Stand: 19. September 2026

Wildcampen in Ferpècle

In Ferpècle endet die Strasse des Val d'Hérens: ein Weiler auf 1'784 m, eine Staumauer, darüber die Kiesebene zweier Gletscher und die Alp Bricola auf 2'416 m. Ein Weiler ist kein Platz, dieser Report antwortet also für den Boden darüber, und die Antwort ist eine: Evolène verbietet Campieren und alles Vergleichbare, 200 bis 500 Franken, das Vorfeld trägt ein zweites Verbot. Was bleibt: Dortoir, Hütte, Zeltplatz.

Was heisst das?

Illegal Eine konkrete Regel verbietet es, meist mit Busse, und sie wird durchgesetzt. Schlaf woanders.

Nicht erlaubt Hier gibt es keinen echten Platz zum Zelten. Ein abgesperrtes Gelände, ein bebautes Gebiet oder nirgends sinnvoll zum Hinlegen, auch wenn keine Busse droht.

Kommt drauf an Du darfst hier schlafen, aber zuerst gilt eine Bedingung: den Grundeigentümer fragen, einen Platz buchen, in einer festen Zone bleiben oder statt Zelt nur biwakieren. Der Bericht sagt, welche.

Toleriert Keine Regel erlaubt oder verbietet es klar, aber eine einzelne Nacht wird in der Praxis akzeptiert und niemand schreitet ein. Üblich für hohe Biwaks über der Baumgrenze.

Legal Eine Nacht ist hier in Ordnung. Entweder erlaubt es eine Regel, oder wir haben alle Gesetze geprüft und nichts dagegen gefunden. Trotzdem: spät aufbauen, früh weg, keine Spuren.

Was «Wildcampen» hier meint: eine Nacht. Ein kleines Zelt oder ein Biwaksack, gegen Abend hinauf, am Morgen weg. Kein Basislager, kein Camper. Die meisten Schweizer Verbote sind gegen das Campieren geschrieben; ob eine einzelne Nacht auch darunter fällt, hängt am genauen Wortlaut, und genau den prüft dieser Artikel. Der ganze Unterschied: Wildcampen oder Biwakieren.

Was Ferpècle ist: ein Strassenende auf 1'784 m, ein Gletschervorfeld an der Waldgrenze, eine Alp auf einer Terrasse auf 2'416 m

Wildcampen in Ferpècle ist eine Frage nach dem Talschluss des Val d'Hérens, und der hat drei Böden. Das Strassenende bei Les Salays, 1'784 m: ein Weiler in der Maiensässzone, das Cabanotel, eine Bushaltestelle, ein Parkplatz und 800 m weiter die Staumauer der Grande Dixence mit den Kiesflächen der Borgne daneben. Über der Mauer öffnet sich das Tal zum Vorfeld, in dem sich Glacier du Mont Miné und Glacier de Ferpècle treffen, ein verzweigter Sander auf 1'950 bis 2'000 m mit einem Gletschersee an jeder Zunge und Lärchenterrassen am Ostufer. Und auf einer Terrasse 400 m über der Westseite des Vorfelds die Alp Bricola auf 2'416 m: eine Gruppe Steinhütten und Ruinen, ein hohes Steinhaus, ein grosses Gebäude mit Blechdach, kurz beweidete Weide, von Felsbändern durchzogen, und der Weg, der weiter zur Cabane de la Dent Blanche führt. Der Beschriftungspunkt des Ortsverzeichnisses für Bricola ist ein 29 Grad steiles Felsband 21 m vom hohen Haus; der einzige ebene Boden im Umkreis von 300 m, 6 Grad bei 2'609'895 / 1'099'437, ist der Grasvorplatz des grossen Gebäudes, 29 m von seiner Wand und neben dem Weg. Die örtliche Waldgrenze liegt bei etwa 2'050 m für Bäume und 2'200 m für Krummholz, Bricola also deutlich darüber, das Vorfeld genau darauf, halb in Lärchen.7

Würde hier jemand schlafen? Ja, und es geschieht, auf der Lärchenterrasse des Vorfelds (eben, Wasser, windgeschützt) und auf dem Gras neben den Gebäuden von Bricola. Der Geländetest allein stutzt die Alp schon zurecht: Der ebene Boden ist ein Vorplatz in Sicht einer Haustür und eines Wegs. Aber der Grund, warum der Chip Illegal sagt, ist nicht das Gelände. Es ist, dass dieser ganze Talschluss in Evolène liegt, und Evolène hat seine Regel aufgeschrieben.7

Die Regel der Gemeinde: Campieren und alles Vergleichbare im ganzen Gebiet verboten, mit Tarif und Tafel

Das Wallis hat kein kantonales Campingverbot, und genau deshalb entscheidet der Gemeindeartikel. Das Règlement communal de police von Evolène, beschlossen am 20. März 2018, von der Urversammlung am 13. Juni genehmigt und vom Staatsrat am 21. November 2018 homologiert, ist das einzige Polizeireglement auf der Seite der Gemeinde, und seither wurde keine Änderung publiziert: Das Amtsblatt trägt jede Mitteilung aus Evolène seit März 2023 und liefert keine. Art. 4 Abs. 1 erklärt es «sur l'ensemble du territoire de la Commune d'Evolène» anwendbar, Abs. 2 lässt die Gemeinde auf Privatgrund eingreifen, und Art. 54 Abs. 2 ist die Regel:1

«Le camping, le caravaning et ce qui leur est assimilable sont interdits en dehors des emplacements autorisés expressément désignés comme tels par l'Autorité.»Règlement communal de police d'Evolène 2018, Art. 54 Abs. 2.

«Et ce qui leur est assimilable» ist die Klausel, die ein Zelt für eine Nacht erfasst: eine ausdrückliche Ausdehnung auf alles Vergleichbare, keine Fahrzeugliste. Die Wörter «bivouac» und «tente» kommen im Text nicht vor (eine frische Wortzählung am gescannten Reglement: bivouac 0, tente 0, camping 3, caravan 4, mit «police» 84 als Kontrolle), eine Nacht ganz ohne Zelt im Sack ist also eine ungetestete Grauzone, wie der Artikel zum Col du Tsaté in dieser Reihe für dieselbe Gemeinde sagt. Zwei Dinge schieben diese Grauzone Richtung «erfasst»: Die eigene Strassentafel der Gemeinde streicht ein Zelt durch, und im Vorfeld nennt, wie der nächste Abschnitt zeigt, der Tarif des Kantons das Biwak beim Namen. Art. 78 Abs. 1 setzt die Busse zwischen 10 und 10'000 Franken, bei Minderjährigen höchstens 1'000, und Art. 76 Abs. 3 lässt Fahrlässigkeit genügen. Und anders als der Tsaté-Artikel es las, publiziert Evolène eine Zahl: Das Blatt «Garanties d'amendes» auf der Polizeiseite führt «Camping en dehors des emplacements autorisés: 200.- / 400.- / 500.-», Minimum, Maximum, Wiederholung, und die auf dem eigenen Flyer der Gemeinde fotografierte Tafel liest sich «Camping sauvage interdit / Wildes Kampieren verboten / Wild camping forbidden / Amende/Straffe/Fine frs 500». Seit 2020 schreibt die Police intercommunale du Val d'Hérens die Bussen.12

Die Ausnahme, die der Artikel nennt, «emplacements autorisés expressément désignés», existiert und liegt nicht hier. Die Gemeinde hat ihre drei Zeltplätze bezeichnet, Evolène, Molignon in Les Haudères und den provisorischen Platz in Arolla, und am 4. Juli 2026 vier Parkplätze für autarke Wohnmobile (Fontanesse in Arolla, Tauge in Les Haudères, Télé-Evolène in Lannaz, Villaz): nur Nachtparkieren, 15 Franken plus Kurtaxe, eine Vignette an der Scheibe, und nur wenn die drei Zeltplätze voll sind. Nur Fahrzeuge, nirgends eine Zeltzone, nichts in Ferpècle, Bricola oder im Vorfeld. Eine Einwilligung des Grundeigentümers kennt das Reglement nicht, nur «l'Autorité», der Gemeinderat, kann einen Platz bezeichnen, und Art. 4 Abs. 2 reicht auf Privatgrund. Das ist der ganze Grund, warum das Urteil Illegal lautet und nicht Kommt darauf an: Niemand in Ferpècle, nicht die Alp, nicht die Burgergemeinde, nicht das Cabanotel, kann eine Nacht mit einem Ja rechtmässig machen.21

Das zweite Verbot im Vorfeld: eine geschützte Aue, in der der Kanton das Biwak nennt

Die Kiesebene unter den Gletschern ist nicht nur Evolèner Boden. Sie ist das Auengebiet von nationaler Bedeutung Nr. 131 «Ferpècle», 17,5 ha verzweigte Borgne und Sander von den beiden Zungen bis 500 m unter den Zusammenfluss, seit 1992 im Bundesinventar; die Flächen zwischen Strassenende und Staumauer sind das Objekt Nr. 130 «Salay», 14,1 ha. Am 20. Juni 2007 stellte der Staatsrat beide samt Pufferzonen als «sites naturels protégés» unter Schutz (Beschluss RS/VS 451.348, in Kraft seit 3. August 2007), verlangte Informationstafeln und die Aufnahme als Naturschutzzonen in die Nutzungsplanung der Gemeinde, und schrieb die Verbote in Art. 4 Abs. 1: unter sechzehn Punkten «h) le brûlage; i) le camping; ... p) le lâchage des chiens». Der Puffer ist im kantonalen Kataster als kommunale «Zone de protection de la nature (73)» gezeichnet, 24 ha, und die Homologation des Evolèner Zonenplans von 2009 hält fest, dass sie nach dem Beschluss gezogen wurde.35

Wo das die ebenen Zellen hinstellt: Die Lärchenterrasse am Ostufer bei 2'609'019 / 1'100'080 (1'958 m, 2,8 Grad), der verlockendste Boden im Tal, liegt 70 m ausserhalb des Bundesobjekts, aber 47 m innerhalb des Puffers, also unter Art. 4 des Beschlusses. Der Kiesrand bei 2'609'019 / 1'099'605 (1'963 m), 15 bis 30 m von den Armen der Borgne, liegt 50 m innerhalb des Bundesobjekts selbst. Die Sanktionskette ist kantonal: Das Naturschutzgesetz, LcPN Art. 34, bestraft Verstösse gegen einen Schutzbeschluss, und sein Abs. 2bis lässt den Kanton kleine als Ordnungsbussen einziehen; der Anhang 4 der Verordnung listet sie, und Nr. 6 lautet «Bivouaquer et camper dans un site avec interdiction: Fr. 50», Nr. 7 «Faire du feu dans un site avec interdiction: Fr. 100», Nr. 3 freilaufende Hunde 50 Franken. Im Vorfeld ist die realistische Zahl also fünfzig Franken vor Ort von einem Wildhüter, einem Förster oder der Polizei, das Biwak ist benannt, und die 200 bis 500 Franken der Gemeinde kommen obendrauf. Welche Busse eine Patrouille schreibt, ist nicht dokumentiert; beide sind Recht.43

Was sonst auf diesem Boden liegt, und was nicht: BLN, zwei kantonale Banngebiete, ein Waldreservat, die Zermatter Linie

Bricola, das Vorfeld und die Staumauer liegen im BLN-Objekt 1707 «Dent Blanche, Matterhorn, Monte Rosa», 26'957 ha; das Strassenende liegt 122 m ausserhalb. Das BLN bindet Behörden und büsst niemanden. Der kantonale Kataster legt Bricola in die Landwirtschaftszone (Alpen) unter der Landschaftsschutz-Überlagerung, 606 m von der Naturschutzzone, und das Bau- und Zonenreglement von Evolène nennt Camping nur im Artikel zur Campingzone; sein Art. 67 führt «La remointze de Bricolla» unter den Alpgebäuden, deren landwirtschaftlicher Charakter zu erhalten ist, und sein Naturschutzzonen-Artikel sagt, der Zugang «kann eingeschränkt werden», ohne Campingwort. Kein eidgenössisches Jagdbanngebiet im Umkreis von 10 km (Dixence, 10,2 km); keine Wildruhezone näher als 3,6 km, und die Zonen des Val d'Hérens sind «recommandée», unverbindlich, Dezember bis April. Kein Moor, keine Trockenwiese, kein Militärperimeter, Kontrollen bei jedem Lauf bestanden.65

Zwei Linien zählen aus einem anderen Grund. Die kantonalen Banngebiete, DFC 123 Bréona (1'749 ha) und DFC 124 Mont Miné (564 ha), sind kantonale Jagdverbote nach dem kantonalen Jagdgesetz, keine eidgenössischen Jagdbanngebiete: Das Bundesverbot fürs Campieren und die Ordnungsbusse von 150 Franken gelten dort nicht, das Jagdgesetz hat kein Campingwort, und seine Ausführungsverordnung erlaubt Jägern sogar Biwakzelte im offenen Gelände unter Vorbehalt der übrigen Regeln. Aber die Grenze von DFC 123 läuft durch die Hütten von Bricola selbst, 7 m vom hohen Steinhaus, mit der Weide nördlich und östlich des Wegs innen und den Vorplatzzellen südwestlich davon knapp aussen, und der alte Pin des Guides auf dem Gletscher liegt 133 m innerhalb von DFC 124. Vom 21. September bis 3. Oktober 2026 sagt dir diese Linie, auf welcher Seite der Alp geschossen wird. Die Lärchenterrasse im Vorfeld liegt zudem im Waldreservat Veisivis, einer Vereinbarung von 2019 zwischen der Burgergemeinde Evolène, den zwei Alpen und dem Kanton, die die Holznutzung für fünfzig Jahre einschränkt und ausdrücklich festhält, dass freies Betreten, Beeren- und Pilzsammeln möglich bleiben; sie hat keine Campingklausel und ändert am Urteil nichts.65

Und die Grauzone, die nicht hilft: Der obere Glacier de Ferpècle gehört zu Zermatt, dessen Polizeireglement eine Ausnahme mit Einwilligung des Grundeigentümers kennt. Die Gemeindegrenze kreuzt die Gletscherachse bei 2'612'070 / 1'094'330, 3'490 m, auf dem Firn Richtung Col d'Hérens. Alles darunter, die Zunge, das Vorfeld, Bricola 5,6 km und 1'085 m tiefer, die Cabane de la Dent Blanche und ihr Zustieg, ist Evolène. Der Einwilligungsweg erreicht keinen Boden, auf dem ein Wanderer schlafen würde.6

  • Nicht in Bricola, nicht im Vorfeld, nicht am Strassenende. Bricola und das Strassenende sind gemeindeweites Verbot, 200 bis 500 Franken im Tarif; das Vorfeld ist das plus der Auenbeschluss, 50 Franken vor Ort mit benanntem Biwak. Das ebene Gras neben den Gebäuden von Bricola ist ein Vorplatz auf der DFC-Linie; die Lärchenterrasse liegt in der Naturschutzzone; der Sander liegt im Bundesobjekt und ist eine Schwemmebene mit einem Gletschersee an jeder Zunge. Auf keinem davon gibt es einen Einwilligungsweg.137
  • Das Cabanotel de Ferpècle am Strassenende. Das frühere Hôtel du Col d'Hérens, von anakolodge wiedereröffnet, Route de Saleu 1: offen 7. Mai bis 1. November 2026, sieben Doppelzimmer, eine Familiensuite und ein Dortoir mit sechs Plätzen ab 54 Franken pro Person mit Bettwäsche, Halbpension obligatorisch; Doppelzimmer ab 145 Franken plus Halbpension. Im September und Oktober vorher anrufen, das Tourismusbüro führt diese Monate als noch zu bestätigen: 079 686 50 04. Parkplatz davor. Die Buvette Le Petit Paradis kurz vor der Staumauer bewirtet bis Ende Oktober, keine Betten.9
  • Die Cabane de la Dent Blanche. SAC-Sektion Jaman, 3'507 m, 34 Plätze, 4 km und 1'100 m Moränenweg über Bricola: bewartet 20. Juni bis 20. September 2026 je nach Wetter, 54 Franken, Mitglieder 37, Halbpension 45, nur Bargeld, keine Reservation; ausserhalb der Saison ein Winterraum mit 20 Plätzen und Holzofen. 027 283 10 85. Kein Ort, den man in der Dämmerung mit dem Zelt auf dem Rücken erreicht; ein Ort, den man plant.9
  • Die Zeltplätze. Camping Molignon in Les Haudères, ganzjährig offen: ein Platz für ein kleines Zelt ohne Auto 10 Franken plus 7.90 pro Erwachsenen im September plus Kurtaxe, rund 19 Franken, das nächste legale Zelt zu Ferpècle. Camping d'Evolène schliesst am 21. September 2026 bis zum Frühling. Der provisorische Platz von Camping Arolla lief bis etwa 27. September. Wohnmobile: nur die vier Gemeindeparkplätze, 15 Franken pro Nacht, nur nachts, und nur wenn die Zeltplätze voll sind; Wohnwagen und Wohnmobile auf öffentlichem Grund sind sonst nach dem Parkierungsreglement verboten.92
  • Die «Cabane de Bricola» ist keine Hütte. Das grosse Gebäude auf der Karte ist das frühere Hôtel de Bricola, in den 1950er-Jahren von der Grande Dixence SA gekauft und als Unterstand für das Personal genutzt, das die Wasserfassungen wartet; die eigene Antwort der Gesellschaft an eine Hüttendatenbank lautet «il ne s'agit pas d'un refuge ou d'une cabane publique». Null Betten, geschlossen.8
  • Hinkommen, Feuer, Jagd. Postauto 383 von Les Haudères, poste nach Ferpècle fährt bis 27. September 2026, 27 Minuten; an einem Septembersamstag hinauf um 09:35, 11:33, 12:34, 15:35, 17:35 und zuletzt hinunter um 18:09. Die Strasse ab La Forclaz ist öffentlich und bis in den Oktober offen; hinter dem Strassenende brauchen Fahrzeuge eine Gemeindebewilligung. Bricola von Les Salays rund 2 h 30 und 650 m. Feuer: Das kantonale Generalverbot vom Juni 2026 wurde am 15. September aufgehoben; die Waldregeln greifen ab Gefahrenstufe 4 wieder; im Vorfeld ist Feuer durch den Beschluss rundweg verboten (100 Franken), gemeindeweit kosten offene Feuer 200 bis 400 Franken im Tarif. Jagd: Die Walliser Saison öffnet am 21. September 2026, Patent A bis 3. Oktober, Montag bis Samstag, auf beiden Flanken ausserhalb der zwei Banngebiete.1011

Allgemeine Regeln fürs Wildcampen

Das gilt überall dort, wo du wirklich draussen schlafen darfst, was in Ferpècle ein Dortoir, eine Hütte oder einen Zeltplatz heisst, und nirgends auf der Alp oder im Vorfeld. Es ist kein Gesetzestext, sondern Anstand und gesunder Menschenverstand, und in einem Tal, in dem die Gemeinde ihren Tarif auf eine Strassentafel gedruckt hat, ist es auch das, was die Zeltplätze offen und die Alp freundlich hält.

  • Kein Feuer. Offenes Feuer hat in den Bergen nichts verloren. Ein Gaskocher reicht.
  • Spät aufstellen, früh abbauen. Erst gegen Abend aufbauen, früh wieder weg. Ein Biwak ist eine Nacht, kein Basislager.
  • Keinen Abfall zurücklassen. Alles, was du hochträgst, trägst du wieder runter, auch Bioabfall und WC-Papier.
  • Mindestens 50 Meter Abstand zu jedem Gewässer fürs grosse Geschäft, damit du nicht verschmutzt, was Mensch und Vieh trinken.
  • Klein und leise bleiben. Kleine Gruppe, kein Lautsprecher, keine Drohne, Hunde an der Leine, und das Wort des Alppersonals gilt.

Disclaimer

Dieser Artikel gibt meine Recherche und Einschätzung nach bestem Wissen wieder, Stand September 2026. Er stützt sich auf die unten verlinkten öffentlich zugänglichen und amtlichen Quellen. Er ersetzt keine Rechtsberatung und ist keine verbindliche Auskunft über die aktuelle Rechtslage.

Gemeindereglemente, kantonale Beschlüsse, Tarife und Hüttensaisons ändern sich. Das Reglement wurde per OCR aus dem gescannten PDF der Gemeinde gelesen und gegen die Seitenbilder geprüft; das Amtsblatt trägt Mitteilungen aus Evolène erst seit März 2023, eine Änderung zwischen 2019 und Anfang 2023 würde dort nicht erscheinen; die Eigentümer der Alpparzellen sind aus einer Waldreservatsvereinbarung abgeleitet, nicht aus dem Grundbuch; der Standort der fotografierten Tafel ist nicht angegeben; und keine tatsächlich in Ferpècle oder Bricola verhängte Busse ist aktenkundig. Prüfe vor jeder Tour die aktuellen Quellen selbst und folge den Anweisungen vor Ort. Ein echtes Notbiwak in einer Notlage ist eine andere Frage als ein geplantes Lager. Wer draussen übernachtet, trägt die Verantwortung für das eigene Verhalten und alle Folgen selbst. Hikebeast, Leon Helg und die Saftladen GmbH übernehmen keine Haftung für Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Textes getroffen werden, und rufen niemanden dazu auf, geltendes Recht zu brechen.

Häufige Fragen

Ist Wildcampen in Ferpècle erlaubt?
Nein. Das Polizeireglement von Evolène von 2018 verbietet Camping, Caravaning und alles ihnen Vergleichbare ausserhalb der von der Behörde ausdrücklich bezeichneten Plätze, im ganzen Gemeindegebiet einschliesslich Privatgrund (Art. 4 und Art. 54 Abs. 2), mit einer Busse von 10 bis 10'000 Franken, die der eigene Tarif der Gemeinde mit 200 bis 500 Franken beziffert. In Ferpècle, in Bricola und im Gletschervorfeld ist kein Platz bezeichnet, und das Vorfeld ist zusätzlich ein geschütztes Auengebiet, in dem ein Staatsratsbeschluss von 2007 das Campieren und die Ordnungsbussenliste des Kantons das Biwak nennt.
Wie hoch ist die Busse?
200 bis 500 Franken im Tarif der Gemeinde; 50 Franken vor Ort im Vorfeld. Art. 78 des Evolèner Reglements setzt einen Rahmen von 10 bis 10'000 Franken; das Blatt Garanties d'amendes auf der Polizeiseite führt Campieren ausserhalb bewilligter Plätze mit 200 Franken Minimum, 400 Maximum, 500 im Wiederholungsfall, und die Gemeindetafel sagt 500. Im Auengebiet unter den Gletschern setzt die Ordnungsbussenliste der kantonalen Verordnung Biwakieren oder Campieren auf 50 und Feuer auf 100 Franken; ein ordentliches Verfahren nach dem Naturschutzgesetz bleibt möglich. Welche Busse eine Patrouille schreibt, ist nicht dokumentiert.
Darf ich in Bricola ohne Zelt biwakieren?
Im Reglement ungetestet, und kein Weg. Der Text von Evolène verbietet Camping, Caravaning und das ihnen Vergleichbare und verwendet die Wörter Biwak oder Zelt nie, eine Nacht nur im Sack ist also eine Grauzone, die der Artikel als Grauzone publiziert. Die eigene Tafel der Gemeinde streicht ein Zelt durch, und im Vorfeld nennt der Tarif des Kantons das Biwakieren beim Namen. Der einzige ebene Boden von Bricola ist der Vorplatz eines geschlossenen Gebäudes neben dem Weg, auf der Grenze des kantonalen Banngebiets Bréona, in Sicht aller, die zur Dent-Blanche-Hütte gehen.
Gibt es in Bricola eine Hütte?
Nein. Das als Cabane markierte Gebäude ist das frühere Hôtel de Bricola, seit den 1950er-Jahren im Besitz der Grande Dixence SA und als Unterstand für das Personal genutzt, das die Wasserfassungen wartet; die Gesellschaft selbst sagt, es sei keine öffentliche Hütte. Die nächsten Betten sind das Cabanotel de Ferpècle am Strassenende (Dortoir ab 54 Franken mit obligatorischer Halbpension, offen bis 1. November 2026) und die Cabane de la Dent Blanche auf 3'507 m (bewartet bis 20. September 2026, danach Winterraum).
Wo beginnt der Zermatter Einwilligungsweg?
Auf dem Firn auf 3'490 m, nirgends brauchbar. Das Polizeireglement von Zermatt erlaubt Campieren mit Einwilligung des Grundeigentümers, und der obere Glacier de Ferpècle ist Zermatter Boden. Die Gemeindegrenze kreuzt die Gletscherachse bei 2'612'070 / 1'094'330 Richtung Col d'Hérens. Die Zunge, das Vorfeld, Bricola (5,6 km und 1'085 m tiefer), die Cabane de la Dent Blanche und ihr Zustieg liegen alle in Evolène, wo es keine Einwilligungsklausel gibt.
Leon Helg

Leon Helg

Schweizer Filmemacher und Softwareentwickler. Verbringt seine freie Zeit in den Schweizer Alpen und kartiert seine Lieblingsspots für Hikebeast. Postet als @leon.helg auf Instagram und TikTok.

Quellen

  1. Règlement communal de police de la Commune d'Evolène, vom Gemeinderat am 20. März 2018 beschlossen, von der Urversammlung am 13. Juni 2018 genehmigt, vom Staatsrat am 21. November 2018 homologiert, in Kraft mit der Homologation (Art. 81), ersetzt das Reglement vom 29. Januar 2008 (Art. 80); die letzte Seite vermerkt «Ce règlement a été corrigé conformément aux instructions reçues par le Conseil d'Etat lors de son homologation». Gelesen aus dem gescannten PDF der Gemeinde (32 Seiten, ohne Textebene), OCR mit 300 dpi, jedes Zitat gegen das Seitenbild geprüft. Art. 2 Abs. 2 («L'autorité communale (ci-après « l'Autorité ») est le Conseil municipal.»); Art. 4 («Champ d'application territorial»: Abs. 1 «Les dispositions du présent Règlement sont applicables sur l'ensemble du territoire de la Commune d'Evolène», Abs. 2 «L'autorité communale peut intervenir sur le domaine privé dans le cadre de ses compétences.»); Art. 54 («Camping, pique-nique et caravaning»: Abs. 1 Picknickplätze sauber hinterlassen, Abs. 2 «Le camping, le caravaning et ce qui leur est assimilable sont interdits en dehors des emplacements autorisés expressément désignés comme tels par l'Autorité. Demeurent réservées les dispositions spécifiques de la Loi fédérale dur la circulation routière du 19 décembre 1958 et la Loi d'application de la législation fédérale sur la circulation routière du 30 septembre 1987.», Abs. 3 Wohnwagenrotation auf dem offiziellen Durchgangsplatz, Abs. 4 Gebühren und Garantien); Art. 75 Abs. 1 (nur Polizei und vereidigte Gemeindeangestellte erstellen das Protokoll); Art. 76 Abs. 3 («Les contraventions au présent Règlement de police sont punissables même si elles procèdent d'une simple négligence.»); Art. 78 («Pénalités», Abs. 1 «Toute contravention au présent règlement, commise par un adulte, qui ne tombe pas sous le coup de la législation pénale fédérale ou cantonale sera punie d'une amende dont le montant ne peut être inférieur à 10 francs, ni supérieur à 10000 francs. S'agissant d'une personne mineure, le montant de l'amende ne peut excéder 1000 francs», Abs. 4 gemeinnützige Arbeit bis 360 Stunden mit Einverständnis). Wortgrenzen-Zählung am entsilbentrennten OCR-Text: bivouac 0, tente 0, camping 3, caravan 4, assimilable 1; Kontrollen «police» 84, «autorité» 62, «amende» 16. Änderungen: Die Reglementsseite der Gemeinde führt nur diesen Text; das Bulletin officiel du Valais (Mitteilungen aus Evolène seit 1. März 2023) liefert von 2019 bis 19. September 2026 keine Homologation eines neuen oder geänderten Polizeireglements von Evolène (Kontrollen: dieselbe Abfrage findet die Homologation von Grimisuat vom 23. Juni 2026; ungefilterte Gesamtzahl 1'439'130). Règlement de police (PDF), commune-evolene.ch (règlements), bulletin-officiel.vs.ch.
  2. Tarif, Tafel, bezeichnete Plätze, Polizei. Gemeinde Evolène, Polizeiseite, Rubrik «Amendes types et tarifs», Blatt «GARANTIES D'AMENDES» (Word-Dokument vom 31. Oktober 2018; Spalten Minimum / Maximum / Récidive / Sanctions adm.): «Camping en dehors des emplacements autorisés : 200.- 400.- 500.-», «Feux à l'air libre : 200.- 300.- 400.-», Fusszeile «Les frais administratifs ne sont pas inclus dans les garanties d'amendes»; das Blatt nennt keine Rechtsgrundlage und liest sich als Kautionstabelle der Polizei innerhalb des Rahmens von Art. 78. Plakat «Camping sauvage interdit / Wild camping prohibited / Dans nos campings vous dormirez mieux!» (Gemeinde Evolène und Evolène Région) und zweiseitiger Flyer: «Selon l'article 54 du règlement communal : « le camping, le caravaning et ce qui leur est assimilable sont interdits en dehors des emplacements autorisés expressément désignés comme tel par l'autorité. » En cas d'infraction vous risquez une amende jusqu'à hauteur de 500 CHF. Le domaine public n'est pas un camping. La commune d'Evolène dit NON au camping sauvage.», mit Foto der kommunalen Strassentafel (Piktogramme Zelt, Wohnmobil und Wohnwagen durchgestrichen, «Camping sauvage interdit / Wildes Kampieren verboten / Wild camping forbidden / Amende/Straffe/Fine frs 500»); der Standort der Tafel ist nicht angegeben. Bezeichnete Plätze: Camping d'Evolène, Camping Molignon (Les Haudères), Camping Arolla (provisorischer Platz), und seit 4. Juli 2026 das «dispositif exceptionnel de stationnement pour les camping-cars et véhicules autonomes»: Parking Fontanesse (Arolla), Parking de Tauge (Les Haudères), Parking Télé-Evolène (Lannaz), Parking de Villaz, «Stationnement nocturne uniquement», 15 Franken pro Nacht plus Kurtaxe, Vignette, «accessibles uniquement lorsque les trois campings de la commune sont complets», «Des contrôles sont effectués régulièrement» (Camping-Seite von Evolène Région mit dem Wortlaut der Gemeinde; Tourismusseite, zitiert für die Regelung der Gemeinde). Police intercommunale du Val d'Hérens seit 1. Januar 2020, 027 207 23 36. Règlement pour le stationnement des véhicules von Evolène (beschlossen 5. Mai 2021, homologiert 20. September 2023), Art. 10 Abs. 2 («Dans les zones A, B et C le stationnement de véhicules sans plaques de contrôle, de bétaillères, de remorques, de caravanes, de camping-cars, de machines de chantier, de poids-lourds et de machines agricoles est interdit sur le domaine public»; Zone C ist das übrige Gemeindegebiet), Art. 11 (10 bis 10'000 Franken). Die Gemeindemitteilung vom Juni 2024 «Le camping sauvage reste interdit sur le territoire de la Commune d'Evolène», im Artikel zum Col du Tsaté am 4. August 2026 zitiert, leitet heute auf die Startseite um und ist nicht archiviert. Garanties d'amendes (PDF), commune-evolene.ch (police), Flyer mit der Tafel (PDF), evolene-region.ch (campings), Règlement de stationnement (PDF).
  3. Die Auengebiete. Décision concernant la protection des zones alluviales d'importance nationale «Lotrey», «Pramousse - Satarma», «La Borgne en amont d'Arolla», «Salay» et «Ferpècle», commune d'Evolène, Staatsrat des Kantons Wallis, 20. Juni 2007, RS/VS 451.348, in Kraft seit 3. August 2007 (BO 31/2007), am 19. September 2026 auf lex.vs.ch nicht aufgehoben; Ingress «vu l'ordonnance fédérale sur la protection des zones alluviales d'importance nationale du 28 octobre 1992 (objets nos 127, 128, 129, 130 et 131)». Art. 1 Abs. 1 («Les zones alluviales d'importance nationale "Lotrey", "Pramousse-Satarma", "La Borgne en amont d'Arolla", "Saley" et "Ferpècle" et leurs zones tampons, sises sur le territoire de la commune d'Evolène, sont déclarées sites naturels protégés. Leurs périmètres sont inscrits sur les extraits des plans parcellaires au 1:10'000 joints à l'original de la présente décision.»), Abs. 2 («Les sites protégés seront indiqués sur des panneaux d'information situés à des emplacements bien visibles et seront affectés, selon l'article 17 LAT, en zones de protection de la nature dans les plans d'affectations de zones de la commune.»), Abs. 3 (Aufnahme ins RCC); Art. 4 Abs. 1 («Dans les sites protégés sont interdites toutes activités portant atteinte à l'intégrité des sites et allant à l'encontre des buts de protection, notamment: a) toutes constructions et installations; ... e) l'exploitation touristique du lit de la rivière; ... h) le brûlage; i) le camping; j) la pénétration hors des chemins avec des véhicules de tous genres, excepté les véhicules agricoles; ... p) le lâchage des chiens (les chiens seront tenus en laisse).»); Art. 6 Abs. 1 (extensive traditionelle Landwirtschaft in den Pufferzonen zulässig); Art. 8 (Unterhalt der 130-kV-Leitung Chandoline, Ferpècle, Arolla und der bestehenden Wasserkraftanlagen gewährleistet); Art. 10 (Forst- und Naturschutzpersonal, Gemeinde- und Kantonspolizei, Wildhüter und Flurwächter müssen Verstösse melden); Art. 11 Abs. 1 («Les infractions à la présente décision seront punies par le département ou par le juge, selon les prescriptions de la législation sur la protection de la nature et du paysage.»), Abs. 2 (Wiederherstellung auf Kosten des Verursachers). Bundesobjekt 131 «Ferpècle» (Typ «Cours d'eau», 17,51 ha, Blattkoordinaten 2'609'020 / 1'099'740, 1'965 m, Aufnahme 1992, Revision 2017; Ring E 2'608'756 bis 2'609'290, N 1'099'162 bis 1'100'314) und Objekt 130 «Salay» (14,1 ha, E 2'607'779 bis 2'608'425, N 1'101'142 bis 1'101'841; die Haltestelle liegt 75 m ausserhalb, die Strasse quert es bei 2'608'300 / 1'101'400). Staatsrat, Homologation des neuen PAZ und RCC von Evolène, 26. August 2009: «Conformément à la décision du Conseil d'Etat du 20 juin 2007 concernant la protection des zones alluviales d'importance nationale « Lotrey », « Pramousse - Satarma », « La Borgne en amont d'Arolla », « Salay » et « Ferpècle », sur commune d'Evolène, les zones précitées sont classées en zone de protection de la nature». lex.vs.ch (451.348), Objektblatt 131 (PDF), Homologation PAZ/RCC 2009 (PDF).
  4. Die kantonale Sanktionskette für die Auengebiete. Loi sur la protection de la nature, du paysage et des sites (LcPN), RS/VS 451.1, Fassung in Kraft seit 1. Januar 2018: Art. 34 Abs. 1 («Est puni d'une amende jusqu'à 20'000 francs celui qui, intentionnellement ou par négligence: a) a enfreint une interdiction ou une restriction édictée dans le cadre de la loi ou des prescriptions d'une décision de protection; ...»; die Obergrenze des ordentlichen Verfahrens, nicht die Rechnung des Campierers), Abs. 2bis («Jusqu'à concurrence d'un montant de 500 francs, les contraventions de droit cantonal peuvent être réprimées par une amende d'ordre selon la procédure simplifiée fixée par l'ordonnance. Il n'est pas tenu compte des antécédents ni de la situation personnelle du contrevenant.»), Art. 34a (Kantons- und Gemeindepolizei helfen und ermitteln). Ordonnance sur la protection de la nature, du paysage et des sites (OcPN), RS/VS 451.100: Art. 37a (Ordnungsbussenverfahren, eingeführt am 21. Dezember 2011, in Kraft seit 1. Januar 2012; zuständig Kantons- und Gemeindepolizei, Wildhüter, Fischereiaufseher, Förster und «les personnes en charge de la surveillance des sites protégés», vereidigt und im Dienst; der Betroffene kann das Ordnungsbussenverfahren ablehnen, dann gilt das ordentliche Verfahren); Anhang 4, Art. A4-1 «Liste des amendes d'ordre»: Nr. 3 «Laisser des chiens en liberté dans un site avec interdiction Fr. 50», Nr. 6 «Bivouaquer et camper dans un site avec interdiction Fr. 50», Nr. 7 «Faire du feu dans un site avec interdiction Fr. 100», Nr. 9 «Autres infractions aux restrictions figurant dans les décisions de mise sous protection d'objet ou autre site digne de protection (notamment dérangement des animaux) Fr. 50». lex.vs.ch (LcPN), lex.vs.ch (OcPN).
  5. Kataster und Zonen. ÖREB-Auszüge mit Geometrie (rdppf.apps.vs.ch, 19. September 2026): Parzelle Evolène 18362 (Bricola, EGRID CH185777669591, 50,4 ha; 6 Beschränkungen, alle Flächen), Parzelle 18360 (das Vorfeld, EGRID CH886877669541, 134,1 ha; 9 Beschränkungen, alle Flächen), Parzelle 7559 (Strassenende, EGRID CH173065205226, 516 m²; 2 Beschränkungen); Zonenpolygone kommen ungeschnitten zurück, Punkt-in-Polygon an jedem Punkt gültig. Beschriftungspunkt Bricola und seine 6,3-Grad-Zelle: zone agricole (alpages) (61), zone de protection du paysage (71, die BLN-Linie, 100 Prozent der Parzellen 18362 und 18360), ausserhalb der zone de protection de la nature (73) um 606 m und 659 m, ausserhalb der archäologischen Schutzzone (75, 3,6 ha bei E 2'608'797 bis 2'609'037, N 1'099'545 bis 1'099'854) um 785 m, ausserhalb des Waldreservatsrings um 675 m, Lärmempfindlichkeitsstufe III. Vorfeldzellen 2'609'019 / 1'100'080 und 2'609'019 / 1'099'605: zone inculte (92), Landschaftsüberlagerung, INNERHALB der zone de protection de la nature (73) (Ring 24,0 ha, E 2'608'747 bis 2'609'249, N 1'099'258 bis 1'100'407, 8,57 Prozent der Parzelle 18360) um 47 m und 41 m; die 2,8-Grad-Zelle auch im Waldreservatsring (Veisivis, «avec interventions», 81,4 ha). Strassenende: zone de mayens (5), ausserhalb der Landschaftsüberlagerung um 133 m und der Naturschutzzone um 1'318 m. Règlement communal des constructions et des zones (RCCZ) d'Evolène (homologiert 26. August 2009, Teiländerungen des PAZ 2013; der ÖREB-Kataster nennt den oereblex-Anhang 7446 als geltenden Erlass; 107 Seiten; Wortzählung camping 5, caravan 2, bivouac 0, «tente» 50 nur als Verb, Kontrolle «commune» 136): Art. 65 («Zone 13 : zone de camping», die Zeltplätze; Bst. d Winterschliessung bei Lawinengefahr), Art. 67 c) («La remointze de Bricolla ... 609.850 / 99.530» unter den tsalés und remointzes der zone agricole (alpages), deren landwirtschaftlicher Charakter «doit impérieusement être maintenu»), Art. 69 a) («Zone de protection de la nature», Bauverbote, «Les accès peuvent être limités dans cette zone», keine Campingregel). Vereinbarung «Réserve forestière des Veisivis» vom 3. Dezember 2019 zwischen der Burgergemeinde Evolène, der Alpage de Ferpècle, der Alpage des Veisivis und dem Kanton (SFCEP), 334 ha, davon 197,3 ha im Val de Ferpècle, 50 Jahre bis 2069, Nachtrag vom 16. November 2020: nur Holznutzungsbeschränkungen; «A noter que le libre parcours en forêt, la cueillette des petits fruits et champignons sont toujours possibles, de même que la chasse est autorisée pour autant qu'il n'y ait pas de districts francs.»; Tabelle 1: Burgergemeinde Evolène 90,7 ha «sans interventions», Alpage de Ferpècle 29,1 ha «sans interventions» und 77,5 ha «avec interventions». ÖREB-Auszug 18362 (PDF), RCCZ Evolène (PDF), Vereinbarung Veisivis (PDF).
  6. Bundes- und Kantonsgeodaten, 19. September 2026, Identify mit Toleranz 0 in Bricola 2'609'820 / 1'099'512, an den Vorfeldzellen und am Strassenende, Kontrolle mit ungültiger Ebene HTTP 400 bei jedem Lauf, Positivkontrolle 2'626'000 / 1'154'500 liefert das Jagdbanngebiet Kiental; zuerst versuchte und verworfene falsche Ebenen-IDs: ch.bafu.wildtierkorridore und ch.bafu.bundesinventare-trockenwiesen_und_weiden (beide 400; echte IDs aus layersConfig gelesen). BLN 1707 «Dent Blanche - Matterhorn - Monte Rosa» (26'956,9 ha): Bricola innerhalb, Grenze 2'471 m; Vorfeld innerhalb, 1'541 m; Strassenende ausserhalb, 122 m. Jagdbanngebiete: keines; nächstes Objekt 41 «Dixence» (integraler Teil 3'953,1 ha) 10'177 m von Bricola, 8'562 m vom Strassenende. Wildruhezonen: keine; nächste «Grandpra (Nr. 82.0)» 3'622 m vom Strassenende und 6'113 m von Bricola, dann «La Coûta - Arolla (83.0)», «Pra Gra - Arolla 1 / 2 (84.0 / 85.0)», alle Schutzstatus «recommandée», 1. Dezember bis 15. April, Beschluss 2014, Grundlage Art. 37 LcChP; nächste verbindliche Zonen Sorebois 1 und 2 ab 8,2 km. Auen: Objekt 131 «Ferpècle» Treffer bei 2'609'019 / 1'099'605 (50 m innerhalb), 70 m von der Lärchenterrassenzelle, 560 m von Bricola; Objekt 130 «Salay» 75 m vom Strassenende. Flachmoore (nächstes Vouasson 11,1 km), Hochmoore, Moorlandschaften, Amphibien: keine in einem 25 mal 24 km grossen Fenster; TWW: nächste Bréona (7179) 4'275 m von Bricola, 1'740 m vom Strassenende; Ramsar, Smaragd, nationale Wildtierkorridore, Sachplan Militär: keine; Waldreservate: Treffer «Réserve forestière des Veisivis» nur an der Lärchenterrassenzelle. Gemeinden (swissBOUNDARIES aktuelles Jahr, auf 0,5 m bisektiert): jeder Boden hier ist Evolène; die Linie Evolène / Zermatt kreuzt die Achse des Glacier de Ferpècle bei 2'612'070 / 1'094'330, 3'490 m (zweiter Schnitt 2'612'758 / 1'095'645, 3'541 m); Bricola liegt 5,65 km und 1'085 m unter diesem Punkt, der Gletscherpin des Guides 3,1 km darunter. Jagdkartendienst des SIT Valais (sit.vs.ch, Ebene 1102 «Districts francs»): DFC n° 123 Bréona (1'749 ha) und DFC n° 124 Mont Miné (564 ha), kantonale Banngebiete nach LcChP RS/VS 922.1 Art. 3 Abs. 1 Bst. b und dem Arrêté sur l'exercice de la chasse 2026-2027 Art. 37 Abs. 3 («tout type de chasse est interdit dans les DFC»), keine eidgenössischen Jagdbanngebiete (VEJ Art. 5 und OBV Ziff. 12005 gelten nicht; LcChP camping/tente/bivouac 0, Kontrolle «chasse» 93; Règlement d'exécution 922.100 Art. 32 Abs. 9 erlaubt Jägern Biwakzelte «dans le terrain ouvert à la chasse ... sous réserve du respect des autres exigences légales en la matière (forêt, aménagement du territoire, règlements communaux, etc.)»): Beschriftungspunkt Bricola 28 m ausserhalb von DFC 123 (nächster Stützpunkt 2'609'853 / 1'099'515), das hohe Steinhaus 7 m ausserhalb, die 12,4-Grad-Zelle 2'609'845 / 1'099'537 innerhalb, die 6,3-Grad-Zelle 31 m ausserhalb, die 9,9-Grad-Zelle 2'610'095 / 1'099'437 innerhalb; der Guide-Pin ferpecle_glacier 2'610'390 / 1'096'970 133 m innerhalb von DFC 124; Vorfeldzellen 636 m und 225 m ausserhalb; Cabane de la Dent Blanche ausserhalb beider. api3.geo.admin.ch, BLN 1707 (PDF), sit.vs.ch (Chasse), lex.vs.ch (LcChP).
  7. Gelände, 19. September 2026 (swissALTI3D-Raster 25 m, Arealstatistik-Bodenbedeckung im 100-m-Raster, Erhebung 2013/18, 728 Zellen über E 2'607'800 bis 2'610'400 und N 1'099'200 bis 1'101'900 mit Höhen aus dem eidgenössischen Höhendienst, swissimage-Orthofoto, Gebäuderegister GWR). Waldgrenze: Die höchsten dichten oder lockeren Baumbestände enden bei 2'035 m (2'609'100 / 1'100'800, Ostseite über der Staumauer) und 2'013 m (2'609'200 / 1'099'700, Ostrand des Vorfelds unter La Rionda); Gebüschwald (Krummholz) reicht bis 2'193 m bei 2'609'500 / 1'100'700 unter Bricola und 2'143 m an der Westflanke: rund 2'050 m für Bäume, 2'200 m für Krummholz. Bricola: Beschriftungszelle 29,3 Grad auf 2'404,6 m (Ortsverzeichnis 2'366 m, Kotenpunkt bei den Hütten 2'416 m), Median der Neigung im 300-m-Fenster 31,9 Grad, 3 von 529 Zellen unter 10 Grad; der Punkt ist ein Felsband 21 m südwestlich des hohen Steinhauses «Sentier de Bricola 18» (GWR: vier Geschosse, Wohnklasse) und 30 bis 40 m von vier kleinen Steinhütten und Ruinen (Nr. 15, 17, 19, 21), der «remointze de Bricolla» des RCCZ; 100 m südöstlich das grosse Gebäude mit Blechdach «Sentier de Bricola 24 / 24.1» (Nichtwohnklasse), die «Cabane» der Karte; die 6,3-Grad-Zelle bei 2'609'895 / 1'099'437 (2'430 m, 106 m SE des Punkts) ist Gras 29 m westlich dieses Gebäudes neben dem Nord-Süd-Weg, die 9,7-Grad-Zelle 25 m weiter südlich liegt auf dem Weg, die 11,1-Grad-Zelle 2'609'895 / 1'099'462 ist dieselbe Grasstufe 40 m wegaufwärts, die 9,9-Grad-Zelle 2'610'095 / 1'099'437 (2'496 m, 285 m östlich) loses Gestein am Fuss des Osthangs in DFC 123; Bäche im Umkreis von 100 m. Vorfeld: Median der Neigung 20,0 Grad, 43 von 529 Zellen unter 10; die 2,8-Grad-Zelle 2'609'019 / 1'100'080 (1'958 m) und die 3,5-Grad-Zellen 2'609'069 / 1'100'055 und 2'609'094 / 1'100'055 sind eine ebene Terrasse am Ostufer in dichtem Lärchenwald, 80 bis 100 m östlich des aktiven verzweigten Gerinnes, 70 m ausserhalb des Auenrings des Bundes, 47 m innerhalb der kommunalen Naturschutzzone und im Waldreservat Veisivis; die 2,9-Grad-Zelle 2'609'019 / 1'099'605 (1'963 m) ist loser Kies am bewachsenen Rand der Arme, 15 bis 30 m vom nächsten Gerinne der Borgne de Ferpècle, 50 m innerhalb des Bundesobjekts 131; die 3,6-Grad-Zelle 2'609'069 / 1'099'880 (1'995 m) offener Boden mit einzelnen Lärchen auf der Linie der Naturschutzzone; La Rionda (2'609'294 / 1'099'880, 2'021 m, 24,0 Grad am Punkt) eine Gebüschstufe 200 m östlich der Naturschutzzone und 53 m vom Waldreservatsring; im Orthofoto ein Gletschersee an jeder Zunge; der Sander liegt oberhalb der Pumpstation Ferpècle (die Staumauer bei 2'608'661 / 1'100'799 liegt rund 800 m nördlich der 2,8-Grad-Zelle), das Risiko ist also glazial und torrentiell, kein Ablass; keine spezifische Gefahrenmitteilung für das Vorfeld gefunden. Strassenende: Weiler, Maiensässzone, das Cabanotel, Bushaltestelle, Parkplatz, Wiesen um die Gebäude. api3.geo.admin.ch (Profil), map.geo.admin.ch.
  8. Eigentümer und Wasserkraft. Vereinbarung «Réserve forestière des Veisivis» vom 3. Dezember 2019, Tabelle 1: Burgergemeinde Evolène (90,7 ha «sans interventions») und Alpage de Ferpècle (29,1 ha «sans interventions» plus 77,5 ha «avec interventions», der beweidete «fond du Val de Ferpècle»); «Le secteur ne comprend pas de parcelles cadastrées» Stand 2019; für die Alp unterzeichnet von ihrem Präsidenten Joseph Métrailler, La Forclaz. Gemeinde Evolène, annuaire communal: Alpage de Ferpècle, Route de Saint-Martin 49, 1968 Mase, 027 283 31 64; Seite agriculture et alpages (Alpen als consortages organisiert). Bricola: Parzelle 18362 (50,4 ha, 62,6 Prozent zone agricole (alpages), 37,4 Prozent zone inculte) trägt keinen publizierten Eigentümer; das RCCZ führt «La remointze de Bricolla»; eine remointze ist die obere Stufe einer tieferen Alp, Bricola ist also sehr wahrscheinlich die obere Weide der Alpage de Ferpècle: eine Ableitung, als solche publiziert, und für das Urteil ohne Belang, weil das Reglement dem Eigentümer kein Wort gibt. Das frühere Hôtel de Bricola: refuges.info, «Ancien Hôtel et alpage de Bricola 2415 m (cabane non gardée)», mit schriftlicher Antwort der Grande Dixence SA (Kolorit, die einzige Aussage der Eigentümerin, die aktenkundig ist): «l'ancien hôtel de Bricola a effectivement été acquis par la société Grande Dixence dans les années 50. Son affectation est dévolue uniquement à l'exploitation hydroélectrique. Il ne s'agit pas d'un refuge ou d'une cabane publique au sens touristique du terme, mais d'un abri pour le personnel en charge de l'entretien des prises d'eau», «Places prévues pour dormir: 0»; welches der zwei grossen Gebäude das Ex-Hotel ist, bleibt offen (refuges.info verortet 609'836 / 99'521, das hohe Steinhaus; die Beschreibung passt zum Blechdachgebäude). Grande Dixence SA, station de pompage de Ferpècle: «Installée au fond du Val d'Hérens (alt. 1896 m), la station de pompage de Ferpècle capte les eaux des glaciers de Ferpècle et du Mont Miné. Chaque année, 3 pompes propulsent, sur 212 mètres de hauteur, environ 60 millions de m3 d'eau» Richtung Stausee Maya und Arolla; keine publizierte Zugangsbeschränkung um die Staumauer ausser der «prohibition of access to mountain huts and pastures in vehicles without special authorization» des Tourismusbüros; keine Warnung vor Wasserstössen fürs Vorfeld gefunden. Vereinbarung Veisivis (PDF), commune-evolene.ch (annuaire), refuges.info (Bricola), grande-dixence.ch.
  9. Betten, geprüft am 19. September 2026. Cabanotel de Ferpècle (das frühere Hôtel du Col d'Hérens, von anakolodge wiedereröffnet), Route de Saleu 1, 1985 Ferpècle, 079 686 50 04 / 075 413 50 04, info@cabanotel.ch: «Ouvert du 7 mai au 1er novembre 2026»; sieben Doppelzimmer, eine Familiensuite, ein Doppelzimmer mit Etagenbad, ein Dortoir mit sechs Plätzen «A partir de: CHF 54 par personne avec literie fournie», Halbpension obligatorisch (menu découverte 65 Franken); Doppelzimmer ab 145 Franken pro Nacht plus Halbpension ab 38 Franken pro Person; «Parking devant la cabanotel»; das Tourismusbüro führt Mai bis Juni Donnerstag bis Sonntag, Juli bis August täglich, September bis Oktober noch zu bestätigen. Buvette Le Petit Paradis, kurz vor der Staumauer, offen bis Ende Oktober, 027 283 10 44 / 079 377 45 00, nur Verpflegung. Cabane de la Dent Blanche SAC (Sektion Jaman), 3'507 m, 2'612'563 / 1'096'535, 34 Plätze: «Eté 2026 La cabane est gardiennée du 20 juin au 20 septembre, selon conditions météo»; Nichtmitglied 54 Franken, SAC-Mitglied 37, Halbpension 45, Jugendliche 23 / 32; nur Bargeld, «Pas de réservation possible»; Winterraum mit 20 Plätzen und Holzofen ausserhalb der Saison; 027 283 10 85; von Bricola rund 4,0 km und 1'100 m auf dem Moränenweg. Camping Molignon, Les Haudères, offen 1. Januar bis 31. Dezember: «Emplacement Petite tente (randonneur sans voiture)» 10.00 Franken plus Erwachsener 7.90 (September bis Dezember; 9.90 Juli bis August) plus Kurtaxe 1.10. Camping d'Evolène: «Le camping ferme ses portes dès le lundi 21 septembre» 2026 bis Frühling 2027; Auto- und Zeltplatz 18 Franken plus Erwachsener 10. Camping Arolla: der ursprüngliche Platz seit 13. Juli 2025 geschlossen (Naturgefahren); provisorischer Platz an der Route de Tsallion 1 ab 19. Juni 2026 «through September 27 (potentially through the end of September, depending on weather conditions)» (ein anderer Absatz derselben Seite nennt den 13. September), 15 Franken pro Zelt plus Taxe, keine Reservationen. Wohnmobile: nur die vier in Quelle 2 genannten Gemeindeparkplätze. anakolodge.ch (dortoir), cabane-dent-blanche.ch, camping-molignon.ch, camping-evolene.ch, camping-arolla.ch.
  10. Anreise. Postauto-Linie 383 Les Haudères, poste nach Ferpècle (Haltestelle 8501747), SBB-Fahrplandaten über transport.opendata.ch: Betrieb bis Sonntag, 27. September 2026, ab 28. September keiner; am 19. September 2026 hinauf 09:35, 11:33, 12:34, 15:35, 17:35 (27 Minuten), hinunter ab Ferpècle 10:15, 12:09, 13:08, 16:15 und zuletzt 18:09 (Ankunft 18:35); das Tourismusbüro nennt täglich 27. Juni bis 19. August, dann Wochenenden bis 27. September, während der Fahrplan am 23. September Betrieb und am 22. September keinen zeigt: den Tag prüfen. Val d'Hérens Tourismus, Seiten «Balade de Ferpècle» und Bricola (Tourismus, Kolorit): die Strasse nach Ferpècle ab La Forclaz «open from late April 2026 through at least October», «Parking is available in Salay» (Gebühr nicht genannt), «prohibition of access to mountain huts and pastures in vehicles without special authorization (access authorized for local residents)», «prohibition of camping outside designated areas»; Bricola von Les Salays rund 2 h 30, 4,8 km einfach, 650 m Aufstieg, T3 (die Wanderung dieses Guides). Nächtliches Wohnmobilparkieren in Les Salays ist durch Art. 10 Abs. 2 des Parkierungsreglements verboten (Quelle 2). transport.opendata.ch (Linie 383), valdherens.ch (Balade de Ferpècle), valdherens.ch (Bricola).
  11. Feuer und Jagd, Wallis. Staatskanzlei, Mitteilung vom 15. September 2026, von der Gemeinde weitergegeben: Das kantonale allgemeine Feuerverbot im Freien vom 25. Juni 2026 wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben; «à partir du degré de danger 4 (fort), tout feu demeure interdit en forêt et à proximité de celle-ci, soit dans un périmètre de 100 mètres»; Gemeinden können strengere Regeln behalten; Live-Gefahrenkarte auf vs.ch. In den Auengebieten ist Feuer durch den Beschluss 451.348 Art. 4 Abs. 1 Bst. h («le brûlage») rundweg verboten, Ordnungsbusse 100 Franken (OcPN A4-1 Nr. 7); gemeindeweit «Feux à l'air libre» 200 bis 400 Franken auf dem Tarifblatt von Evolène. Arrêté sur l'exercice de la chasse en Valais 2026-2027, RS/VS 922.110, beschlossen 17. Juni 2026, in Kraft seit 1. Juli 2026: Art. 8 Abs. 1 («L'ouverture de l'exercice de la chasse 2026-2027 est fixée au 21 septembre 2026»); Anhang 1 Art. A1-1: Patent A (cerf, chamois, chevrette, sanglier, marmotte, renard, blaireau) 21. September bis 3. Oktober 2026, Montag bis Samstag; Art. 37 Abs. 3 («tout type de chasse est interdit dans les DFC»). Mitteilung 15.09.2026 (PDF), vs.ch (danger d'incendie), lex.vs.ch (chasse 2026-2027).