Wildcampen in Bedretto
Bedretto im Tessin bietet Alpboden für ein Bergbiwak, auch mit Zelt. Auf den Alpen des Bedretto-Patriziats muss zuerst dessen Ufficio zustimmen. Der trockene Boden bei Manio und Pesciora liegt oberhalb des Waldes, doch Eigentümer und Antworten sind verschieden.
Was heisst das?
Illegal Eine konkrete Regel verbietet es, meist mit Busse, und sie wird durchgesetzt. Schlaf woanders.
Nicht erlaubt Hier gibt es keinen echten Platz zum Zelten. Ein abgesperrtes Gelände, ein bebautes Gebiet oder nirgends sinnvoll zum Hinlegen, auch wenn keine Busse droht.
Kommt drauf an Du darfst hier schlafen, aber zuerst gilt eine Bedingung: den Grundeigentümer fragen, einen Platz buchen, in einer festen Zone bleiben oder statt Zelt nur biwakieren. Der Bericht sagt, welche.
Toleriert Keine Regel erlaubt oder verbietet es klar, aber eine einzelne Nacht wird in der Praxis akzeptiert und niemand schreitet ein. Üblich für hohe Biwaks über der Baumgrenze.
Legal Eine Nacht ist hier in Ordnung. Entweder erlaubt es eine Regel, oder wir haben alle Gesetze geprüft und nichts dagegen gefunden. Trotzdem: spät aufbauen, früh weg, keine Spuren.
Ein Tal mit bewirtschafteten Alpen und verschiedenen Eigentümern
Bedretto ist die Berggemeinde, nicht nur das Dorf an der Strasse. Ossasco, Villa, Bedretto und Ronco liegen am Talboden. Darüber wächst Wald, dann folgen Sommerweiden, Felskessel und die Pässe zu den Nachbartälern. Für eine Nacht draussen zählt der Unterschied zwischen einem Halt im besiedelten Tal und einem kurzen Biwak auf offenem Bergboden. Letzteres ist im Tessiner Gesetz ausdrücklich vorgesehen.14
Das Patriziato di Bedretto ist eine öffentlich-rechtliche Körperschaft, die neben der politischen Gemeinde Land besitzt und verwaltet. Sein Reglement nennt vier Alpbetriebe: Valleggia mit Folcra, Folcra di mezzo und Valpiana; Cioss Prato mit Cassina Baggio, Cruina und Corno; Cavanna mit C'assin di sterli, Viei und Al Mott; und Pesciora mit C'asina nova und i Piei. Seine Bewilligungsregeln gelten für dieses Eigentum, nicht für jede Weide in der Gemeinde.2
Manio, auch Manegorio genannt, gehört zu einem anderen Alpsystem. Das kantonale Seenheft ordnet es dem Patriziato di Sobrio zu; das Bedretto-Reglement zieht eine Waldgrenze bis zur benachbarten Alp Manegorio. Damit wird das Eigentum zur praktischen Frage bei der Wahl deines Schlafplatzes. Das Bedretto-Ufficio kann Nächte auf dem eigenen Boden bewilligen; für Manio ist Sobrio der richtige Kontakt.26
Die kantonale Ausnahme umfasst auch ein kleines Zelt
Das Tessiner Campinggesetz hat eine Grundregel und eine Bergausnahme. Art. 2 Abs. 1 der Legge sui campeggi, RL 943.100, beschränkt das Campieren auf bewilligte Campingareale. Der folgende Absatz nimmt das Aufstellen eines Zeltes für ein Bergbiwak ausdrücklich aus:1
"Fa eccezione al principio di cui al cpv. 1 l'attendamento a scopo di bivacco in montagna."Legge sui campeggi, art. 2 cpv. 2, RL 943.100.
Attendamento bedeutet, ein Zelt aufzustellen. Ein leichtes Zelt für eine Bergnacht kann unter die Ausnahme fallen. Die Bestimmung nennt weder Mindesthöhe noch Sonnenuntergangszeit oder maximale Gruppengrösse. Plane eine ruhige Nacht auf offenem Bergboden, stell das Zelt spät auf und brich früh auf. Diese praktischen Grenzen unterscheiden ein Biwak von einem längeren Basislager; ein gesetzlicher Zeitplan sind sie nicht.
Art. 3 zählt vorübergehenden Aufenthalt und Übernachtung mit beweglichen Einrichtungen wie Zelten, Wohnwagen und Wohnmobilen zum Campieren. Art. 27 sieht eine kommunale Busse von CHF 50 bis 10'000 für Gesetzesverstösse vor. Ein Strassenhalt im Camper und ein längerer Aufenthalt neben dem Dorf haben einen anderen Zweck als ein Bergbiwak. Die Ausnahme macht aus einem Parkplatz keinen Campingplatz.1
Bedrettos veröffentlichte kommunale Planungsnormen schützen Naturmerkmale, statt ein weiteres ausdrückliches Bergbiwakverbot festzulegen. Art. 24 schützt Wasserläufe, Alpseen, Feuchtbiotope und andere Naturelemente vor schädigenden Eingriffen. Trockener Boden ist hier entscheidend: Ein Zelt auf einem Moor oder weichen Ufer kann gerade den Lebensraum beschädigen, den die Norm schützt.5
Die kantonale Erlaubnis ist ein Teil der Antwort. Sie gibt dir kein Recht auf fremden Boden, hebt keine Naturschutzbedingung auf und ersetzt keine verlangte Eigentümerzustimmung. Das Zusammenspiel dieser Ebenen erklärt der Überblick zum Wildcampen in der Schweiz.
Für Pesciora und die weiteren Bedretto-Alpen brauchst du das Ja des Ufficio
Jede vorübergehende Nutzung von Bedretto-Patriziatsland braucht eine Bewilligung. Art. 31 des veröffentlichten Patriziatsreglements reicht weiter als eine Regel für grosse Lager:2
"Qualsiasi occupazione momentanea di terreno patriziale deve essere autorizzata dall'Ufficio patriziale. Ogni manomissione e occupazione abusiva del terreno patriziale sarà punita."Regolamento Patriziale di Bedretto, art. 31.
Eine geplante Zeltnacht nutzt den Boden, und ein darauf gelegter Biwaksack tut das ebenfalls. Die Bergbiwakausnahme des kantonalen Gesetzes lässt diese Eigentumsbedingung bestehen. Für Pesciora, Cavanna, Valleggia und Cioss Prato fragst du vor dem Aufbruch das Ufficio patriziale. Wer das Vieh betreut, kann bei der praktischen Platzwahl helfen; als Bewilligungsorgan nennt das Reglement das Ufficio.
Art. 32 regelt zusätzlich ein schriftliches Verfahren für Gruppenlager in Signoi und Chiavöt; diese Zonen sind keine öffentlichen Plätze für Durchreisende mit Zelt. Für eine einzelne Nacht stellst du das Gesuch nach Art. 31, das Ufficio legt Ort und Bedingungen fest. Art. 32 sieht die Entfernung unbewilligter Zelte, Camper und Wohnwagen sowie Bussen nach Art. 106 bis CHF 10'000 vor. Die Tagesgebühr pro Person setzt das Ufficio fest; frag nach dem Betrag.2
Ruf Sekretär Fabiano Orelli unter 076 708 33 07 an, oder Präsident Renato Leonardi unter 079 293 47 71. Nenne Datum, genauen Ort, Gruppengrösse, dass es um eine Nacht geht und ob du Zelt oder Biwaksack hast. Für Pesciora schickst du 46.51260 / 8.49434 und bittest um einen trockenen Platz abseits des Feuchtbiotops und des Alpbetriebs. Bitte um eine schriftliche Antwort mit den Bedingungen. Ein offenes Gesuch ist keine Zustimmung.3
Verweist dich das Ufficio an den aktuellen Alpbewirtschafter, kläre sowohl die Bewilligung als auch den konkreten Schlafplatz. Bei Ablehnung oder ausbleibender Antwort reservierst du ein Bett in einer Hütte. Nach Einbruch der Dunkelheit anzukommen und zu hoffen, dass niemand etwas sagt, lässt die entscheidende Bedingung für die Pesciora-Nacht offen.
Manio: eine trockene Terrasse oberhalb des Waldes
Auf der Manio-Terrasse um 2'076 m ist ein Bergbiwak möglich. Der brauchbare Bezugspunkt ist 46.48031 / 8.44925, LV95 2'677'606 / 1'148'165. Dort liegt offenes Gras oberhalb des Waldes, mit einzelnen Felsen und Sträuchern. Der örtliche Boden ist flach genug für einen kleinen Unterschlupf: Das umliegende Gras hat etwa 7 Grad Neigung. Gesucht ist die trockene Fläche, nicht die Beschriftung auf der Karte.4
Wähle festen Grasboden abseits der nahen Rinnen und Mulden. Prüfe die tatsächliche Oberfläche vor Ort: Vieh, Dung oder Regen können einen Platz unbrauchbar machen. Bleib auf trockenem Boden, meide den Bewuchs in Entwässerungsrinnen und lass die Weide intakt. Grasnarben ausschneiden oder die Alp ebnen gehört nicht zum Biwak.
Manio liegt ausserhalb der vier Alpbetriebe, die das Bedretto-Patriziatsreglement nennt. Die ausdrückliche Tessiner Ausnahme ist hier die öffentlich-rechtliche Grundlage einer kurzen Bergnacht. Das kantonale Heft nennt die Alp Manegorio und ordnet sie dem Patriziato di Sobrio zu. Für den aktuellen Bewirtschafter, Weidewechsel oder die Grenze eines bestimmten Platzes erreichst du es unter 091 873 52 25, conta@faido.ch. Sein Sitz ist in Sobrio, diese Alp liegt aber in Bedretto.126
Der eigene Manio-Guide behandelt diese Alp ausführlicher. Die Capanna Piansecco bietet Betten auf derselben nördlichen Talseite. Wähle das Bett, wenn das Wetter die Terrasse zur nassen Weide macht oder die Nacht ein Dach verlangt.
Pesciora: trockener Boden westlich der Cascina dei Piani, mit Bewilligung
Mit dem Ja des Ufficio ist Pesciora ein echter Schlafplatz in den Bergen. Der trockene alpine Bezugspunkt liegt bei 46.51260 / 8.49434, LV95 2'681'020 / 1'151'800, auf etwa 2'102 m. Er liegt ungefähr 220 m westnordwestlich der Cascina dei Piani, auf offener Weide oberhalb des Waldes. Der nahe Boden hat eine sanfte Neigung von etwa 6 Grad und trockene Grasstellen zwischen einzelnen Steinen. So weisst du, über welchen Bereich du mit dem Eigentümer sprichst; bewilligt ist der Platz, den das Ufficio zuweist.4
Meide den nassen Boden im Nordosten. Das Luftbild zeigt dunklere Feuchtvegetation und eine kleine nasse Mulde neben der trockenen Terrasse. Eine Grasfläche, die auf der Karte eben aussieht, kann unter deinen Füssen ein Moor sein. Wähle die feuchte Mulde nicht, nur weil sie eben ist, durchquere sie nicht zum Zeltplatz und wasche keine Ausrüstung im Rinnsal. Bedrettos Schutz von Feuchtbiotopen nach Art. 24 gilt neben der Eigentumsbedingung.45
Pesciora steht ausdrücklich in Art. 9 des Bedretto-Patriziatsreglements, mit C'asina nova und i Piei. Die Bewilligungspflicht aus Art. 31 betrifft diese Alp deshalb direkt. Nenne im Gesuch sowohl den Bezugspunkt als auch die nahe Feuchtfläche und frage, welcher trockene Platz mit der Beweidung vereinbar ist. Ein Ja für eine Gruppe, ein Datum und einen zugewiesenen Platz ist die Bewilligung, nach der du handelst; dass eine andere Gruppe dort war, ist keine Antwort auf dein Gesuch.2
Stelle nur den beschriebenen Unterschlupf auf, geh zur vereinbarten Zeit und nimm alles wieder mit. Alpbetrieb und Feuchtrand müssen am nächsten Morgen unversehrt sein. Will das Ufficio die Weide frei halten, gilt die Ablehnung als Antwort und du buchst eine Hütte.
Dorf, Strasse und Wald: hier gelten andere Regeln
Ein Zelt neben dem Dorf oder der Nufenenstrasse ist gewöhnliches Campieren. Am besiedelten Talboden liegen Häuser, Heuwiesen, Strassen und Wald. Für gewöhnliches Campieren gilt die Beschränkung auf bewilligte Areale aus Art. 2 Abs. 1; ein Bergbiwak gehört auf Bergboden wie die genannten Terrassen. Die Gipfelsicht von einem Parkplatz verändert dessen Nutzung nicht.14
Beide trockenen Alpbezugspunkte liegen ausserhalb der Schutzgebiete des Bundes, darunter Jagdbanngebiete, Wildruhezonen, Pärke und Moorinventare. Der Tessiner ÖREB-Kataster enthält auf den Parzellen kein Naturschutzdekret und kein Waldreservat; die kommunale Nutzungsplangeometrie fehlt dort. Der Sachplan Militär betrifft keinen dieser Punkte. Vorübergehende Schiessanzeigen und Sperren können den Zustieg betreffen: Folge Schildern und örtlichen Anweisungen. Eine Eigentümerzustimmung hebt keine Wegsperre auf.47
Piansecco und Corno Gries: die Ausweichnacht reservieren
Die Capanna Piansecco CAS, 1'988 m, ist die nahe Hütte mit Betten auf der Nordseite. Der SAC beschreibt den markierten Normalzustieg ab All'Acqua als T2, etwa 1 Stunde und 370 m Aufstieg. Die Hütte steht bei den letzten Lärchen am Höhenweg durchs Tal. Buche unter 091 869 12 14 oder info@capannapiansecco.ch und prüfe, welches Angebot an deinem Wunschdatum verfügbar ist. Winterraum und bewartete Saison haben unterschiedliche Abläufe.8
Die Capanna Corno Gries ist die westliche Alternative auf der Nufenenseite. Ihr Betreiber veröffentlicht eine bewartete Sommersaison von Ende Juni bis Anfang Oktober. Ausserhalb dieser Saison braucht die Winterunterkunft eine Reservation; verlass dich auf ein reserviertes Bett, nicht auf eine offene Tür. Kontakt: 091 869 11 29, info@corno-gries.ch. Wähle die Hütte passend zum tatsächlichen Wanderweg und mit genug Tageslicht und Wetterreserve für den Zustieg.8
Allgemeine Regeln fürs Wildcampen
Diese Grundregeln gelten auf trockenem Alpboden, auf dem deine Nacht tatsächlich zulässig ist. Die Patriziatsantwort und Anweisungen vor Ort gehen vor; halte den Platzbedarf klein und lass die Weide intakt.
- Kein Feuer. Offenes Feuer hat in den Bergen nichts verloren. Ein Gaskocher reicht.
- Spät aufstellen, früh abbauen. Erst gegen Abend aufbauen, früh wieder weg. Ein Biwak ist eine Nacht, kein Basislager.
- Keinen Abfall zurücklassen. Alles, was du hochträgst, trägst du wieder runter, auch Bioabfall und WC-Papier.
- Mindestens 50 Meter Abstand zu jedem Gewässer fürs grosse Geschäft, damit du nicht verschmutzt, was Mensch und Vieh trinken.
- Klein und leise bleiben. Kleine Gruppe, kein Lautsprecher, keine Drohne, Hunde an der Leine, und das Wort des Alppersonals gilt.
Disclaimer
Dieser Artikel gibt meine Recherche und Einschätzung nach bestem Wissen mit Stand 5. Oktober 2026 wieder. Er verwendet die unten verlinkten öffentlichen amtlichen Quellen, ersetzt keine Rechtsberatung und ist keine verbindliche Aussage zur aktuellen Rechtslage.
Das Bedretto-Patriziatsreglement ist die aktuelle Fassung in der veröffentlichten Gemeindesammlung; der staatliche Genehmigungsentscheid ist nicht beigefügt. Der öffentliche ÖREB-Kataster nennt keine aktuellen Eigentümer und enthält für diese Alpparzellen keine kommunale Nutzungsplangeometrie. Die Manegorio-Zuordnung im kantonalen Heft ist eine institutionelle Quelle, kein aktueller Grundbuchauszug. Ein Bewilligungsgesuch ist keine Bewilligung; für Leser wurde weder eine Zustimmung noch ein Gebührenbetrag eingeholt. Bodenverhältnisse, Beweidung, Hüttenbetrieb und vorübergehende Sperren ändern sich. Prüfe vor der Tour aktuelle Quellen und befolge Anweisungen vor Ort. Ein ungeplantes Notbiwak in echter Not ist eine andere Situation als eine geplante Übernachtung. Wer draussen schläft, trägt die Verantwortung für sein Verhalten und dessen Folgen selbst. Hikebeast, Leon Helg und die Saftladen GmbH übernehmen keine Haftung für Entscheidungen aufgrund dieses Texts und fordern niemanden zum Rechtsbruch auf.
Häufige Fragen
Ist Wildcampen in Bedretto erlaubt?
Darf ich in Bedretto mit einem kleinen Zelt biwakieren?
Wen frage ich für die Bewilligung auf Pesciora?
Umgehe ich die Bedretto-Patriziatsregel mit einem Biwaksack?
Wo schlafe ich bei verweigerter Bewilligung?
Quellen
- Repubblica e Cantone Ticino, Legge sui campeggi del 26 gennaio 2004, RL 943.100, angezeigter Stand 1. Januar 2024, gelesen am 5. Oktober 2026. Art. 2 Abs. 1 bewilligte Campingareale; Abs. 2 ausdrückliche Ausnahme für das Zeltbiwak in den Bergen; Art. 3 Campingdefinition; Art. 27 kommunale Busse CHF 50 bis 10'000. Aktueller amtlicher Text. ↩
- Patriziato di Bedretto, Regolamento Patriziale 2021, beschlossen am 20. Dezember 2020, veröffentlicht am 27. Dezember 2021. Art. 9 genannte Alpbetriebe; Art. 31 Bewilligung jeder vorübergehenden Nutzung; Art. 32 organisierte Zeltlager, Entfernung und Tagesgebühr pro Person; Art. 106 Busse bis CHF 10'000. Der staatliche Genehmigungsentscheid ist nicht beigefügt. Amtliches Reglement (PDF). ↩
- Comune di Bedretto, aktuelles Patriziatsverzeichnis, gelesen am 5. Oktober 2026: Sekretär Fabiano Orelli 076 708 33 07; Präsident Renato Leonardi 079 293 47 71. Ufficio und Zuständigkeiten. ↩
- swisstopo, aktuelle Gemeindegrenzen swissBOUNDARIES3D, Geländemodell swissALTI3D 2 m (Kacheln 2022), Luftbilder SWISSIMAGE und eidgenössische Schutzgebietsebenen, gelesen am 5. Oktober 2026. Manio trocken: 46.48031 / 8.44925, LV95 2'677'606 / 1'148'165, 2'075.7 m, Neigungsmedian im Umkreis von 30 m 6.9 Grad; Pesciora: 46.51260 / 8.49434, LV95 2'681'020 / 1'151'800, 2'101.9 m, Median 6.2 Grad. Beide in Bedretto; kein eidgenössisches Jagdbanngebiet, keine Wildruhezone, kein Park, BLN, Feuchtgebietsinventar, Trockenwieseninventar, Ramsar- oder Smaragdgebiet, Waldreservat oder Sachplan Militär an den Punkten in Kraft. Modellhöhen sind Näherungen, keine Vermessung vor Ort. Bundeskarte. ↩
- Comune di Bedretto, Norme di attuazione del piano regolatore, genehmigt am 21. November 2012, und veröffentlichte Gemeindesammlung. Art. 22 Landschaftsschutz; Art. 24 schützt Wasserläufe, Alpseen, Feuchtbiotope und andere Naturelemente vor schädigenden Eingriffen. Beide nennen kein Bergbiwakverbot. NAPR (PDF); Gemeindesammlung. ↩
- Kantonales Seenheft, Laghetto delle Pigne: Manegorio dem Patriziato di Sobrio zugeordnet. Der damalige Bewirtschafter im Heft ist kein aktueller Kontakt. Aktuelles institutionelles Verzeichnis der Gemeinde Faido: Patriziato di Sobrio, 6749 Sobrio, 091 873 52 25, conta@faido.ch. Kantonales Heft (PDF); Aktueller institutioneller Kontakt. ↩
- Tessiner ÖREB-Kataster, Auszüge aktualisiert am 11. September 2026 und gelesen am 5. Oktober 2026. Manio Parzelle 1599, EGRID CH868302079271; Pesciora Parzelle 1524, EGRID CH110791028349. Kein Naturschutzdekret oder Waldreservat; kommunale Nutzungsplanung ist ein Thema ohne Daten. Eigentümeridentitäten werden nicht veröffentlicht. Manio-Auszug; Pesciora-Auszug. ↩
- SAC, Capanna Piansecco CAS: 1'988 m, Normalzustieg All'Acqua T2, 1 Stunde, 370 m Aufstieg; 091 869 12 14, info@capannapiansecco.ch. Betreiber der Capanna Corno Gries: Sommerbewartung Ende Juni bis Anfang Oktober, Winterunterkunft mit Reservation; 091 869 11 29, info@corno-gries.ch. Lass dir das Angebot für dein Reisedatum direkt von der Hütte bestätigen. Piansecco, SAC; Betreiber Corno Gries. ↩