentümer. Amtsblatt des Kantons Bern, Baugesuch BP-BE10-0000008530 vom 18. März 2026: «Wiederherstellung Fussgänger- und Viehsteg über Gamchibach, Neubau Schutzdamm mit Steinblöcken ... Parzelle Nr. 173, Koordinaten: 2'626'630 / 1'153'045 ... Landwirtschaftszone (LWZ) kommunales Landschaftsschutzgebiet, BLN-Objekt Nr. 1507 (Berner Hochalpen und Aletsch-Bietschhorn-Gebiet), Auengebiet von nationaler Bedeutung, Eidg. Jagdbanngebiet / Wildtierschutzgebiet», Bauherrschaft «Alpschaft Gamchi, p. Adr. Bernhard Bhend, Ausserschwandiweg 4, 3713 Reichenbach i. K.»; Baugesuch BP-BE10-0000009174 vom 1. Juli 2026 (Verlegung des Käselagers in die Sennhütte Läger bei 2'625'785 / 1'153'155, «Nachträgliche Bewilligung der Parkplatzfläche»), Bauherrschaft «Alpschaft Bund Kiental, Ueli Schneider, Brüggmatteweg 28, 3714 Frutigen». Alpbeizli Gamchi, 1'672 m (eigener Eintrag der Betreiber): Stefan und Elisabeth Bühler, Alp 033 676 24 57, Tal 033 676 01 87, Mobile 078 713 16 85, Käse und Verpflegung für Wanderer, «Pizza auf Vorbestellung», Zugang «Mit dem PW oder ÖV bis Griesalp, dann auf Wanderwegen in ca. 1 Stunde auf die Alp.»; kein Übernachtungsangebot, keine Zeltposition. alporama, Alpkataster 567-114 Bundalp (privates Alpinventar, Kolorit): «Genossenschaftsalp der Alpschaft Bund mit über 41 Alpansprechern», 300 ha, «geseyt für 140 Kuhrechte», Obere Bundalp «150 Stösse in 65 Tagen (Ende Juni bis Anfang September)», «Das ganze Weidegebiet liegt oberhalb der Waldgrenze», Brand vom 23. April 2026 nach Schweizer Bauer vom 25. Juli 2026. Berghaus Bundalp (eigene Seite der Betreiber): Familie Christina und Daniel Bill-Steiner, 033 676 11 92, info@bundalp.ch; Hinweis 2026 «Infolge eines Brandfalls ist im Sommer 2026 ausschliesslich unser Touristenlager für Übernachtungen verfügbar.» Kein Einwilligungsweg: VEJ Art. 5 Abs. 1 Bst. e behält Ausnahmen dem Kanton vor (Quelle 1). Amtsblatt Bern (Kiental), alp-beizli.ch (Gamchi), alporama.ch (Bundalp), bundalp.ch.
  9. Betten, geprüft am 20. September 2026. Berghaus Bundalp, 1'840 m, am Hohtürliweg: «Übernachten ab CHF 25.-/Nacht», Touristenlager mit Decken und Kissen, Frühstück immer inbegriffen, Halbpension gegen kleinen Aufpreis, Dusche 2 Franken, «ab Mitte Juni bis Ende September täglich geöffnet», Twint, Karte, bar, Euro; 2026: Restaurant am 16. Juni nach dem Brand vom 23. April wiedereröffnet, nur das Touristenlager nimmt Übernachtungsgäste; Bettenzahl nicht publiziert; 033 676 11 92. Gspaltenhornhütte SAC, 2'455 m, Sektion Bern, 60 Plätze, Hüttenwarte Monika Schmidlin und Thomas Jentsch, 033 676 16 29, info@gspaltenhornhuette.ch; von der Griesalp «Aufstieg 3:30 h, 1100 Hm»; offen Juli bis September, teilweise Juni und Oktober, Banner der Seite am 20. September 2026 «geöffnet bis 10. Oktober» und «Aufgrund der grossen Wasserknappheit können wir keine Waschmöglichkeiten anbieten»; Online-Reservation obligatorisch bis am Vorabend, danach telefonisch; Preise von der Seite nicht extrahierbar. Blüemlisalphütte SAC, 2'840 m, Sektion Blüemlisalp, 100 Plätze plus ein ganzjährig offener Schutzraum mit 16 Plätzen, Hüttenwart Jürg Martig, 033 676 14 37, info@bluemlisalphuette.com; von der Griesalp «Aufstieg 4 h, 1450 Hm», «Bewartung Mitte Juni - Mitte Oktober, je nach Witterung»; 150 m südöstlich des Hohtürli auf der Kandersteger Seite, 12 m ausserhalb des Banngebiets. Rotstockhütte, 2'039 m, Lauterbrunnen, Skiklub Stechelberg, 033 855 24 64, offen 6. Juni bis 30. September 2026, 1'792 m ausserhalb des Banngebiets. Naturfreundehaus Gorneren, 1'471 m, 600 m von der Haltestelle Griesalp, 45 Plätze, Hauswart Daniel Bösch, 033 676 11 40, gorneren@nfh.ch, Sommersaison 9. Mai bis 25. Oktober, Zimmer mit Halbpension 85 Franken für Mitglieder und 95 Franken für Nichtmitglieder, Jugendliche 63 / 73, Kinder 50 / 60, Seidenschlafsack inbegriffen. Berggasthaus Golderli, 1'440 m, 60 Plätze (9 Doppelzimmer, 2 Viererzimmer, Lager mit 6, 4, 10 und 14 Plätzen), Touristenlager 80 Franken plus 4 Franken Kurtaxe, mit Bettwäsche 90 Franken, Doppelzimmer 220 Franken plus 8, alles mit Halbpension, 033 676 21 92, Reservation per E-Mail mail@golderli.ch; Hinweis 2026 «Wegen Todesfall ist diese Saison nur noch für Hotelgäste geöffnet.» Griesalp-Hotels, fünf Häuser, 40 Zimmer, Doppelzimmer Classic ab 210 Franken, Superior ab 305 Franken, 033 676 71 71, «Wildspezialitäten ab Sonntag, 20.09.2026», Sommer «Zufahrt mit dem Auto bis zum Hotel möglich (Gratisparkplätze)», Winter Strasse nur bis Parkplatz Tschingel, Hotel-Schneemobil 15 Franken pro Person. bundalp.ch (Übernachten 2026), gspaltenhornhuette.ch, sac-bluemlisalp.ch, naturfreundehaeuser.ch (Gorneren), golderli.ch, griesalp-hotels.ch.
  10. Anreise, Feuer, Jagd. Postauto-Linie 31.220 Reichenbach i. K., Kiental, Griesalp, Fahrplanjahr 2026 (Stand 3. März 2026): Griesalp nur vom 23. Mai bis 18. Oktober 2026 bedient; Ankunft «Griesalp, Kurhaus» 08:12, 10:12, 12:12, 12:35, 14:12, 16:12, 18:12; Abfahrt 08:43, 10:43, 12:43, 14:43, 16:43 und ein letzter Kurs um 18:16 (18:26 Tschingel, 18:58 Reichenbach Bahnhof); mehrere Kurse tragen Verkehrstage, deren Symbole der PDF-Text nicht auflöst, den Tag auf sbb.ch prüfen; Fussnote «Obligatorische Reservation (gratis) via SBB Mobile oder sbb.ch bis 1 Stunde vor Abfahrt» für den Abschnitt Kiental, Tschingel bis Griesalp, Kurhaus auf den markierten Kursen; Winter (19. Oktober bis 22. Mai) Busse bis Kiental, Ramslauenen. Die Griesalp-Hotels nennen die Strasse «die steilste Postautostrecke Europas», 28 Prozent (Kolorit). Strasse und Parkplatz: Quelle 5 (Strassenreglement, Parkplatzverordnung); das Griesalp-Portal (Kolorit): Gratisparkplätze für Hotelgäste, öffentlicher Parkplatz 2 Franken pro Stunde. Feuer: Regierungsstatthalterämter, 20. September 2026, «Aktuell sind keine Feuerverbot im Kanton Bern in Kraft»; Amt für Wald und Naturgefahren: «Die Waldbrandgefahr wird in folgenden Regionen des Kantons Bern als «mässig» beurteilt (Stufe 2): ganzer Kanton Bern»; im NSG 156 Feuer nur am bezeichneten Rastplatz (Ziff. 4 Bst. j). Jagd: VEJ Art. 5 Abs. 1 Bst. a verbietet die Jagd im Banngebiet; Amtsblatt KA-BE50-0000001777 vom 24. Juni 2026, «Vergrämungsabschüsse Rotwild in eidgenössischen Jagdbanngebieten»: «durch die Wildhut, in Zusammenarbeit mit den freiwilligen Jagdaufsehern ... Kiental bis 20 Stück. Die Vergrämungsabschüsse finden ab 5 Tage vor der Hauptjagd und während der Nachjagd ab Ende Brunftzeit statt»; ausserhalb des Banngebiets, WEU Jagdzeiten 2026: «Die Gämsjagd dauert vom 10. bis 30. September 2026.», Rothirsch-Nachjagd 10. Oktober bis 15. November. Fahrplanfeld 31.220 (PDF), griesalp.ch (Anreise), rsta.dij.be.ch (Feuerverbot), weu.be.ch (Jagdzeiten).
  11. Die zwei Auswege, aus den Primärtexten, die diese Reihe bereits gelesen hat. Kandersteg, Gemeindepolizeireglement, in Kraft seit 1. Januar 2021 (Urnenabstimmung 294 zu 53): Art. 6 Bst. c (Definition des Campierens, «... Nicht darunter fällt das Übernachten im Freien ohne Zelt, im Iglu oder in einer Schneehöhle (Biwakieren).»), Art. 7 Abs. 1 («Das Campieren ausserhalb der speziell dafür vorgesehenen und bewilligten Flächen ist nicht gestattet.»), Abs. 2 («Die Gemeinde kann Ausnahmen auf Gesuch hin bewilligen.»), Art. 26 Abs. 1 (Busse bis Fr. 5'000); Gemeindepolizeiverordnung Kandersteg (1. Januar 2021) Art. 8 Abs. 3 Bst. a («Art. 7 Campingverbot 200.00»); der ebene Boden südlich des Hohtürlikamms (0,6 Grad 154 m südlich, 2'785 m; 1,2 Grad 51 m südsüdwestlich, 2'757 m) ist Kandersteg und liegt ausserhalb des Banngebiets. Lauterbrunnen, Camping-Reglement, in Kraft seit 1. Januar 2025: gemeindeweites Verbot des Campierens ausserhalb von Campingplätzen, Busse bis 5'000 Franken, Tarif 200 Franken, Ausnahme für «das vereinzelte Campieren auf privatem Gelände, zu privaten Zwecken»; die Sefinenalp (Alpkorporation Sefinen, Leute in Boganggen neben der Rotstockhütte) ist die Einwilligungspartei östlich der Sefinenfurgge. Distanzen von der Griesalp: Hohtürli 4'119 m Luftlinie, 2'778 m, rund 4 h und 1'390 m Aufstieg; Sefinenfurgge 4'263 m über die Bundalp, 2'612 m, rund 4 h und 1'220 m Aufstieg. gemeindekandersteg.ch (Reglemente), Camping-Reglement Lauterbrunnen (PDF).